Diese erfreuliche Nachricht entnehmen wir der Braunschweiger Zeitung vom 10.7.09, Seite 5. Mit seinem selbstlosen Auslandseinsatz dürften alle anderen Bemühungen diese Blattes und der derzeitigen Ratsmehrheit und des Oberbürgermeisters mehr als gerechtfertigt sein, unserem Hochadel, insbesondere kaiserlichen Geblütes, einen neuen, besseren, ja hervorragenden Platz im Herzen, aber auch auf Plätzen von uns Braunschweigern einen angemessenen Ort einzuräumen. Refeudalisierung darf kein Schimpfwort mehr sein! War die Überlassung des Gestaltungsrechts des Ruhfäutchenplatzes für einen Braunschweiger Bürger – freilich, nicht irgendeines, sondern eines, der sozusagen durch seine enge familiäre Bindung an kaiserliches Geblüt- zwecks Kreuzritterverehrung nur ein blasser Versuch, Feudalprivilegien wieder einzuführen, so ging die quasi Verschenkung eines innerstädtischen Parks zur Errichtung einer feudalen Großfassade schon eher in die richtige Richtung.
Auch das schon Erreichte, was Herr Noske dankenswerter Weise am 8.7. in der BZ zusammenfaßt, verdient Beachtung, wenn er über Sissy schreibt, die mit der großen Nase: Vic(k)torialouise also: In der Tat nehmen wir – so hoffentlich auch jetzt – beim Lesen ihres Namens ‘innerlich Haltung an’, ‘wühlen uns Emotionen auf’, ist sie ‘Herzogin der Herzen’ , fühlen wir uns echt ‘als Untertanen’, wenn wir uns ihr zackiges Zuwinken vorstellen, sie, deren kaiserlich Geblüt in Form von Wilhelm II Millionen in den Tod schickte und sie, die alles wieder gut machte, indem sie die nur verkrüppelten Untertanen im Lazarett besuchte. Diese ‘erlesene Gesellschaft’ weiß immer noch zu kämpfen, wie sonst kein anderer Weißer in Kenia. Die Würde der weißen Rasse wurde gewahrt!
Dennoch gibt es einen Wermutstropfen. Weil Prinz Ernst August von Hannover gerade aufgrund seiner Boxkunst nun auch in Zukunft wohl kaum bei Queen Elizabeth II zum Tee eingeladen wird – es wurde bereits auf diesen tragischen Zusammenhang hingewiesen - sollte man ihm unter Wiederbelebung des echt deutschen Untertanengeistes selbst zum Tee einladen, liebe Braunschweiger! So etwas darf nicht nur den Ratsmitgliedern von FDP und CDU vorbehalten bleiben!!! Und auch nicht nur unserem Oberbürgermeister!!!! Auch nicht der Lokalredaktion der Braunschweiger Zeitung! Oder – wie erst neulich in Berlin – in primitiven Ersatzhandlungen zum Frühstück im Zusammenhang mit dem Bundespräsidenten enden!!!