Hier ist vor allem Karl Grziwa zu nennen. Der Umgangston im Rat muß besser werden. Aber wie kam er auf diese Idee? Bei der letzten Ratssitzung des ‘alten` Rates stellte eine Bürgerin den Ratsmitgliedern von CDU und FDP die Frage, wie sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren könnten, die letzten Großbäume am Bohlweg zu vernichten, wo doch jeder wisse, dass sie die Feinstaubbelastung verminderten und so das Leben für Kinder, Asthmatiker und sonstige Menschen weniger gefährlich werde. Grölendes Gelächter aus den Reihen von CDU und FDP und erregte Rufe: Ja, man könne sehr gut damit leben, das würde einem überhaupt nichts ausmachen. In Fällen wie diesen wird Herr Grziwa künftig natürlich scharf durchgreifen. Nicht dass er Bürgeranfragen nicht mehr erlauben will. Nein, er wird ganz scharf gegen antidemokratische, unfähige Ratsmitglieder vorgehen, die in völlig blödsinniger Weise auf berechtigte Fragen so reagieren, dass mann es auf der Zuschauertribüne bemerkt. Ganz bestimmt wird er dann eine seiner Brauen heben und die rechte oder linke Hand heben und den daran befindlichen Zeigefinger zwei, wenn nicht dreimal von rechts nach links bewegen. Kritik, auch scharfe, muß eben erlaubt sein. Hoffentlich hält er diese Haltung durch.
Noch weiter geht Herr Raue. ‘Verschlemmen soll nicht der faule Bauch, was fleißige Hände erwarben’ zitiert er. Das wird jetzt sein eigenes Motto. Scharf wird er in Zukunft geißeln, dass der Begriff Konzern Stadt mißbraucht wird. Denn nie im Leben verkauft für billig ein Konzern sein Eigentum und seine Rechte sondern behält und mehrt sie. Diese ganze Lobhudelei um die Verschleuderung städtischen Eigentums macht er nicht mehr mit, läßt sich auch nicht mehr von Leuten mit H vorführen und mißbrauchen, will wieder mehr dazu beitragen, dass das ‘Volk’ das berechtigte Gefühl hat, mitbestimmen zu können. Herr Ahlers darf dann sogar darüber schreiben wie Wulff und Konsorten Wahlversprechen brechen und Gesetze machen, die die Vergeudung von 300 Steuermillionen sicherstellen. Das ist bester Vorsatzjournalismus. Da bleibt kaum noch was zum Rummeckern.
Deshalb freuen wir uns auf 2007!