Archiv für Juni 2007

Braunschweiger Zeitung: ein Männerbund

Juni 30, 2007

Wenn Herr Raue zielt, egal wohin, dann trifft er trotzdem manchmal ins Schwarze. Nehmen wir seine Gedanken zum Männerbünden, nehmen wir die Tatsache Männerbund BZ. Wenn Männer eng zusammen schaffen, müssen sie einem Regelwerk folgen, das stärker beachtet werden muß als allgemeine Regeln, etwa solche der intellektuellen Redlichkeit. Wer darauf besteht, fliegt raus. Nur wer das Regelwerk des jeweiligen Männerbundes strikt beachtet, hat nichts zu befürchten. Diese Regeln sind natürlich nicht öffentlich gemacht, aber trotzdem klar erkennbar.

Regel 1: Akzeptiere einen Führer, egal welchen Schaden er anrichtet. Alles was er tut ist gut. Hat man je gehört, dass die BZ den Privatisierungskurs der Stadt angegriffen hätte? Argumente gegen die Privatisierung öffentlichen Eigentums gibt es massenhaft. Auch das ‘geschwärzte’ Buch von Pump-Uhlmann e.a. gehört dazu,  die Reprivatisierung öffentlichen Eigentums in Potsdam bis hin zu den Veröffentlichungen im Spiegel. Die  Stadtgeschichte ist voller unsinniger Beispiele verschiedenen Privatisierungsaktivitäten (Stadtwerke, Abwasser, Schlosspark etc.) bis zur erst kürzlich aufgedeckten Ausräuberung der NiWo, die kritische Berichterstattung nahelegen. Es ist ein unabdingbarer Ritus auch der gebildedsten  Redakteure, hier jedes kritische Wort zu meiden und kräftig zu lobhudeln. Wer also zum Beispiel die Politik von Hoffmann bedingungslos hudelt, akzeptiert auch den eigenen Chefredakteur. Diese Probe muß jeder Redakteur immer wieder bestehen und seine beliebige Verbiegbarkeit unter Dauerbeweis stellen.

Regel 2: Begrenzte ‘Freiräume’ nutzen, damit es nach außen so aussieht, als seien die Redakteure unabhängig. Ein gutes Beispiel ist der ‘Freiraum’, der Herrn Jonscher eingeräumt wurde, als er schreiben durfte, er wisse natürlich, dass das Schloss kein Schloss sei. Damit signalisiert er: Ich bin nicht blöde. Wenn er dann trotzdem permanent – wie von Raue vorgegeben z.B. ECE Schloss nennt, könnte der unbedarfte Beobachter leicht glauben, der Mann ist nicht verbogen. Ähnlich ist es bei Herrn Meyer. Wenn er bezüglich der rechtswidrigen Ausschreitungen der Polizei beim NPD-Aufmarsch relativ objektiv berichtet, erhöht er damit seine Glaubwürdigkeit bei der Behauptung von Sachverhalten, die an sich hahnebüchen sind. Zuletzt: NiWo kauft Wohnungen. Zweck: , die Aufdeckung der NiWo-Ausräuberung durch massive Geldentnahmen soll so kaschiert werden. Denn tatsächlich war der Wohnungskauf überteuert, der vorangehende Wohnungsverkauf eine Verschleuderung öffentlichen Eigentums.

Regel 3: Krieche in den Hintern dem, der dir was einbringt. Hier sei nur auf die permanente, fast tägliche Inszenierung des ‘Schlosses’ (von der Stadt angemietete Räume von ECE) und der ‘Schloss-Arkaden’ unter ständig wechselnden Vorwänden, ja unter Mißbrauch kindlicher Naivität (8c befragt……) hingewiesen. Im Grund geht es um kostenlose Werbung für einen Anzeigenkunden. Wer da als Redakteur nicht mitmacht, hat schlechte Karten, oder?, Herr Jonscher?

Regel 4: Krieche in den Hintern dem, der in Hannover in der Regierung sitzt. Kein Wort über den Wortbruch der Wahlversprechen von Wulff und Co., keine wirklich kritische Anmerkung über den unsäglichen Sander, dem sogar die wahrhaft nicht unabhängigen Umweltverbände nicht mehr die Hand geben wollen. Bürokratieerhalt und Steuergeldverschwendung: Kein Wort gegen die Regierung und für die Interessen der Bevölkerung.

Regel 5: Wenn ein ahnungsloser Lieblingsredakteur den größten Blödsinn schreibt, dann laß’ ihn. Wir denken da besonders  an Herrn Herrmann, den auch unter waidmännischen Gesichtspunkten großen Naturignoranten (schießt potentielles Muttertier ohne es zuvor ‘anzuprechen’). Lobhudelei für einen nach internationalen und nationalen Kriterien katastrophal geführten Nationalpark Harz (‘Das Fleisch der im kommenden Jahr zu schießenden Wildtiere ist bereits im voraus verkauft’). Kein Wort über immer weiter verlängerte Ausrottungsjagd, über maximale Holzausräuberung, systematische Verhinderung des Naturtourismus zum Nachteil der Harzer Bevölkerung. Statt dessen ahnungslose Berichte über unwichtige ‘Personalstreitigkeiten’ innerhalb der (auch darüber kein Wort)  größten und ihrer Größe überflüssigsten  Nationalparkverwaltungen der Welt.

Also: Der Männerbund BZ setzt Herrn Raue natürlich bestens in die Lage, das Sandkorn im Auge anderer zu erkennen, während der Balken im eigenen nicht stört.

Sanders Eimerchen und seine Rechenkünste

Juni 29, 2007

Wir erinnern uns noch genau, wie Herr Sander durch Entfernen eines Baumes aus der Elbaue exakt ausgerechnet hat, um wieviel weniger hoch das das nächste Hochwasser steigen kann, nämlich genau um den Volumeninhalt des entfernten Baumes, also in etwa um 0,00000001mm in der Höhe von Lauenburg. Nach dieser bedeutenden Tat, die ihn und seine Säge auch bei der EU in Erinnerung brachte, setzte er gestern sein Eimerchen ein, um die atomare  Grundwasserverseuchung durch das absaufende Asse II – Bergwerk im Ansatz zu verhindern. Zusätzlich hat er wieder gerechnet. Natürlich wäre es sinnvoll, aus Asse II den Atommüll wieder rauszuholen, bevor es absäuft. Andernfalls  wären für ein bis zwei Millionen Jahre große Tiefenwasserbereiche atomar so verseucht, dass sie der menschlichen Nutzung entzogen wären. Nun kommt Herrn Sanders Verstand ins Spiel. Wenn man nicht nach Bergrecht (=Verseuchung) Asse II schlösse, sondern nach Atomrecht, was wohl zum Rausholen des Atomgiftes führen würde, dann würde man volle 8 Jahre verlieren. Und das ist ganz, ganz viel Zeit und geht deshalb nicht. Denn immerhin  sind 8 mehr als 1 oder 2. Wie er selbst ausgerechnet hatte, sind 8 Jahre Aufschub durch Anwendung des Bergrechts im Bereich des Umweltministeriums etwa soviel wie drei bis vier Millionen Jahre Erdgeschichte. Ganz genau habe ich Sanders  Berechnung allerdings nicht verstanden, seine Ministerialen, alles akademisch hochgebildete Leute, Förster, Juristen etc., schienen jedenfalls keine Einwände zu haben oder hatten alles auch nicht richtig verstanden. Jedenfall war Herr Sander wieder einmal intellektuell brillant, eine echte Stiefmutter der Umwelt im polnischen Sinne. Und jetzt auch Rechenkünstler. In ihm zeigt die FDP, was sie auf der Pfanne hat.

Was ist zu tun, damit noch mehr TH – TU – Studenten beim Mathetest durchfallen?

Juni 29, 2007

Über dieser schwierigen Frage haben sich Jonscher, Meyer und andere Redakteure der BZ  den Kopf zerbrochen. Aber es ist trotzdem was dabei rausgekommen. Jonscher: Man muß schon in den achten Klassen der Oberschulen anfangen. Diese unbedarften Schüler  müssen ermutigt werden, an das Blöde zu glauben. Also wie selbstverständlich sollen sie zu ECE Schlossarkaden sagen obwohl das ja weder ein Schloss ist noch Arkaden hat. Gut, sollen sie ruhig kurz auch von Schlossfassade sprechen. Aber vor allem müssen sie das Ding Schloss nennen, wenn sie Leute befragen. Prima, soll da Herr Raue gesagt haben. Wer so blöde mit Begriffen umgeht, fällt beim Mathetest an der TU bestimmt später durch. Gut gemacht. Drucken wir. Der Abdruckeffekt stützt den Verblödungseffekt. Aber nun zu Ihnen Herr Meyer. Ihre Spezialität ist doch das Lügen durch Weglassen, na? Herr Meyer lächelt selbsgefällig. Haben Sie gelesen, was ich über die Ausräuberei der NiWo durch die Stadt gestern geschrieben habe? Nur der Hauptknaller. Wir hatten zwar selbst berichtet, letztes Jahr habe NiWo noch 8ooo Wohnungen gehabt. Heute seien es noch 7000. Muß wohl dadurch rausgekommen sein, dass die Stadt dahinter steckt, wenn die Nibelungen ihren sozialen Zweck verfehlt und zum Nachteil der Mieter ausblutet. Wo doch Hoffmann sagte, die NiWo wird nicht verkauft. Also die Karre war glaubwürdigkeitsmäßig total in den Dreck gefahren, aber ich habe geschrieben: Niwo-Bau hat auch Wohnungen gekauft. Und zwar zum anderthalbfachen Preis  des Abgabepreises der von ihr selbst verkauften Wohnungen. Ging, glaube ich an die Stadtwerke, Veolia will ja auch leben. Jonscher und Raue unisono: Haben Sie das etwa geschrieben?? Bin ich denn blöd? Jonscher und Raue scheinen die Frage mit Ja beantworten zu wollen: Meyer: Natürlich nicht. Es soll doch mit dem Artikel nur der Eindruck erweckt werden, die Stadt räubere NiWo nicht aus!!! Das ist doch der gewollte Verblödungeffekt! Ich bitte Sie!! Auf die Versammlung bei TURA gestern habe ich natürlich auch nicht hingeiesen, aber irgendeiner muß es doch noch weiter hinten reingesetzt haben. Waren jedenfalls viele über den Ausverkauf der NiWo empörte Leute da, der § 18 (2)  soll wieder eingesetzt werden, dann kann die Stadt nur noch 300 000 rausziehen, nicht 2,4 Millionen ausräubern. Aber da haue ich Hoffmann schon raus, der soll doch auch in Zukunft als finanzieller Wundermann dastehen und nicht als Raubschrecke, die das ihm anvertraute Gut von innen ausräubert. Alle anwesenden BZ-Redakteure nicken zustimmend mit dem Kopf, obwohl sie alle den Spiegel gelesen haben, wo auch schon drinstand, wie kriminell  Privatisierung sein kann. War aber nichts Neues, sagt BIBS schon lange.

Sander auf Asse-Besuch gut vorbereitet

Juni 28, 2007

Wie gewöhnlich geht Umweltminister Sander seinen Aufgaben mit großem Ernst nach. Dazu gehört auch die sorgfältige Vorbereitung seines Asse-Besuches am Freitag. Wie man hört, hat er sich sein Strampelhöschen und den Sandeimer mit der kleinen Ente drauf schon mal herauslegen lassen. Vor Ort will er dann mit dem Eimerchen das in Asse II einlaufende Tiefengrundwasser schöpfen und dann über Tage ausschütten. Dabei ist – nichts wurde dem Zufall überlassen – vorgesehen, dass er wieder mit bräsigem Lächeln deutlich macht: Wenn ich zumEimerchen greife, werden sich die Asse II – Umweltprobleme auch schon lösen lassen. Nachdem Herr Wulff von diesem guten Plan gehört hatte, soll er erwogen haben, auch selbst mit einem Eimerchen - aber ohne Strampelhöschen – zu erscheinen, damit nicht der ganze PR-Ruhm wieder mal von Sander allein abgeräumt wird.

Daraus lernen wir: Ohne vorauschauendes Denken wird man in Niedersachsen weder Umweltminister noch Ministerpräsident. 

Ist Gabriel ein Umweltstalinist?

Juni 28, 2007

Herr Gabriel hält BASF-Chef Hambrecht – vermutlich aus guten Gründen – für einen Wirtschaftsstalinisten. Reagiert anscheinend nicht klimaschutzgerecht. Wenn aber ein Bundesumweltminister nicht darauf achtet, dass ein Bundesgesetz wie das Bundesnaturschutzgesetz, besonders § 24, der Nationalparkparagraf, so in Landesrecht umgesetzt wird, dass sein Sinn erfüllt wird, dass das deutlich formulierte Ziel (Natur gewähren lassen) erreicht wird und er selbst auf entsprechende Anfragen nicht reagiert, weder formal (Danke für die Anregung) noch inhaltlich, das schon gar nicht – tja dann liegt schon mehr als der Verdacht nahe, dass der Mann am falschen Platz Minister ist, dass eine gewisse Unfähigkeit der Ausdruck mangelnden politischen Verständnisses ist. Ein Naturschutzgebiet vor meiner Haustür in Goslar wird zu Gunsten einer Monsterrollerstrecke aufgehoben? Im Nationalpark Harz wird wie wild geförstert und gejagt?? Ei, ei, davon weiß ich doch gar nichts. Also soviel geballte Inkompetenz führt nie im Leben dazu dass man Stalinist wird, auch kein Umweltstalinist. Denn Uneffektivität, soziale Inkompetenz und Dummheit waren nicht die Hauptkennzeichen von Stalin. Nur absolute Skrupellosigkeit und höchste Menschenverachtung. Aber halt. In gewisser Weise…., man  könnte doch auch bei Gabriel…..,  läßt skrupellos Wild abschlachten…., also vielleicht doch Umweltstalinist??? Nein geht nicht, zu inkompetent, erledigt seine Aufgaben nicht, falscher Mann am falschen Platz. Hat zu viele Försterfreunde, kann Wichtiges nicht von Nebensächlichem unterscheiden. Auch ist von Stalin nicht bekannt, dass er mal irgendetwas ihm Wichtiges  nicht durchgesetzt hätte. Dann wäre er sich zu blöd vorgekommen. Unter der Sorge scheint Herr Gabriel aber nicht zu leiden. Eindeutig kein Stalinist. Aber was ist, wenn ihm die Erfüllung seiner Aufgaben und Pflichten überhaupt nicht wichtig ist, ihn die Umsetzung des Bundesrechts in Landesrecht einen Dreck schert, Ministervergütung kommt trotzdem…? Na gut, das wäre eine Erklärung.

Macocha Europy

Juni 27, 2007

Diese Abbildung der Abbildung in der BZ, Seite 2 ist derart ungeheuerlich, dass es selbst dem Hartgesottensten die Sprache verschlägt. Jeder Pole weiß, dass die bewußten Brüder alles andere sind als Freunde des weiblichen Geschlechts. Sie derart mit Merkmalen eben dieses Geschlechts (als saugende!) zu konfrontieren – und da mag deren Trägerin noch so süßlich lächeln – ist ein unverzeihlicher Angriff auf die feinsinnigen Gefühle, die Menschen mit der angedeuteten Ausrichtung  im allgemeinen auszeichnet. Insofern ist es zutiefst verwerflich, ohne Rücksicht auf die zu erwartenden Verwerfungen in den sensiblen Persönlichkeiten jener beiden bedeutenden Politiker gleich auf Seite 2 der Braunschweiger Zeitung ein Bild in der Größe 8,5 X16,5 cm abzudrucken, das die schrecklichen psychischen Folgen dieser Konfrontation sofort ahnen läßt, wenn man sich ein wenig auskennt und die nötigen Hintergrundinformationen hat. Ein Wortbeitrag hätte vollständig genügt.  Und – wenn man schon nicht darauf verzichten will – eine Abbildung in der Größe 1,5 x 2 cm. Aber so?

Pfui deibel, dpa, Janecki, Raue.

Braunschweiger Zeitung: unabhängig, aktuell – auf das Wesentliche beschränkt

Juni 27, 2007

Das kann man der erneuten, allerdings erbarmungslosen Berichterstattung über Paris Hilton (Seite 12) entnehmen, ohne die kein Braunschweiger Zeitungsleser mehr leben möchte. War es erst kürzlich der naheliegende Verdacht, dass die vom Schicksal mißhandelte Dame ein Opfer der erbarmungslos zuschlagenden Vogelgrippe geworden war, so stellt die BZ nunmehr einen anderen Zusammenhang her: Ist sie eine der drei Toten der schrecklichen Überschwemmung in Yorkshire? Wasserleichen sind furchtbar entstellt.  Ein Blick auf das abgebildete Foto  scheint die Vermutung zu bestätigen. Auf eine präzise Beschriftung des schockierenden Bildes verzichtet die BZ leider. Trotzdem: Danke für die erneut unabhängige, aktuelle, auf das Wesentliche beschränkte Berichterstattung  - danke Herr Raue.

Das Wunder von Braunschweig – wie esferia terribilis criminalis ihren Wirt von innen ausfrißt

Juni 27, 2007

Unter dem ‘Wunder von Braunschweig’ verstehen einige in Wirtschaftsdingen unbedarfte Journalisten, die scheinbare Minderung des städtischen Schuldenberges.  Durch ihr ausgezeichnetes Mimikri ist der ‘Schrecklichen Raubschrecke’, die aus dem inneren des Rathauses wirkt,  gelungen, diese – wie gesagt – eher unbedarften Journalisten, aber auch die Ratsmitglieder der Stadt (bis auf eines, nämlich Herrn Sommerfeld) zu täuschen. Das ist bei der  Aktenanalyse herausgekommen: Zu Beginn des Auftretens von esferia terribilis im Rathaus im Jahre 2002, gelang es dem Raubschreck, die Ratsmehrheit zu bewegen, den § 18 (2)  der Satzung der Nibelungen-Wohnungsbaugesellschaft ersatzlos streichen zu lassen. Jeder dachte: Jetzt muß die Niwo keine Gewinne mehr an die Stadt abführen. Genau das Gegenteil war beabsichtigt und wurde praktiziert. Statt, wie bis dahin, jährlich maximal 4% an  die Stadtkasse abführen zu müssen, waren es schließlich 60% des haftenden Kapitals, so daß kein Geld mehr da war für Renovierung. Der Wohnungsbestand verkommt. Auf der  Versammlung morgen, am Donnerstag, dem 28.Juni, 19 Uhr im TuRa Vereinsheim, Bienroder Weg 53, werden Mieter der Niwo, Bürger der Stadt und BIBS wahrscheinlich die Forderung nach Wiedereinführung des § 18 (2) stellen. Dann wird die Öffentlichkeit ebenfalls – erneut – darüber informiert werden, dass im Laufe der letzten Zeit an die 1000 (Tausend) Wohnungen der Niwo verschleudert worden sind, damit Herr Hoffmann  als Braunschweiger Finanzwundertäter auftreten konnte.

Wunder durch Aushöhlung des Stadtvermögens von innen heraus – esferia terribilis criminalis.  Also: wir sehen uns am Donnerstag um 19 Uhr am Bienroder Weg 53.

Seltsames vor der Schlossfassade

Juni 25, 2007

Die zum Teil mit normalem Menschenverstand nich faßbaren Vorgänge hätte ich gern selbst miterlebt. Zunächst einmal zu Domprediger Hempel. Als alles erstaunt auf die davonfliegenden Luftballons schaute, war auch er nach einer Weile völlig verschwunden. Nur in großer Höhe war ein etwas größerer Luftballon (?) zu erkennen, der schwarz war. Sollte eventuell Herr Hempel dort oben schweben? Weil doch nur jemand, der wesentlich leichter als Luft ist, vor allem im Kopfbereich, einfach so davonschweben kann, so etwas schaffen könnte? Aber ist er, hat er? Könnte sein, denn welcher Domprediger, der im Kopfbereich schwerer als Luft ist, würde die Domglocken läuten lassen, nur weil die Stadt durch Anmietung von ECE-Räumen dreißig Jahre lang ein Kaufhausimperium sponsort? Jedenfalls war Hempel schließlich weg und es hat ihn bis heute anscheinend niemand vermißt, egal wo er wieder runtergekommen ist.

Ganz anders Herr Lazny, lohnabhängig Beschäftigter bei der Stadt. Der muß einfach sagen, das Schloss gehöre den Bürgern der Stadt. Recht hat er. Wo kein Schloss ist, kann es praktisch jedem gehören, auch dir und mir, auch den Bürgern.  Gehört uns allen nicht viel Nichts? Hätte er gesagt, die Räume im ECE gehören den Bürgern, ja dann hätte der Mann kulturell wenig hochwertig gelogen, hat er aber nicht.  Trotzdem soll auch er schnell entschwunden sein, manche munkeln: entschwebt. Aus den gleichen Gründen wie vielleicht Herr Hempel? Möglich ist heutzutage praktisch alles.

Vielleicht ist es ganz anders und alles liegt an der Vogelgrippe. Schauen wir uns Paris Hilton an. Offensichtlich ist auch sie von dieser Krankheit befallen, wie man auf Seite 8 der heutigen Braunschweiger Zeitung leicht an ihrem Gesichtsausdruck ablesen kann. Und wir sind hier in Braunschweig, in Deutschland, wo die Vogelgrippe schon viel mehr Opfer gefunden hat! Sind auch Hempel und Lazny an ihr erkrankt? Ihr Gesichtsausdruck soll – anders als bei Paris – unauffällig gewesen sein. Aber die Worte, die Taten. Da spricht viel für eine gefährliche Viruserkrankung.

Voll daneben: CDU, SPD und BZ ignorieren Präsident Köhler

Juni 25, 2007

Wenn der Präsident der Bundesrepublik spricht, könnte man schon mal zuhören. Er sagt ja nix über seine Rolle beim IWF. Zum Beispiel, wenn er ‘mehr Elemente direkter Demokratie’ wünscht. Wahrscheinlich hatte er vom Bürgerbegehren für den Erhalt der Stadtteilbäder in Braunschweig gehört und davon, dass stattdessen sowohl CDU wie SPD (Winter: ‘Wir regieren jetzt mit’ – beiseite: …und ich kriege mein Vorstandspöstchen, fiderallala, fiderallala) gegen den Willen und gegen die Interessen der regelmäßigen Benutzer ein teures überflüssiges ‘Spaßbad’  einrichten wollen – nicht etwa bezahlt durch einen Investor (so doofe gibts nicht)  sondern   mit Steuergeld. Also sagte sich Köhler, ich muß mich bei Christiansen mal für die wackeren Demokraten in Braunschweig einsetzen. Hat er gemacht. Da kann sich Meyer noch so anstrengen und das höchst erfolgreiche Bürgerbegehren ‘angestrengt’ nennen. Außerdem gibt es eben immer Leute, die schwer von KP sind und nicht begreifen, dass sich das Bürgerbegehren für den Erhalt der Stadtteilbäder einsetzt und das städtische Geld dafür verwendet werden sollte. Das ist etwas anderes, als gegen das Spaßbad zu sein, Herr Meyer!

Aber schon bildet sich im Rat eine Demokratieabwehrfront. Zunächst soll gegen Köhler und das Bürgerbegehren mit einer kleinen Hymne gegengehalten werden, die jeweils vor Beginn der Ratssitzungen von den Ratsmitgliedern von CDU und SPD, so weit sie noch auf Winterlinie sind, gesungen werden. Refrain des ‘Songs gegen direkte Demokratie’: ‘Das geht mir doch am A…. (sehr unschönes Wort) vorbei, das geht mir doch am A… (sehr unschönes Wort) vorbei’  und weiter, auf ausgrücklichen Wunsch von Herrn Winter, abgestimmt mit Herrn Sehrt: Fiderallala, fiderallala. So ist das eben, wenn die SPD im Rat der Stadt mitregiert, immer konstruktiv, eigene Ideen, eigene Handschrift klar zu erkennen  etc. pp.