Archiv für Mai 2007

Intelligenz bei Mensch und Tier am Beispiel Uhl und Braune Raubschrecke

Mai 30, 2007

Wie intelligent muß man sein, um in den Bundestag zu kommen? Um dort reinzukommen bedarf es wenig, nur ein wenig Mimikry. Das kann man deutlich merken, wenn es darum geht, Straftaten kaschieren zu wollen und zu diesem Zweck falsche eidesstattliche Versicherungen abzugeben – obwohl man weiß, die gesamte Staatsanwaltschaft setzt ihre Ermittlungskraft ein und auf diese Weise bekanntlich fast alles rauskommen kann. Wenn man sehr dumm ist, weiß man das nicht und wird so, schwups, zum (erkannten) Straftäter. Um den Weg in den Bundestag zu schaffen, gibt aber auch andere vielversprechende Wege. So sollte man ganz prima lügen können im Wahlkampf (Mimikry und morbus patomkin zugleich), zeigen dass man Bundesgesetze mißachtet und überflüssig große Verwaltungen erhält und hunderte von Millionen Euro verschleudert. Insofern ist unser Ministerpräsident auf dem richtigen Weg. Wirklich wichtig ist aber auch der feste Glaube, dass nix rauskommen wird und keiner was merkt, so wie bei Förster Schiers, der im Nationalpark nicht nur ganz regulärer Tiervernichter (einer von 270) ist sondern auch Wilderer, also Straftäter. Oder wenn man Nationalparkförster ist, vor Gericht lügt und die Staatsanwaltschaft trotzdem nicht verfolgt. Da muß man aber Glück haben, ein kleines Licht sein  und nicht im Bundestag. Oder wenn man Gabriel heißt, global rumtrötet und Gesetze, für deren Durchsetzung im eigenen Lande man zuständig ist – per Amtseid -  einfach ignoriert und nichts tut, noch nicht mal Briefe beantwortet.  Hätte Uhl sich an das Rezept Gabriel gehalten und vor Gericht nichts beeidet, nur vor dem Deutschen Volk, wäre er immer noch Bundestagsabgeordneter.

Die kleineren Lebewesen, wie etwa die Braune Raubschrecke (Esferia spes homunculus subfuscus) im Braunschweiger Rathaus müssen sich jedenfalls mehr Mühe geben, wenn sie nicht als brauner Schädling erkannt werden wollen. Hier kommt wieder die Biologie ins Spiel. In der freien Braunschweiger Natur bedient sich neuerding die Braune Raubschrecke eines grünen Mäntelchens: Dieses Mimikry verwirrt natürlich nur den naiven Schreckenjäger. Wenn also der Raubschreck, nachdem er schon maximalen Schaden an Natur und Umwelt angerichtet hat plötzlich so tut, als sei er empört über irgendwelche Kleinigkeiten an diesem Gesamtschaden. Zum Beispiel frißt er radikal hunderte von Bäumen, einen ganzen Park, radikal auf, verscherbelt den Rest für einen Appel und ein Ei und läßt ein scheußliches Einkaufzentrum errichten und schwenkt dann das grüne Mäntelchen indem er sagt: HO ho, dieser kleine Fassadenteil, dieses Reklameschriftlein sind aber unschön - dann haben wir ein Beispiel für Mimikry. Als etwas anderes (Ästhet, Umweltschützer) erscheinen wollen als man ist eben. Oder wenn der Umweltauffresser Brauner Raubschreck dann sogar eine ‘Veranstaltung’ zum Thema Klimaschutz veranstaltet,  glaubt er ganz fest daran, dass sich keiner daran erinnern wird, in welchem Umfang er selbst dem Braunschweiger Klima durch verschiedenste Aktionen – z. B. Aufhebung der Baumschutzsatzung etc. – geschadet hat.

So haben Uhl und Co. und Esferia spes homunculus subfuscus doch eines gemeinsam, zwar weniger Intelligenz aber doch den Glauben, egal welchen Mist man macht, welchen Schaden man auch anrichtet – es wird schon nicht rauskommen. Mensch und Tier sind sich eben doch sehr ähnlich.

Die Bankrottlogik von Wulff, Sander Möllring

Mai 29, 2007

Jeder weiß, dass die Pensionen, besonders die künftigen, Niedersachsens Haushalt ruinieren. Was tut die Niedersächsische Landesregierung? Zunächst einmal muß ein Nationalparkgesetz beschlossen werden, das Geldvergeudung in mindestens 300-Millionen-Höhe garantiert und gegen Bundesrecht verstößt. Haben Wulff, Sander, Möllring schon letzten Dezember gemacht. Der Bräsige Sanderling benutzt dann schnell mal sein Hirn und befördert einen  der ihm unterstellten Nationalparkbeamten, Hooge (u.a.: Natürliche Dynamk nicht mit mir, Windwürfe sämtlich aufarbeiten und verkaufen!) noch schnell zum Direktor, damit die baldige Pension möglichst hoch ausfällt und das Niedersächsische Staatsdefizit steigt.  Möllring wackelt dazu bedenklich mit dem Kopf, das war’s. Wulf lügt weiter still vor sich hin: Ich baue Verwaltungen ab, zum Beispiel sorge ich dafür, dass die größte Nationalparkverwaltung der Welt erhalten bleibt. Zu seiner neuen Freundin: Ach sei doch still. Ein Politiker, der nicht unlogisch ist und nicht lügt, hat doch keine Chance, Kanzlerkandidat zu werden. Basta. Das sagt mir mein staatsbürgerlicher,  juristischer Scharfsinn. Nur Hirche lächelt still: Deshalb bin ich ja immer noch gegen das Rauchverbot in Kneipen. Da wäre dann so mancher Landesbeamte am Sekundärrauchen rechtzeitig verreckt und als Pensionist überhaupt nich aufgetaucht. Das ist doch staatstragendes, vorausschauendes Denken. Wulff entschuldigt sich daraufhin, dass er umgefallen ist und das Rauchverbot schließlich doch noch befürwortete.

Pandemie oder lokale Seuche – Morbus Patomkin

Mai 28, 2007

Eine der Folgekrankheiten nach Befall durch die Braunen Heu- oder Raubschrecken ist die Patomkinsche Krankheit oder Morbus Patomkin oder kurz MP. Ganz offensichtlich tritt MP am Bohlweg hervor, wo bekanntlich ein Kaufhaus durch eine Schlossfassade kaschiert wird. Wenn man nicht gerade Ackers heißt und keine Ahnung hat, was kompetente Kollegen darüber in der Neuen Züricher schreiben (s. bei unser-braunschweig.de), oder einfach nur das Honorar für einen entblödenden Artikel in der IHK-Zeitung braucht, erkennen sogar Fünfjährige das Verlogene an der Sache. MP. Aber die Verseuchung geht weiter. Die Fassade selbst löst offensichtlich schwere Gehirnstörungen aus, die man ohne weiteres als MP-Folgen bezeichnen kann.

So gibt es Braunschweig einige Journlisten, z.B. Herrn Raue, die zumindest der Öffentlichkeit gegenüber den Anschein der Objektivität zu erwecken versuchen. Klappt aber nicht. Herr R. versucht den Eindruck zu erwecken, es sei keine Reklame für ECE, wenn durch Artikel oder ausdrückliche Befragungen zu ECE dieses Kaufhaus immer wieder ins Bewußtsein der Leser gerufen wird (BZ vom 22.5.2007, S. 18). Es ist Schleichwerbung durch Vergrößerung der Bekanntheit zum Nachteil aller Innenstadtläden, auch wenn die negativen Erscheinungen von ECE, wie schlechte Luft, stickige Atmosphäre, alles zu laut, kein Klo, alles zu eng genannt werden.  Diese bekannte Tatsache als nicht existent zu bezeichnen ist nichts anderes als Ausdruck eines Fassadendenkens. Morbus Patomkin eben. Auch die Behauptung, nicht käuflich zu sein und das vielleicht sogar ernsthaft zu glauben, obwohl doch ein großer Teil des Anzeigenumsatzes von ECE abhängt – welche Krankheit könnte dahinter stecken? MP wahrscheinlich.

Damit ist die Frage ‘Pandemie oder nicht?’ noch offen.  Ist die Wirtschaft betroffen? Wenn jemand etwas verkauft, dafür einen dann aber nie wieder einlösbaren ‘Katalogwert’ angibt, diesen ständig erhöht und somit Wertsteigerung vorgaukelt? Morbus Patomkin. Schauen wir über den Tellerrand nach Hannover. Dort behaupten Wulff und Co., im Harz gebe es einen Nationalpark, machen aber ein Gesetz, das diese Zuordnung nicht zuläßt (Holzräuberei, Ausrottungsjagd, maximales Eingreifen in natürliche Prozesse pp).  Wenn das nicht die Symptome von Morbus Patomkin sind.

Krieg im Irak? MP. Heilgendamm? Man weiß, für die Umwelt kann nichts herauskommen, vermittelt aber den Eindruck: MP. Also geht es wohl doch um eine Pandemie.  Wo man auch hinguckt.

Lebensraum durch Naturschutzverbände bedroht: Bräsiger Sanderling kurz vor Ausrottung?

Mai 26, 2007

Warten wir ab. Aber dazu und zur Rolle der Naturschutzverbände bisher, besonders bei der Gestaltung des Nationalparkgesetzes Harz – Niedersachsen, müssen noch einige unschöne Anmerkungen folgen.

Praktisch alle Niedersächsischen Naturschutzverbände haben Sander zunächst einmal gewähren lassen. So konnte der Knochenjäger Eberl als Staatsekretär und Umweltminister Sander 2005 denn Entwurf  eines Nationalparkgesetzes einbringen, der nicht etwa die Zielsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes § 24 (‘Gewährleistung der Naturvorgänge in ihrer natürlichen Dynamik’, s. BNatSchG §24 (2) – auch Prozeßschutz genannt) umsetzt, sondern genau das Gegenteil: Das Nationalparkgesetz Harz Niedersachsen von Dezember 2005 gewährleistet beliebige Försterei und Jagd im gesamten Nationalpark. Hierzu konnte es nur deshalb kommen, weil m.W. kein einziger der großen Naturschutzverbände bei der per Gesetz vorgeschriebenen Verbandsanhörung zu diesem Gesetz auch nur den geringsten Ansatz zeigte, auf  wortwörtlicher Umsetzung des BNatSchG in Niedersächsisches Landesrecht zu bestehen. Damit hatten Sander und Wulf freie Bahn, ein dem Bundesrecht widersprechendes Landesrecht durch die parlamentarischen Ausschüsse zu prügeln. Die Folge: Gewährleistung der weltweit größten Nationalparkverwaltung für die nächsten Jahrzehnte, dadurch Verschleuderung von mindestens 300 Millionen Euro zur Aufrechterhaltung der in dieser Größe wahnwitzigen Verwaltung, systematische Ausräuberung des Holzbestandes des Nationlaparks, systematische Ausrottungsjagd, massive Schädigung des Naturtourismus im Harz etc. Dem völligen Versagen des Parlaments (nur die ‘Grünen’ versuchten in letzter Minute gegenzuhalten) ging aber das völlige Versagen der Naturschutzverbände voraus. Deren Vertreter hätten bei der ‘Anhörung’ das Schlimmste verhindern können. Haben sie aber nicht.

Ein besonders krasses Beispiel für naturschützerische Inkompetenz lieferte der BUND (ja – leider!), indem er Frau Dr. Wuttcke in die Anhörung schickte. Diese Dame hatte offenbar weder das neue BNatSchG gelesen noch die Kommentierung dazu (‘Erhalt der Natur ist ausdrücklich kein Ziel eines Nationalparks, sondern Gewährleistung dynamischer Prozesse’). In arroganter Überheblichkeit sagte sie sogar: Falls im Nationalpark etwas schief läuft, werden wir es vor Ort korrigieren. Soviel ahnungslose Blödheit findet man nicht überall. Sie unternahm im Namen des BUND nichts.

Nun ist anscheinend der Nabu aufgewacht, weil Sander mit der ihm eigenen Bräsigkeit auf das Ansinnen, Ehrennadeln des Nabu zu verteilen zum Ausdruck brachte: Lieber als Naturschützer sind mir Wirtschaftsleute und Jäger.  Man darf gespannt sein, ob die Naturschutzverbände nun endlich auf Umsetzung des Bundesrechts in adäquates      Landesrecht bestehen werden. Nachdem sie nun eigentlich erkannt haben müßten, was unter Naturschutzgesichtspunkten von Leuten wie Sander, Eberl, Wulff zu halten ist. Im Januar 2008 ist Landtagswahl.

PS: Eigentlich wäre es ja nun Aufgabe von Gabriel als Bundesumweltminister, auf Beachtung des Bundesnaturschutzrechtes in den Ländern zu bestehen. Tut er nicht, dieser dicke Mann. Bekommt sein Geld auch so. Macht lieber nichts außer Frau Scharan bei der atomaren Verseuchung von Tiefengrundwasser in Asse II Beistand zu leisten,  lieber Wähler.

Dürfen CDU-Ratsmitglieder der BIBS-Fraktion beitreten?

Mai 26, 2007

Da sich bei einigen CDU-Ratsherren (von CDU-Ratsfrauen ist nichts bekannt) die Einsicht durchzusetzen beginnt, dass das Spaßbad gegen die Interessen Braunschweiger  Bürger gerichtet ist, ein weiteres Millionengrab für Steuergeld bedeutet und auch sonst ohne Sinn und Verstand ist, soll in der CDU-Fraktion lebhaft diskutiert werden: Dürfen wir CDU-Ratsmitglieder – je nach Bedarf, also wenn es zum Beispiel darum geht, auch den eigenen Verstand zu benutzen – Teil der BIBS-Fraktion werden oder sie zumindest unterstützen? Schließlich will man ja nicht immer als völlig blöd dastehen, wie zum Beispiel Herr Winter von der SPD oder Herr Pesdischeck, wenn es um Vergeudung geht. Schließlich hat man im Pseudoschloss schon genug verbraten. Die Meinugsbildung ist aber noch nicht abgeschlossen, obwohl jetzt schon feststeht, dass BIBS keine Partei ist – die Vernünftigen der CDU (Sehrt dazwischen: So eine Unterstellung verbitte ich mir im Namen der Fraktion!) könnten also wollen dürfen, vielleicht sogar dürfen können, auf jeden Fall aber sollen wollen.

Braunschweig: Heuschreckenplage in Rat und Verwaltung

Mai 25, 2007

Bekanntlich wird durch den stückweisen Ausverkauf der Nibelungen Wohnbau Gesellschaft deren Funktion, nämlich gemeinnützig insbesondere für die weniger begüterten Braunschweiger tätig zu sein, immer stärker beeinträchtigt. Diese Ausräuberung städtischen Eigentums zu Gunsten gut zahlender Profiteure und verlogener Schlossambienteaktionen wird veranlaßt und unterstützt durch die Spitze der Braunschweiger Stadtverwaltung , besonders durch die Braune Raubschrecke (Esferia spes homunculus subfuscus) selbst und durch die CDU-Claqueure im Rat. Nun läuft das Ausräuberungsprogramm aber nicht unter diesem Namen. Da mußte der Sehrt-Schreck ran.  Als ehemaliger Polizeischreck (Esferia policialis communalis subfuscus) hat er natürlich von Ausräuberei viel Ahnung aber keine von Steuerrecht. Insofern ist diese Raubschrecke besonders geeignet gewesen, die Ausräuberung der Niwo als etwas steuerlich sehr Positives darzustellen (BZ v.23.5.07, S. 20). Da dieser braune Raubschreck im Aufsichtsrat sitzt und somit trotz aller restlichen Anstandsimpulse gut funktioniert, hat Esferia spes homunculus subfuscus ihn zur Belohnung durch süße Speichelgabe ein wenig verwöhnt. Das hören wir gern.

Umweltministerium zum Wolf: In diesem Fall keine Ausrottungsjagd

Mai 25, 2007

Aber nicht gern. Verboten. Blöd. Was haben wir statt dessen dem Umweltminister Sander und seinem Staatssekretär Dr. Eberl zu verdanken?

1. Die Tatsache, dass im Nationalpark Harz überhaupt gejagt wird (s. Nationalparkgesetz)

2. Die Tatsache, dass im Nationalpark Harz zunächst mal ein irrwitzig  hoher Abschuß z.B. für Rotwild festgelegt wurde (320) und kein Hahn danach kräht, dass im letzten Jagdjahr dann tatsächlich 372 Stück Rotwild abgeschossen wurden.

3. Dass zum Vergnügen und ohne ökologische, ethologische, moralische, wirtschaftliche oder sonstige nachvollziehbare Begründung in ein paar Wochen die Jagd im Nationalpark wieder aufgenommen wird.

4. Das macht Leuten wie Redakteur Herrmann von der Braunschweiger Zeitung oder Wilderer Schiers natürlich Spaß, aber auch der Nationalparkdirektor Pusch und seine Mannen haben wieder was um die Ohren.

5. Wir haben dem Umweltministerium  ferner zu verdanken, dass die Möglichkeit für Nationalparkbesucher, Wild zu beobachten,  systematisch durch Bejagung – auch in dem Beobachtungsbereich Molkenhaus – verhindert wird. Deshalb gibt es auch keinen ‘Erlebnisweg Wildtiere im Nationalpark’.

6. Dass die völlig unsinnige Annahme, besonders kräftige Tiere könnten abgeballert werden, weil auch die Natur derart wahllos vorgeht, in die Hirne der Verantwortlichen neu eingebrannt wird. Unter anderem durch Staatssekretär Eberl persönlich. Der schießt den jungen 24-Ender, weil er auch so ‘denkt’ – Aas- und Knochenjägerei.

Aber was soll man lange rumreden. Am besten buergerinitiative-nationalpark-harz.de aufschlagen, steht alles drin. Oder im Blog Artikel unter Nationalpark suchen. Wie konnte der Nationalpark-Skandal entstehen? Der Ablauf: Die Förster Sander und Eberl machen einen Gesetzentwurf, in dem sie sich und  andere Förster und Jagdkumpels optimal begünstigen, schieben den Entwurf  Wulff und dem Parlament unter und schon ist das Nationalparkgesetz Harz, Niedersachsen fertig. Es verhindert, dass Nationalparkbesucher Wild sehen und somit der Naturtourismus in Gang kommt. Kostet den Steuerzahler 300 Millionen für die weltweit größte Nationalparkverwaltung (Details andernorts). Es verhindert die Umsetzung des Bundesnaturschutzgesetze §24 in Landesrecht. Und sichert Wulff den Koalitionspartner  und  Sander/Eberl und Co. auf Steuerzahlerkosten ein vergnügliches Leben in freier Natur. Mußte wieder mal gesagt werden.

Also: Der Wolf hat’s gut, wenn er einer ist. Den Problemwulff haben wir schon – aber wie lange noch?

Nix als Ärger mit dem Spaßbad – Meyers pfiffige Einsamkeit

Mai 24, 2007

Nehmen wir Herrn Meyer vorgestern.  Wer soll mit mir noch diskutieren, wo doch klar ist, wie  die BZ zu Spaßbad steht? Schließlich vertreten wir ja nicht die Interessen der einfachen Leute. Mit mir haben wir trotzdem schon mal einen Diskutanten. Also die von der BIBS kommen schon mal nicht in Frage, weil die so viele Stimmen gegen die neue Geldvergeudung und für den sinnvollen  Bädererhalt  gesammelt haben. Außerdem vertritt dieser Laden die Interessen der fitten Senioren, der kinderreichen Familien und auch sonst sind sie gegen jeden Blödsinn, den die BZ befürwortet. Also – die laden wir nicht ein. Dann die SPD. Hat Herr Winter nicht seine SPD glasklar verdonnert,  für Spaßbad zu sein – obwohl doch einige SPDler eigentlich auf Seiten der Benutzer der der Stadtteilbäder stehen?  Also – Einladung können wir trotzdem riskieren.  Aber was ist denn das für ein Politikerverhalten? SPD-Räte schämen sich wie der Teufel und Winter hat seinen Aufsichtsratsposten schon in der Tasche. Damit ist die Sache erledigt. Kommt keiner. Wer hat denn nun keine ganz klare Linie gezeigt und ist auch beim Unterschriftensammeln für den Erhalt der Stadtteilbäder – na ja – nur wenig emsig? Richtig. Also Herrn Sommerfeld. Dann wären wir – mit mir selbst, dem Meyer, und dem nun leider unvermeidlichen Hansi V. schon drei. Zusammen mit einem CDU-Fuzzi und Scharna von der Stadtbad GmbH – das reicht für den Anschein von Objektivität und für Dortmund.

Nun nehmen wir Herrn Meyer von gestern. Wieder in mistiger Situation. 24000 Unterschriften für Erhalt der Stadtteilbäder, sagt der Hansi. Also 24000 gegen Spaßbad, mehr Verdrehung ist da nicht drin.  Und was die aus dem Publikum sagen, lassen wir einfach ganz weg. Denn wer ist das schon? Alles nur Leute, die gegen Geldverschleuderung, gegen Verminderung der Lebensqualität, für eine bevölkerungsnahe Ratspolitik sind (ist Herr Winter denn etwa nicht Bevölkerung???), kurzum für das, was vernünftige Leute wollen. Aber dafür stehe ich nicht, bitte schön.  Aber wenigstens gibts den CDU-Fuzzi. Der Mann kann denken.   Widerstand gegen blödsinnige Pläne ist gewollt, rufen wir CDUler gerne hervor, wäre sonst ja langweilig. Und rational zu handeln ist langweilig, wollen wir nicht. Deshalb waren wir ja gleich dafür,  ein völlig verseuchte Grundstück fürs Spaßbad zu kaufen. Sanierung, auch die notwendige,  belebt doch die Wirtschaft – oder? Kostet sicher ein paar  Milliönchen, davon werden einige von uns schon profitieren, wir alten Umweltschützer. Und Scharna? Ganz in meinem, im meyerschen Sinn. Auch so ein Abhängiger. Aber ein Logiker. Wäre sonst nie Geschäftsführer der Stadtbad GmbH geworden. Es kämen nach Gliesmarode nur noch der harte Kern, die andern geben kaein Geld aus fürs Baden. Jetzt mein Plan als Geschäftsführer: Wenn wir alles dreimal teuerer machen, dann kommen sie massenhaft, diese Sparfüchse, ist doch wohl klar. Vor allem die Kinderreichen ohne Kohle und arme Rentner. Die eigentlich nur schwimmen wollen, nicht rumgewirbelt werden. Die kommen dann erst Recht massenhaft, eben weil sie nicht mehr schwimmen können. Ja, ja. BWL macht sich immer bezahlt. Nur wer immer sinnlos Geld vergeudet, wer stets des Volkes Wohl verachtet, ist angesehen in der Stadt des Löwen. Na ja, jedenfalls solange Sehrt und Winter zusammenhalten. Herr Meyer – das war nicht fürs Protokoll.

Herr Meyer heute. Alles nochmal gut gegangen. Mancher glaubt sogar an mich, weil ich über Mathias Breuer, den trommelnden Doktor vor Heiligendamm schreibe. Hat keiner gemerkt, dass ich nix über seine inhaltlichen Ziele, die von Attac und der andereren Protestierer geschrieben habe. Ich bin und bleibe eben ein pfiffiges Kerlchen.

Raue  von hinten: Dafür gibt’s einen Zauner und drei Jonschers extra! – Danke, danke Chef. Ich bin glücklich. Pfiffig. In meiner Größe einsam…..

Geht Verteidigungsminister Jung bei seiner Kritik an Selbstmordattentätern zu weit?

Mai 24, 2007

Recht unverblümt nennt Verteidigungsminister Jung den Mordanschlag auf deutsche Soldaten in Afghanistan feige und hinterhältig. Damit dürfte das Problem des Einsatzes deutscher Soldaten  in Afghanistan ein für allemal endgültig gelöst sein. Denn welcher Afghane will schon als hinterhältig und feige gelten? Als die ganzen Selbstmordattentäter Herrn Jungs – allerdings – politisch nicht ganz korrekte Botschaft hörten, sollen sie enorm zusammengezuckt sein und sich sofort gesagt haben, jetzt ist aber Schluß mit diesem hinterhältigen, feigen Mist. Was sollen die Leute von und denken? Wir greifen jetzt direkt an. Die Deutschen sitzen in Kundus doch sowieso nicht rückholbar in der Falle. Sagt Scholl-Latour doch auch andauernd.

Aber warum hat Jung nicht bei den anderen über 30 deutschen Soldaten, die in Afghanistan bisher schon  umgekommen sind, so klare Worte gefunden? So viel zur Situationsklärung beigetragen? Aus angebrachtem Respekt vor fremder Hochkultur? Aus Freundschaft zu Opium-Großagrariern? Egal. Hauptsache, das Problem ist jetzt gelöst

Aus der Welt der Biologie: Heuschreckenplage in Braunschweig und im Harz

Mai 11, 2007

Wer wirklich gebildet sein will, muß sich auch in der Welt der Biologie auskennen. Zum Beispiel der Grashüpfer. Einzeln auftretend ist der Grashüpfer oft recht possierlich und lieb, tritt er aber in Massen auf, bleibt nicht viel übrig. Wohl deshalb nennt man  finanziell gut ausgestattete Menschen, die skrupellos vorher aufgekaufte Firmen ausplündern,  nicht Grashüpfer, sondern Heuschrecken. Nun wollen wir das Augenmerk auf eine  gar nicht so seltene Heuschrecken-Unterart  mit Pensionsanspruch lenken. Die kommt vor allem im Braunschweiger Rathaus vor, wo ein Herr Hoffmann residiert. Sie  hat eine bräunliche Färbung und verkauft massenhaft Wohnungen  zu Schleuderpreisen (der Nibelungen Wohnungsbaugesellschaft) an echte Großkapitalisten. Die stecken dann satte Gewinne ein und die Braunschweiger Bevölkerung hat das Nachsehen. Aber wovon ernährt sich die Braunschweiger Braune Heuschrecke? Ganz richtig. Vom Ruhm, ganz prima Geld beschafft zu haben - natürlich nicht für sich selbst oder ihren Lebensraum, die Stadt,  sondern für die Käufer. Das soll aber keiner merken und sie sagt das Gegenteil.  Am zufriedenen Händereiben  des Großkapitalisten und der daraus entstehenden Wärme erfreut sich das kälte- und kritikempfindliche Insekt. Ob der dankbare Käufer auch direkt wärmende Kohle abgibt, ist nicht bekannt. Man weiß eigentlich nur, das die Braunschweiger Braune Heuschrecke ein eigenes kleines Klo hat. Vielleicht trägt sie aber auch ein eigenes kleines Öfchen mit sich herum, das mit Kohle heizbar ist. Wer weiß?

Neben der Braunen Braunschweiger Heuschrecke vermehrt sich auch die  wehrhafte Grüne Harzschrecke sehr stark - wie der Name schon sagt: im Harz.  Erbarmungslos räubert sie im Baumbestand des Nationalparkes Harz und tötet wahllos fast das ganze Jahr über alles, was  vier Beine hat, vor allem Rehe und Hirsche. Da bleibt so gut wie nichts über, so viele Baum-und Tierleichen hinterläßt das grüne Biest oder schleppt sie fort und verkauft sie anderswo. Da hilft auch kein Bundesgesetz. Darüber lacht sich die Grüne Harzschrecke manchmal regelrecht kaputt. Das Bundesnaturschutzgesetz ist auch zu dick und zu international für die Grüne Harzschrecke, so dass es weder in den Magen noch in das besonders kleine Hirn der Schrecke hineinpaßt. Wie  klein das Gehirn der Grünen Harzschrecke ist,  wird besonders deutlich,  wenn sie zum Verbrecher mutiert und dann volkstümlich Grüner Raubschreck heißt, eigentlich richtig aber Esferia schiersli criminalis idiotica. Oder wenn sie sich an besonders als Kinder- und Jugendschrecke betätigt und gut gebaute Nachwuchshirsche mordet und abend an den Knochen labt.  Der wissenschaftliche Name ist dann Ensferia eberlis idiotica. Diese grüne Schrecke  lebt gern in Gesellschaft mit der Ensferia braesica idiotica zusammen (volkstümlich ‘Bräsige Sanderschrecke genannt)  und wurde auch schon in Gesellschaft mit  der Ensferia wulfica idiotica illegalis im Raum Hannover beobachtet.  Ein besonderer Kenner dieser gefährlichen Raubschrecken namens Ahlers gibt aber sein Wissen nicht preis, was natürlich immer wieder bedauerlich ist aber nicht untypisch für Kenner der Insektenwelt. Es sind oft kauzig-seltsame, sehr ängstliche  Sonderlinge.  Jedenfalls muß man sagen, dass ein Ausflug in die Welt der Biologie und besonders die der Grashüpfer immer wieder erstaunliche Einblicke eröffnet.