Archiv für Oktober 2007

Bildung der Kinder – Deutschlands Zukunft

Oktober 31, 2007

Zu wenig Geld, zu wenige Lehrer, zu wenige Professoren, marode Schulgebäude, zu große Klassen, Unterrichtsausfallzeiten, Gründungsverbot von Integrierten Gesamtschulen, Lehrer, die zu miesesten Bedingungen als Ein-Euro-Kräfte arbeiten, zu wenig Ingenieure, stattdessen Steuergeldverbrennen in Nationalparken etc. pp. - kurzum in einem der reichsten Länder sieht es schlecht aus, was  Zukunftssicherung und Bildung angeht.

Aber Rettung naht. Unerschrocken sorgt die Tageszeitung – vor Ort die Braunschweiger Zeitung – für Abhilfe.  Nicht etwa durch Anprangern der Mißstände, einfordern von Abhilfe, nein, nein. Sondern durch das Bildungs- und  Ingenieurwesen konkret befördernde Informationsflut. Auch die Bionik wird nicht ausgespart und schon die Kleinsten werden auf diesen ganz wesentlichen Wissenschaftsbereich aufmerksam gemacht und so das Interesse am Ingenieursstudium geweckt.  Was macht zum Beispiel die Biene auf der Distel? Kaum sitzt sie drauf, rollt sie schon den kleinen Rüssel ihres Ministaubsaugers aus und fängt an, Blütenstaub zu saugen – und schwuppdiwupp hat sie mit ihrem kleinen Biosaugmaschinchen den ganzen Blütenstaub aufgesaugt, gerade so wie Mammi das mit dem Staub auf dem Perserteppich tut, und schon kann die Distel wieder staubfrei mit dem Kopf nicken. So lernen die Kleinen von der Natur (BZ vom   30.10.2007, Seite 30).

Aber dann gibt es noch den großen sozialen Bereich. Wie gehen Menschen miteinander um, wie wird man zum Beispiel Ministerpräsident? Auch dieses wertvolle Wissen wird vermittelt. Und wer könnte das besser als ein echter Ministerpräsident? Richtig. Keiner. Aber hat er auch Zeit? Doch, hat er, denn nichts ist wichtiger als die Bildung der Kleinen. Nachdem die Einführung in der Kinderuni die Kinder erstmal darüber aufklärte, wie es in Südafrika war und dass zu kleine Klassenräume völlig in Ordnung sind (BZ vom 22.10.2007), geht es bei der Folgevorlesung ans Eingemachte. Sozialverhalten! Wie werde ich Ministerpräsident? Der Termin ist schon ausgebucht, deshalb sei einiges doch schon hier aus einem Probelauf verraten: Liebe Kinderstudenten. Heute ist die Frage dran: Wie werde ich Ministerpräsident?  Wichtig ist der Wahlkampf. Das ist die Zeit, in der Wähler wissen wollen, was ein Mensch zu tun beabsichtigt, wenn er erst mal Ministerpräsident ist. Hier ist es ebenso wie bei den Bienen. So wie die Biene ohne Rüsselchen keinen Blütenstaub aufsaugen kann, ist es zum Beispiel in Niedersachsen nicht möglich Ministerpräsident zu werden, wenn man nicht  tüchtig lügt. So muß man erzählen, dass man als Ministerpräsident ‘ einen massiven Sparkurs’ einschlagen werde.  Also, ich teile dem Wähler zum Beispiel mit, dass ich damit aufhören werde, mit dem mühselig verdienten Steuergeld, das mir eure Mammas und Pappas abliefern müssen,  sinnlos herumzuaasen… Dann muß man auch noch erzählen: Ich werde Bürokratie abbauen. Dann lüge ich weiter: ‘Dort, wo es nichts zu verwalten gibt, wird nichts mehr verwaltet….’ Als Beispiel: Die überflüssig große Nationalparkverwaltung. Weiter im Text: Und dann noch eine Lüge, die man im Wahlkampf nie vergessen darf: ‘Ich werde Gesetze und Regelungen auf den Prüfstand bringen….’. Wenn wir ein Landesgesetz gemacht haben, das vom Bundesgesetz abweicht, wird das geändert! Und nun, liebe Kinder kommt das Wichtigste: Ich  muss als Ministerpräsident unheimlich aufpassen, dass man keines dieser Wahlkampfversprechen einöst – auch nicht aus Versehen! Sonst steht man in der CDU total blöd da! Zum Beispiel  werden alles in allem allein im Niedersächsischen Nationalpark dreihundert Millionen Euro im Lauf der nächsten 50 Jahre vergeudet, sagt auch Nationalparkdirektor Pusch, CDU, weil da ganz viel geförstert und gejagt werden soll, obwohl das eigentlich verboten ist. Aber es wäre völlig verkehrt, dieses Geld einzusparen und zum Beispiel für mehr Lehrer einzusetzen (erleichtertes Aufatmen beiden kleinen Zuhörerern). Dann könnte ich ja überhaupt nicht mehr die Bonzenjäger aus der FDP begünstigen. Koalitionstaktik! (verständnisvolles Nicken der 8 bis 12-Jährigen). Na seht ihr, so macht man das! Aus der Probevorlesung: Ah – da ist eine Frage? Im Redemanuskript: Damit muß man rechenen, wir sind hier nicht im Kabinett. Ein nicht sehr aufgeweckter Achtjähriger: Aber du hast doch geschworen, zum Wohle der Bürger zu handeln, warum wolltest du dann nicht, dass das Rauchverbot in Gaststätten eingeführt wird? Das verstehst Du noch nicht (beiseite: freche Göre!). Ich will es aber wissen! Gerade habe ich doch erklärt, dass man ohne prima lügen zu können, nie im Leben Minsterpräsident werden kann! Ich habe sogar Beispiele gesagt! Glaubst Du denn, man ist schon Ministerpräsident, wenn man seinen Amtseid schwört? Nein, man ist es erst hinterher!  Dialektik! Noch mehr Fragen? Aus einer der vorderen Reihen ist für diesen Notfall die Anwesenheit der neuen Freundin vorgesehen, die Wulff dann zuflüstern würde: Bleib ruhig, es sind doch nur Kinder!  Die Braunschweiger Zeitung wird schon nicht darüber schreiben.

Jedendalls soll der zweite Auftritt Wulffs schon völlig ausgebucht sein. Aber zwischenzeitlich wird die BZ die Kleinen weitere aufklären über Bionik und so weiter.

Nächtliche Schönheit verwirrt die Sinne des Chefradakteurs

Oktober 30, 2007

Wie stets sitzt der Chefredakteur mit gespitztem Bleistift nachts vor  vor einem zunächst leeren Blatt – Gedanken zur Zeit sind fällig. Er rauscht nur so dahin über das Papier, der Bleistift, Papier wird verbraucht. Ansonsten ist es still im Redaktionsgebäude – unheimlich still. Die Hand schreibt noch – aber was ist das? Eine wunderschöne Frau, wie Gott sie schuf, sitzt Raue auf dem Schoß. Mein Schäfchen, mein Huhn….kommst aus den durch Imperialismus und Faschismus verspielten Ostgebieten….was machst du da….mein Bleistift weiß nicht mehr was er tut…..

Am nächsten Morgen, am 29.9.2007 nämlich, stand dann tatsächlich in der Braunschweiger Zeitung, sie selbst sei der beste Ort, für ‘freien Journalismus’, ja eine freie Presse sei  Bürgerjournalismus, weil er seine Leser ernst nehme, denn wie man am besten lebe, dürfe man nicht den ‘Politikern  und Mächtigen’ (sind Lügenwulff und Ca-Hirche und ECE als Anzeigenkunde und Chefredakteure gemeint?) überlassen. Die Braunschweiger Zeitung müsse ‘die Bedürfnisse der Leser’ befriedigen, sie sollten dazu animiert werden, sich eine ‘eigene Meinung’ zu bilden, so sei sie nun mal, die ‘Zeitung der Bürger’, die sich dann auch ‘Bürgerzeitung  -mit Nachdruck – nennen dürfe. Wohlgemerkt: Es ist immer noch von der Braunschweiger Zeitung die Rede! Viele sollten zu Wort kommen, sogar Unbequeme und Querdenker. Denn es gebe nun mal auch ’schwache Geister und Schwätzer’ (solche, die ein Kaufhaus Schloss nennen?) und wenn die dann auch noch mächtig seien, lebten wir wieder in ‘feudalen Zeiten’, wo wenige (Bonzen) zu bestimmen hätten, was die meisten (Bürger) zu denken und zu sagen hätten, zum Beispiel: Dieses Kaufhaus ist ein Schloss. So also solle es fortan nicht mehr sein, denn jetzt sollen viele zu Wort kommen in der BZ, auch  die Unbequemen. Mein liebes Schäfchen! Mein liebes Huhn! Da hat Ännchen aber ganze Arbeit geleistet! Das war nicht Raues Werk! 

Trotzdem fühlten sich dann viele Braunschweig Bürger angesprochen. Vor allem jene, die Braunkohl von Grünkohl zu unterscheiden wissen. Getreu dem Motto, auch Unbequemes müsse von Unbequemen ausgesprochen werden dürfen, wurde die Grünkohldebatte mit harten Bandagen unter neutraler Kontrolle des Chefredakteurs ausgetragen. Ja das ist freier Bürgerjournalismus auf Braunkohlniveau. So war das gemeint, schreibt der Herr Paul-Josef Raue am 24.10. Es gehe keineswegs um andere Inhalte oder Themen. Da habe sich Ännchen, bzw. sein Bleistift bzw. die ännchenbedingte Umnachtung wohl falsch ausgedrückt am 29.9. Themen, die schon von Bürgerinitiativen beackert werden sind tabu. So weit geht der freie Journalismus natürlich nicht, dass man Anliegen - von der Enteignung  der Bürger ihres öffentlichen Eigentums bis zur Mißachtung von  Bundesgesetzen zum Nachteil der Steuerzahler – Raum einräumen könne. Gerade dann nicht, wenn sich Bürger in Bürgerinitiativen zusammenschließen, um diese Mißstände öffentlich zu machen und möglichst zu beseitigen. Da sei die Bregenwurst der ansonsten schweigenden Mehrheit vor.

Daran kann man sehen: Die ännchenbedingte demokratische Umnachtung von Chefredakteur Raue ist wie fortgeblasen. Er bleibt sich treu.

Braunschweigs Hauptproblem

Oktober 29, 2007

Zweifellos ist die Frage nach Braunkohl oder Grünkohl in Braunschweig – siehe Bürgerzeitung – eines der gewichtigsten Probleme, das es zu lbearbeiten gilt. Aber warum? Nun, das hat mit Vergangenheit und Gegenwart zu tun. Kann man heute noch offen und unverhüllt und ohne Schaden für sich, seine Familie, seine Verwandten  über das Braune in Braunschweig schreiben ohne in den Verdacht zu geraten, die Nazizeit verherrlichen zu wollen? Ohne weiteres nicht. Es leben noch zu viele, die sich damals zum Beispiel an jüdischem Eigentum bereichert hatten. Auch mögen einige Kritikaster daran erinnern, wieviel Innenstadt erst braun und dann verbrannt wurde. Braun sein ist dennoch nicht schlimm, weil man ja immer noch schwarz werden kann und wenn man erst im Rathaus sitzt, dann ist sowieso alles egal und man braucht sich für braunes oder Gesetzwidriges lobendes Gewäsch  nicht zu entschuldigen. In Teilen bleibt Braunschweig, wie schon der Name sagt, braun. Tradition! Damit das auch immer wieder im Bewußtsein bleibt, kann zum Beispiel die Braunschweiger Zeitung nicht ständig,  ja überhaupt nicht darüber schreiben, dass der Oberbürgermeister sich nach wie vor nicht für seine lobenden Äußerungen zu rechtswidrigen Polizeikesseln oder Straßenräumungen entschuldigt. Dafür gibt es ja immer noch den Braunkohl. Der gibt seine Überzeugungen und Farbe ja auch nicht auf, nur ist er selten geworden. Und deshalb braucht Braunschweig mehr ehrlichen Braunkohl, vielleicht noch ein wenig Grünkohl, aber insgesamt mehr Braunes, damit man gleich weiß, woran man ist. Und eines sei noch gesagt: Feudales in Schlössern oder Gütern über Wochen und Monate immer wieder hervorzuheben und geflissentlich die miese Lage der Menschen zu ignorieren, die den Feudalmist erst ermöglicht hatten, genügt nicht, um mehr Braunkohl nach Braunschweig zu reden. Da kann man das Feudalgehudel noch so lange fortsetzen!

Aus der Stadt der Wissenschaft: Der Nationalsozialismus in der Braunschweiger

Oktober 25, 2007

Auch wenn es um die Interpretation von Umfragen geht, wird in der Braunschweiger Zeitung das wissenschaftliche Niveau sehr hoch gehalten, vor allem wenn es um Nationalsozialismus geht. Daran merkt man die hohe Qualität des Chefredakteurs. So sehen wir am 18.10.2007 auf Seite 4 die graphische Darstellung eines Umfrageerbnisses der ‘Forsa’-Gruppe zu der Frage: Hatte der Nationalsozialismus auch seine guten Seiten? Schauen wir auf das Kreisdiagramm, erkennen wir: 25% der Befragten sagen ganz glatt: Nein.  Hatte keine guten Seiten. So wenige? Ist das deutsch-demokratisch? Stimmt die Befragungsmethode? Hoffentlich nicht! Das mag auch der wiederum anonyme BZ-Autor gedacht haben. Das darf doch nicht wahr sein, dass trotz 50 Millionen Toten  nur 25 % der Deutschen keine guten Seiten am Nazitum entdecken.  Das sollten schon mehr sein. Da schauen wir doch lieber in den interpretierenden Text. Da heißt es dann klar: “25% der befragten Deutschen  beantworten die Frage ‘Hatte der Nationalsozialismus auch seine guten Seiten?’ mit Ja.“ Na, dann ist es ja nicht so schlimm. Zumal auch weitere 70% ‘keinerlei positive Seiten an der nationalsozialistischen Diktatur erkennen.’  Nun wäre alles in Butter, wenn da nicht das verdammte Kreisdiagramm wäre. Denn demzufolge beantworten 70% die Frage: Hatte der Nationalsozialismus auch seine guten Seiten? mit Ja. Wer jetzt noch irgendwelche Fragen hat, sollte sich an einen Spezialisten auf diesem Gebiet wenden, zum Beispiel seinen OB. In diesem journalistischen  Wissenschaftsdschungel ist fachmännischer/-fraulicher Rat unabdingbar. Und einschlägige Erfahrung.

Für den schnellen Leser: Aus der Welt des Gangstertums

Oktober 18, 2007

Stromkonzerne rauben Bürger ebenso aus wie Straßenräuber.  Schlimmer sind nur Oberbürgermeister und Stadträte, die Stromkonzernen öffentliches Eigentum überlassen, damit sie das können. Nur Herr Tomicek sagt es kürzer.

Aus der Welt des Gangstertums

Oktober 17, 2007

Ein Gangster wird beobachtet. Von jemand, der, obwohl nur ein Stromzähler,  von  Gangstertum weit mehr versteht, als der andere. Denn er verkörpert ‘Energiekonzerne’.  Wie überheblich er denkt! Der beobachtete Gangster steht in typischer Gangstermanier da. Sein Gesicht hat er mit einem roten (! wegen der Tarnung, sonst hätte er ein schwarzes oder gelbes oder grünes genommen)  Dreieckstuch verhüllt. In seiner Rechten hält er eine schwere mehrschüssige Pistole, wahrschein eine amerikanische Smith & Wesson  (oder eine Heckler und Koch, wie sie auch in Afghanistan eingesetzt wird?). Die Linke (! ebenfalls Tarnung) streckt er seinem Opfer zur Übernahme der Beute entgegen, einem Bürger vermutlich, also jemandem wie dir oder mir. Man sieht den Bürger leider nicht. Aber OB Hoffmann wird es wohl nicht sein. Die Worte des Gangsters: GELD HER! Was aber denkt der Stromzähler, der stille Beobachter des Gangsters? ‘Amateur’   denkt er, der selbst ein Profi im Ausräubern ist und auf viel geschicktere Weise Bürger auszuräubern versteht als jener Einfaltspinsel mit dem Pistol. Und was will uns der Herr Tomicek damit sagen? Dass Konzerne Menschen geschickt ausräubern im Prozess der Gewinnmaximierung, geschickter, profihafter sind als jeder Amateur? Wer wüßte das nicht schon längst, wie banal, könnte man denken. Aber blicken wir tiefer hinab, hindurch durch das vordergründige Geschehen – denken wir an den, der nicht da steht, sondern weg ist: an Herrn Hoffmann. Wie kann es kommen, dass ein Konzern, sagen wir, er lebt in Paris, eines Tages effektiver in Braunschweig Beute machen kann, als ein gewöhnlicher Pistolero, der vielleicht als einheimisch gelten kann? Irregeleitet zwar, aber aufrichtig in seinem Tun?  Woher die Überheblichkeit dieses Pariser Stromzählers über einen einfachen Braunschweiger Bürger mit seiner eindeutigen klaren, ja ehrlichen  Zielsetzung? Mutig, weil ungeschützt durch das Gesetz, ganz anders als jener Konzern? Wahrscheinlich war die Kindheit schlecht, wie bei manchen von uns. Aber war auch die des Stromkonzerns schlecht? Nein er spürte die väterliche, die offene, weisende Hand, die ihm die Möglichkeit verschaffte, die  Geschicklichkeit im Räubern zu perfektionieren, von vornherein und bis jetzt. Die väterliche Hand, die ihn treu geleitet hat in diese unsere Stadt, beschützt hat vor kritischen Stimmen, die sagten: Privatisierung führt zur Ausräuberei  – Hoffmann, halte inne! Aber umsonst, Herr Hoffmann hatte Freude an seinem Konzernchen, alles sollte er haben, wie ECE den Schloßpark später. Aber schon bei 75 Prozentchen erlitt jene schützende Hand einen Schwächeanfall, 25 Prozent blieben beim Bürger. Wie quält sich noch heute die Vaterhand mit Selbstvorwürfen, dass sie dem Konzernchen nicht 100 Prozent verschaffte. Da aber sprach der Konzern: Gräme dich nicht Hoffmännchen. Wir erhöhen die Preise so, dass deine Bürger denken, wir hätten 200 Prozent. Wart’ nur ab, wenn wir auch das Fernwärmemonopol erst haben und wir dann voll zuschlagen… Da wurde das Hoffmännchen ganz fröhlich, hüpfte mehrfach auf einem Bein, natürlich seinem rechten und blickte freudig nach Süden, wo Credit Swiss zu Hause ist. Aber dabei denkt er schon an seinen nächsten Plan: Säubern der Stadt von Gangstern mit rotem Nasentuch und Heckler und Koch. Nur die geschickteren dürfen bleiben. Da gibt es keine Kameradschaft!

Professor Seiffert faselt nicht

Oktober 16, 2007

Selbst dann nicht, wenn ihn die BZ einlädt. Die Privatisierung öffentlichen Eigentums ist bekanntlich ein Braunschweiger Skandal erster Güte. Die Privatisierung der Braunschweiger Ampeln ebenfalls. Denn wo gibt es längere Staus vor Ampeln als vor den privatisierten?  Nicht nur in der Eisenbütteler Straße, fragen Sie ihren Taxifahrer. Aber warum werden Steuersysteme nicht eingebaut, wie sie Herr Seiffert vorschlägt? Richtig. Kosten scheut der Monopolist, dem Umweltschutz, volkswirtschaftlicher Schaden durch Ampelstau gleich sind. Den Privatisierern in der Verwaltung offensichtlich auch. Fragen Sie Ihren OB. Ansonsten: Eine Katastrophe, wie wenig bei klugen Leuten herauskommt, wenn sie sich vor den Karren der BZ spannen lassen.

Jugendbildung durch die Braunschweiger Zeitung

Oktober 15, 2007

Wie ernst die BZ das Thema nimmt, kann man an den Kinder-Nachrichten sehen. So auch heute. Thema: Rikschas. Gibt es jetzt auch in Braunschweig – viel Erfolg ihr Rikschafahrer. Werden längst nicht so doll ausgebeutet wie die Kollegen in Asien. Allerdings haben die es letztlich doch einfacher. Denn sie müssen nicht den Reibungswiderstand von drei Rädern überwinden. Sondern den von zweien. Mehr Räder gibts da nicht für Rikschas in Asien. Also ist doch nicht alles schlechter woanders. Wie schön, dass unsere Kleinsten das auch aus der Zeitung erfahren. Und auch sonst werden alle Themen aufgegriffen von der BZ, die Braunschweiger Bürger angehen: Waldrodung im Vogelschutzgebiet, Achtung vor der Bürgermeinung, NIWO-Geld für die Stadt, Privatisierung, Jagd und Forstwirtschaft im Nationalpark Harz. Na gut – n o c h nicht sofort aufgegriffen, da müßte die WAZ schon deutlicher werden.

Wulff von Lauterbach aufs Töpfchen gesetzt

Oktober 14, 2007

Behauptet Wulff bei Will recht dreist, in Bayern sei das dreigliedrige Systen ganz prima. Da muß Lauterbach gleich richtigstellen: Nirgends gibt es mehr schulische Ungerechtigkeit – soziale Herkunft bestimmt Bildungsweg - als  in Bayern. Wulff bekommt das rote Köpfchen auf dem Töpchen. Dabei wird er mit der Tatsache noch nicht mal ernsthaft konfrontiert, dass seine Regierung IGS-Neugründungen verbietet. Trotz großer Nachfrage. Und was sagt Herr Nobelpreisträger Ertel zu den Unis? In einem desolaten Zustand sind sie. Da denkt Wulff dann schnell und still vor sich hin: Ist doch klar, weil ich die 300 Millionen lieber in den überflüssigen Teil der Nationalparkverwaltung stecke, statt in Unis. Bildung schert mich – so gesehen – einen Dreck.  Hauptsache Staatssekretär Dr. Eberl kann weiter umsonst zur Jagd gehen im NP.

Wochenrückblick: Wir sind Nobelpreis

Oktober 13, 2007

Das hat sogar die Braunschweiger Zeitung kapiert, trotz allen Bemühens nur nicht ganz so treffend ausgedrückt.  Wulfi schon. Ist das nicht toll, Schatzi (zu seiner neuen Freundin). Jetzt brauchen wir überhaupt kein Geld mehr für mehr Lehrer auszugeben, Emiriti zu ersetzen. Es geht auch so, hätte aus Versehen schon beinahe das IGS-Neugründungsverbot von CDU und FDP  aufgehoben…. Du bist ganz toll Wulfi, diese Klarheit der Analyse… Und weil das so ist, können wir das ganze Steuer – Geld auch weiter in den Nationalpark pumpen, damit Herr Dr. Eberl – das ist der Staatssekretär aus dem Umweltministerium, hörst du mir denn nie zu? – auch weiter im Nationalpark umsonst jagen darf und ganz viele Bäume gefällt werden und die Nationalparkverwaltung  kann auch weiter die weltweit größte bleiben…. Aber Wulfi, im Nationalpark darf doch weder gejagt noch geförstert werden, sagen doch alle, steht doch sogar im Ges….. Du verstehst doch überhaupt nichts, das ist die reine Wahrheit. Natürlich steht das alles so im Bundesnaturschutzgesetz, aber wenn ich mich daran halte, wird Eberl sauer und Sander kündigt die Koalition, denk’ doch an die neue Leitlinie, die der Eberl für den NP durchgesetzt hat…. Ach – ich verstehe. Deshalb müssen die Ranger den Leuten auch immer erzählen, im Park MUSS gejagt und ABGEHACKT werden, weil sonst der Nationalpark aufgehoben wird…? Ja das müssen die Parkhüter jetzt den Parkbesuchern erzählen -  ohne Verblödung der Wähler geht es eben nicht. Wulfi, darin bist du klasse. Vielleicht bekommst Du dafür den nächsten Nobelpreis? Ich bin so stolz, deine neue Freundin sein zu dürfen… Ja, ja, ist ja wahr, dafür hast du auch allen Grund… Ach Wulfi….