Archiv für September 2007

Wenn der Staatssekretät im Nationalpark jagt…..

September 30, 2007

Wenn Staatssekretär Dr. Eberl, dieser gut bezahlte Beamte aus dem Umweltministerium in Hannover, im Nationalpark zu Jagd geht, hat er vorher schon das Gesetz gemacht, dass dies erlaubt, trotz des Bundesnaturschutzgesetzes. Da war Herr Schiers, der Wilderer, weniger weitblickend. Wenigstens hätte er, wie Herr Eberl, dafür sorgen sollen, dass er in den Leitlinien des Nationalparks seine Jagderlaubnis, ja die Jagdnotwendigkeit festschreibt. Wegen dieser fehlenden Weitsicht wird der eine eben nur Revierförster, der andere Staatssekretär der FDP unter Sander.  Das Bundesnaturschutzgesetz brauchen aber beide nicht zu kennen oder gar zu berücksichtigen (‘Nationalparke haben das Ziel, die natürliche Dynamik zu gewährleisten’ – ohne menschliches Eingreifen). Als Beamter steht man irgendwie über dem Gesetz, kost’ ihn doch nix.

Wenn Raue faselt, dann kocht die Druckerschwärze

September 30, 2007

Aber er liegt auch richtig, wenn er gestern schreibt ‘Die Freiheit der Presse ist die Freiheit der Bürger. Darum ist ein guter, ein freier Journalismus immer ein Bürgerjournalismus, weil er seine Leser ernst nimmt, weil er die Bedürfnisse der Bürger befriedigt…’. Und wenn der ‘gute Journalismus’ das nicht tut, so dass sich Bürgerinitiativen bilden müssen, die solchen Fragen nachgehen, die der Chefredakteur zum Beispiel der BZ  eben nicht behandelt, eben keinen freien Journalismus zulässt? Diese Frage wird aber auch gleich beantwortet. ‘Eine Zeitung, wenn sie diesen Namen verdient – gemeint ist wohl ‘freie Presse’ – ist immer eine Zeitung der Bürger. Wenn wir unsere Zeitung TROTZDEM , mit Nachdruck, eine Bürgerzeitung nennen, dann demonstrieren wir - wohl die Journalisten der BZ oder er selbst, plural majestatis, kann aber schon wegen Zauner  und Meyer nicht sein? – , dass der Bürger im Mittelpunkt stehen muss.’ Tut er aber bekanntermaßen nicht, außer es geht um präzise Berichterstattung aus dem Kaninchenzüchterbereich. Zu dominieren scheinen die ’schwachen Geister und Schwätzer’. Ja so ist es. Das ’Trotzdem’  macht es deutlich. Daher berichtet die BZ auch mit keinem einzigen Wörtchen darüber, wie im Rat der Stadt der Souverän der Stadt, nämlich der Bürger, an den Katzentisch verbannt wird, wenn er schon mal sein Recht in Anspruch nimmt, sich zu drängenden Fragen der Kommune direkt zu informieren. Wo bleibt da Raues ‘Bürgerjournalismus’? Seine Sorge um den Souverän? Wie man hört hat die Braunschweiger Zeitung noch nie in ihrer Geschichte über Bürgerfragen an den Rat oder die Verwaltung berichtet. Die ganze Verlogenheit des Raueschen Moralaposteltums versteht er in einem einzigen Artikelchen sozusagen wie die Spitze seiner geistigen Beschaffenheit hervorblitzen zu lassen. Wie verlogen ist es, Bürger nach Themen zu befragen, wo doch Vertreter der Bürger im Rat immer wieder ihren Finger in Wunden legen, die eben auch die Zeitung noch nicht einmal benennt? Oder ist ihr Ziel doch, bewusst zu ‘verwirren’?  Das geht dann schon auf der ersten Seite los, wo dann wie beiläufig nach dem ‘neuen Schloss’ gefragt wird, wohl wissend, dass es ein solches nicht gibt. Von den Themen der Bürgerinitiativen und deren Unterdrückung ganz zu verschweigen. Aber Raue klärt auch dies auf. Obwohl es überhaupt keinen Feudalismus mehr gibt, leben wir wieder in ‘feudalen Zeiten’.  Eben TROTZDEM.

Carsten Lehmann setzt die Bundesregierung mächtig unter Druck

September 23, 2007

Der tüchtige Stadtrat weiß, wie man die Mächtigen in Berlin unter Druck setzt und an ihre Pflichten erinnert, nämlich arme Kinder zu speisen.  Indem er selbst und er für die Stadt eben keine armen Kinder speist. Da hat Frau Merkel schon ziemlich Muffensausen, wenn sie das Grollen aus den hungrigen Mägen der armen Kinder aus Braunschweig  hört. Da wird sie dann schon dafür sorgen, dass die Mägen der Kinder nicht umsonst geknurrt haben – Lehmann sei Dank. So macht man große Politik. Ein weiterer Beweis für Volksnähe und Respekt vor dem Bürger. Es geht auch ohne Unterschriftenlisten. Braunschweig wird immer berühmter.

Der NDR berichtet: Hirschbrunft im Solling.

September 23, 2007

Dort gibt es ein schönes Wildtiergatter, das von kompetenten Betreuern geleitet wird. Aber gestern Abend um halb acht gab es auch einen Film über den dort röhrenden Hirsch, der, wie zu erfahren war,  ’die Rehe durch sein Rufen anlockt’, seine Frauen nämlich. Zwischendrin werden immer wieder mal die ebenfall vorhandenen sitzenden  Damhirsche gezeigt, nach dem Motto, das man sich wohl denken soll: Jetzt ruht sich der Hirsch aus. Außer Hirschen, Rehen und Damwild gibt es in deutschen Revieren aber noch zwei weitere Schalenwildarten, nämlich Wildschweine und Mouflons. Die hält der NDR aber offensichtlich nicht für Hirsche. Eigentlich schade. Nur gut, dass der NDR nicht über den Nationalpark Harz berichtet hat. Sonst hieße es wohl: Dort wird das Bundesnaturschutzgesetz angewendet.  Daran kann man sehen: Auch promovierte Redakteure in öffentlich-rechtlichen Einrichtungen können den ersten Preis für lustigen Schwachsinn gewinnen.

Rob Miller, Archtekturprofessor aus Charleston, USA:

September 20, 2007

Ich kann genau unterscheiden zwischen einer Fassade und einem Schloss. Ich weiß genau, was ein Disney-Schloss ist und was nicht. Ich bin doch nicht blöd. Deshalb glaube ich auch, dass der Mißbrauch der Fassade eines Schlosses nicht ewig anhält und ECE längst bankrott ist, wenn die Fassade noch steht. Da kann ein Duin noch so oft Schloss zu einem Kaufhaus oder zu einer Fassade sagen, nämlich 12 mal in einem dreispaltigen Artikel . Dann kommen bestimmt auch mehr als fünf Menschen vorbei, wenn ich meine Höhenangst überwinde und mal zum Bohlweg rübergucke… so soll er gesprochen haben, der Akademiker aus USA.

Noch ist Herr Meyer nicht so weit……

September 20, 2007

…..aber bald wird auch er die vierte IGS fordern und als Blödsinn geißeln, Klassen aus dem IGS-schulkörper auszulagern. Befehl von der WAZ.

Nationalpark Harz: Die Zwischenmenschliche-Probleme-Lüge

September 20, 2007

Wie aus einem Protokoll des ‘Staatssekretärstreffens’ in der Nationalparkverwaltung Oderhaus hervor geht, vertrat Staatssekretär Dr. Eberl aus dem Umweltministerium in Hannover eine Auffassung, die mit dem Bundesnaturschutzgesetz nicht vereinbar ist. Er forderte, ‘Maßnahmen zur Förderung der Naturnähe  oder zur Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes m ü s s t e n von der Nationalparkverwaltung’  ergriffen werden. Ferner besteht er darauf, dass ‘jagdbare Arten (das sind fast alle freilebenden größeren Tiere), die Bestandsgröße (die nach beliebigen Kriterien, jedenfalls nicht ethologischen oder ökologischen sondern forstwirtschaftlichen Gesichtspunkten festgelegt wird) erreicht haben, die natürliche Abläufe stören (das legt auch die NP-Verwaltung fest), können, Schalenwild (also Hirsche, Rehe, Schweine) m u s s’ geschossen werden.

Wenn auch etwas unbeholfen hielt Herr Staatssekretär Aeikens aus Magdeburg dagegen, in einem Nationalpark habe ‘Natur Natur sein lassen’ oberste Priorität. Wie mittlerweile alle wissen, ist das Ziel von Nationalparken ‘die Gewährleistung der natürlichen Dynamik’, die nur gegeben ist, wenn der Mensch überhaupt nicht eingreift (Bundesnatuschutzgesetz § 24). Mit seinen Äußerungen belegt Herr Eberl als hoher Staatsbeamter erneut, dass ihm deutsches Gesetz, zum Beispiel das BNatSchG, entweder nicht bekannt ist, er es nicht verstanden hat oder er es gezielt aushebeln  will. Oder vernebelt ihm permanent seine Jagdleidenschaft als bekanntester Harzer Knochenjäger das Gehirn, die ihn ja schon veranlasst hat, einen viel zu jungen und nebenbei den einzigen 20-ender-Nachwuchs-Hirsch abzuballern, damit er sich jetzt das Geweih betrachten kann? In jedem Fall geht es aber darum, ob ein Nationalpark die Spielwiese einiger Oberförster bleiben kann oder ob endlich internationale Standards und das BNatSchG Geltung finden sollen. Darum geht es auch in dem angeblichen Ost-Westkonflikt innerhalb der Nationalparkverwaltung. Permanenter Gesetzesbruch durch Beamte, die von der Öffentlichkeit gut bezahlt werden, ist ein Skandal erster Güte. Noch dazu, wenn er dazu führt, dass im Harz durch fehlendes, beobachtbares Wild der Naturtourismus ausbleibt und es im Fremdenverkehrsgewerbe aus Verzweiflung zu Mord und Selbstmord kommt. Herrn Eberl ist das natürlich wurst.

Im Nationalpark Harz geht es mithin nicht um ‘Mobbing’ oder ‘zwischenmenschliche Probleme’, sondern um die Befolgung bestehender Gesetze, die besagter Herr Eberl im übrigen sogar schriftlich zugesagt hat. Aber fragen Sie mal einen Lügner, ob er lügt.  Das tut auch die Braunschweiger Zeitung nicht, sondern zitiert brav Herrn Pusch, den Nationalparkdirektor,  mit seiner ‘Zwischenmenschliche-Probleme-Lüge’. Zu einer eigenen Meinungsbildung über die skandalösen Verhältnisse im Nationalpark Harz ist sie seit Jahren nicht in der Lage.  Ob da auch ‘ein unabhängiger Vermittler’ helfen könnte? Oder vielleicht sogar der eigene Verstand? Bei der BZ? Na hören Sie mal!  

Neues zum Einkaufsführer der Stadt Braunschweig

September 19, 2007

Nachdem sich OB Hoffmann aufgrund seiner liberalen, fortschrittlichen Gesinnung persönlich dafür eingesetzt haben soll, den Braunschweiger Einkaufsührer gendermäßig ausgeglichen völlig korrekt zu gestalten, tauchte die Frage auf, wessen Männerbeine den Titel des Führers schmücken sollten. Eigentlich kämen – so soll es geheißen haben –  nur die Beine von Herrn Hoffmann selbst infrage, aber auch die von Herrn Glogowski als Ersatz für eine für ihn sowieso nicht mögliche  Ehrenbürgerschaft der Stadt. Beide sollen sich aber vehement dagegen gewehrt haben, das Söckchen mit einen Kleinstrumpfhalter anzulegen, wie er früher zur Söckchenbedestigung bei Männern üblich war. Auch der Handwerksmeister Funcke (CDU), der als Söckchenspezialist gilt, aber wegen stets zu kurzer Strümpfe bereits aufgefallen war, konnte den Sachverhalt nicht klären. Den Ausschlag soll dann das Argument von Herrn Hoffmann gegeben haben, man könne ja dann ganz auf den ‘altertümlichen’ Söckchenhalter verzichten – obwohl die sexuell und damit Kauflust fördernde stimulierende Wirkung des Accessoirs durchaus gesehen wurde – wenn dafür das Bein völlig unbehaart wäre und weniger als 36,5% der Beinfläche nackt zeige, die bei dem Einkaufsführer mit Damenbein sichtbar war. Aber das Behaarungsargument war nicht vom Tisch zu kriegen: Ein Männerbein müsse behaart sein! Als dieses Argument stark an Gewicht gewonnen hatte, zogen ohne Angabe von Gründen, beide Kandidaten ihre Kandidatur zurück, worin sie aber auch im täglichen Leben bereits Erfahrung haben.  Damit bleiben die Fragen ungeklärt, wessen Männerbeine wir sehen (das von Herrn Sehrt?, von Herrn Lehmann?, vielleicht gar von Herrn Masur?) und ob die 36,5%-Vorgabe auch eingehalten wurde. Wegen des in Deutschland herrschenden Bildungmangels müßte man die Frage in Indien klären lassen.

Deutschland bildet zu wenig kluge Köpfe aus…..

September 19, 2007

….dafür sorgen  in Niedersachsen Wulff, Sander, Eberl und alle, die dem Nationalparkgesetz Harz / Niedersachsen in der jetzigen Form zugestimmt haben, um Geldvergeudung in zig-Millionenhöhe durch Försterei und Jagd sicher zu stellen. Einwände hatten nur die Grünen.  Diese Millionen fehlen. Dafür gibt es zu wenig Lehrer an den Schulen, die durch schwierige Unterrichtsverhältnisse nicht genug leisten können, zu wenig IGSn, Verbot der Neugründung durch CDU und FDP, Professorenstellen werden gestrichen bzw. nicht wieder besetzt etc. Und auch im Braunschweiger Stadtrat wirken sich die Bildungs-Sünden der Vergangenheit aus. Wie könnte es sonst sein,  dass ‘demokratische’ Parteien (CDU, FDP, SPD (!)) aufgrund von Rechenkunststückchen der Verwaltung die demokratische Meinungsbildung der Bevölkerung in der kommenden Ratssitzung zu mißachten beabsichtigen (Erhalt der Stadtteilbäder soll abgelehnt werden)? So etwas ist nur möglich, wenn Bildung nicht klappt, nicht geklappt hat. Überzeugen Sie sich selbst und sehen in die Gesichter Ihrer Ratsmitglieder.

Bürgerbegehren: Wer will uns verraten….?

September 15, 2007

Singen schon heute 31000 Freunde der alten Bäder…

 …..und alle  Onkel und Tanten und auch die anderen Verwandten – insgesamt etwa 100000 Wähler, liebe Ratsparteien, liebe SPD.