Archiv für April 2008

Wunderbares Braunschweig dank wunderbarer Verwaltung- Hoffmanns neuer Triumpf über alles Nichtwunderbare

April 30, 2008

Da können sich die Alpenländer eine Scheibe abschneiden von Braunschweig: Während dort die Täler im Tal sind, sollten sie laut Stadtbaurat Zwafelink in Braunschweig auf dem Berg sein, auf dem Müllberg. Damit das Wasser aber nicht ins Tal auf dem Berg fließt, wurde der Plan gestrichen und jetzt fließt das Wasser von der Hochfläche des Berges direkt in die  Müllkippen darunter, löst alle Schadstoffe, damit sie ans Tageslicht kommen und dort die Sitze des Taormina-Theaters heizen oder das schon tun, während sie noch in der Müllkuhle sind, die sich unter dem Berg ohne Täler bzw. dem Theater Millenium befindet.  Da kommt kein Alpenmland mit: Ein Berg, der zu groß ist, der ein Müllberg ist und doch ein Bauwerk,  der ein Theater ist, der um ein Haar oben Täler gehabt hätte und der direkt über lauter giftigem Abfall steht und auch selbst nicht ohne.  

Nun muß das Ganze aber schnell doch nochmal neu als Bauwerk  genehmigt werden, damit die Staatsanwaltschaft nicht so viel zu tun hat. Außerdem kann man nur so den Braunschweiger Bürger vor Mehrausgaben schützen. Denn wenn Herr Lindemann, der Müllhaldenbetreiber bzw. Bauschutthaldenbetreiber bzw. Theater-Bauherr, tatsächlich wegen Verstoßes gegen irgendwelche Bestimmungen der Stadt verurteilt werden würde – da sei Herr Hoffmann und seine Beamtencrew vor – falls also die Stadt versäumen sollte, die Bestimmungen rechtzeitig zu Gunsten von Herrn Lindemann zu ändern, dann wäre ja Strafgeld fällig. Aber wohl nicht zu zahlen von Herrn Lindemann (obwohl der an der Bauschuttdeponie schon Millionen verdient hat und zahlen könnte), sondern von der Stadt, weil Herr Lindemann bei Vertragsabschluß sich selbst von aller Haftung für fehelrhaftes Handeln durch die Stadt hat freistellen lassen und in den Verträgen – so hört man – die Stadt selbst für jeden Fehler beim Betreiben der Mülldeponie bzw. der Errichtung von Taormina aufkommen und haften wollte und will. Jedenfalls hat sie schon mal alle Kleingärtner mit eigenem Geld – ja richtig, mit dem Geld der Bürger Braunschweigs – bezahlt, damit sie ihre Gärten direkt neben der Deponie räumen. Gift ist Gift und Vertrag ist Vertrag.  Da zahlt der Steuerbürger gern. Und kein Mensch kann wollen, dass Kleingärtnern ein Theater oder eine Mülldeponie auf den Kopf fällt. Hätte passieren können. Die Kleingärtner sind schon gestraft genug, weil sie, die noch da sind,  ihr Brunnenwasser nicht mehr trinken dürfen. Zu gesund wegen des Theaters.  

Daran sieht man: Eine gute Verwaltung hat immer was zu tun. Ein scharfes Schwert in der Hand des Bürgers.

‘Das Image Braunschweigs ist besser geworden’ sagt der OB

April 29, 2008

Dem kann man natürlich nur zustimmen. Zum Beispiel in Punkto Umweltreinhaltung. Nehmen wir einmal an, irgendwo in der Landschaft ist ein großer, großer Müllberg. Das sieht nicht schön aus. Eine tüchtige Stadtverwaltung mit einem Mann wie Herrn Dr. Hoffmann an der Spitze findet da schnell einen Ausweg. Die Braunschweiger Lösung: Die Müllkippe bekommt an einem Ende ein paar Stühle oder Bänkchen, wo man sich darauf setzen kann und schwupp, schon hat man so etwas ähnliches wie ein griechisch-römisches Theater – ich sage nur: Taormina! – weil man ja unterhalb der Stühle oder Bänkchen jemanden  hinstellen kann, der zum Beispiel ein Lied singt oder was vorliest. Da dergleichen ja nicht zu einer Müllkippe paßt, nennt die Stadtverwaltung das Ganze dann Bauwerk und die Müllkippe ist weg. So wird aus Abfall Kultur und man nennt es anschließend ‘Das Braunschweiger Umweltschutzprogramm’. Der Vorteil: Oben auf das kulturelle Bauwerk oder gegenüber den Bänkchen, auf der anderen Seite des Bauwerks, kann man weiter Müll hinkippen, der sofort nach dem Auskippen seinerseits das kulturell hochwertige Bauwerk verschönt, so etwa wie Fialen den Kölner Dom. Ein weiterer Vorteil: Da sich unterhalb des Bauwerks wertvolle Stoffe wie - so wird gemunkelt –  radioaktiver Abfall vom Buchlergelände oder Chemieschlämme von VW, langsam zersetzen, entsteht aller Voraussicht nach soviel Wärme, dass man auf den Stühlen und Bänkchen auch im Winter sitzen kann ohne einen kalten Popo zu kriegen. Wie der OB außerdem so richtig bemerkt: Dieses Bauwerk ersetzt den Schloßpark am Bohlweg rein imagemäßig mehr als ausreichend.

Enttäuschung: Nix über die Bremen

April 29, 2008

Obwohl es über alle Ticker lief: Kein Bericht über die gefährlichen Einsätze und Fluchtmanöver der Fregatte Bremen bei der Terroristenbekämpfung, die bekanntlich auch als Seeräuber auftreten. Wo bleibt die moralische Unterstützung der Braunschweiger Zeitung für die Korvette Braunschweig durch genaue Berichterstattung über unsere die Weltmeere stolz durchpflügende Flotte? Hat Herr Zauner seine Hände im Spiel? Sollte die Korvette wieder irgendwo angebumst sein? War ein blinder Passagier am Werk, der anstatt auf der schiffseigenen Hoffmannstraße (genannt nach dem bekannten künftigen Braunschweiger Ehrenbürger, Sie wissen schon) zu bleiben am Steuerstick gespielt hat? Seine Ehefrau vielleicht ? So stellt man aber keine Begeisterung für ein Kriegsschiff her, Herr Raue!  Da müssen schon mehr Informationen rüberkommen! Da wäre etwas mehr Stolz auf unsere die Weltmeere durchpflügende Flotte angebracht!

Schnarch…schnarch…hups, ehem, hust….Der Nabu Niedersachsen wacht auf – Aber was macht der BUND?

April 29, 2008

 

Der verdienstvolle und mitgliederstarke  Naturschutzbund (Niedersachsen) wacht ganz allmählich auf (BZ, 28.4.2008, S. 4). Denn seinem  Vorsitzender, Herrn Helm, ist aufgefallen, dass eine steuergeldgeförderte Beschneiungsanlage im Nationalpark Harz überhaupt nichts verloren hat. Aber was ist ihm noch aufgefallen bzw. wird ihm demnächst auffallen? Wofür wird er sich einsetzen? Damit keiner länger rumrätseln muß, hier die Antworten:

 

  1. Er wird das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) lesen. Da steht drin, dass das Ziel von Nationalparken die Gewährleistung der natürlichen Dynamik ist und diese dann gewährleistet ist, wenn der Mensch nicht mehr eingreift, nicht förstert, nicht jagt.
  2. Dann wird er die Erläuterungen lesen, die das Bundesumweltministerium bei Erlass des Gesetzes herausgegeben hat: Arten können verschwinden, wenn man die Natur machen lässt.
  3. Anschließend nimmt er zur Kenntnis, dass zur Zeit noch im ganzen Nationalpark massiv geförstert (schon jetzt nicht mehr in den Kernzonen) und gejagt wird (besonders in den Kernzonen).
  4. Er wird ganz empört sein, weil gemäß dem Gesetz Nationalpark Harz / Niedersachsen (GNatH/Ni) das alles erlaubt ist.
  5. Außerdem wird er sich darüber informieren, dass im ganzen Harz eine Ausrottungskampagne gegen das Rotwild läuft, wie man zum Beispiel den Veröffentlichungen des Rotwildringes Harz entnehmen kann (oder der Internetseite der Bürgerinitiative Nationalpark Harz.de). Er versteht jetzt: Es geht um die Bewahrung des genetischen Potentials dieser letzten deutschen Großtierart).
  6. Weil er von den Aktivitäten des Niedersächsischen Umweltministeriums zur Änderung der Jagpraxis noch nichts gehört hat (oder nicht daran glaubt), startet er sofort eine Initiative zum Stopp von Forstwirtschaft und Jagd im Nationalpark, weil er das dem Bundesgesetz, den Nabu – Mitgliedern, allen Naturtouristen und nicht zuletzt dem Arbeitsplatzmarkt im Harz schuldig ist.
  7. Die Schnarchnasen des Nabu, die bei der Anhörung des GNatH/Ni gepennt und wohl aus Unfähigkeit und Ahnungslosigkeit keinen Widerspruch eingelegt haben, dürfen sich einen neuen Arbeitplatz suchen.
  8. Zur Festigung seiner Argumentation setzt er sich mit dem Schweizerischen Nationalpark in Verbindung (der hat gerade durch Nichtstun im Park den IUCN-Wildnisstatus erlangt) und liest die fundamentalen Öko-Werke von Elton und Lindemann. Jetzt versteht er sofort, warum es in naturbelassenen Naturräumen zwar Beute gibt, diese aber Beutegreifer nicht nötig hat.

 

Alle sind schwer beeindruckt und überrascht. Soviel Einsatz hätten sie vom Naturschutzbund  überhaupt nicht erwartet.

 

Was hört man in dieser Sache vom BUND Niedersachsen, dem anderen großen Naturschutzverband?- Schnarch…schnarch….schnarch. Alle träumen davon, dass Frau Dr. Wuttcke, die mit dem großen Mundwerk (‘Ich werde vor Ort dafür sorgen, dass der Nationalpark nationalparkgerecht geführt wird, deshalb habe ich als Delegierte des BUND der Verhohnepiepelung des Bundesnaturschutzgesetzes durch das Niedersächsische Nationalparkgesetz begeistert (oder aus Blödheit?) zugestimmt’)….schnarch..schnarch. Na ja – Hauptsache die BUND – Mitglieder zahlen ihre Beiträge pünktlich.

 

Oberbürgermeister Hoffmann am Recht vorbei? Was sagt das Innenministerium?

April 24, 2008

 Für die Ausstattung eines Kriegsschiffes mit Namen und Wappen der Stadt
 “liegt die Zuständigkeit … nicht beim Hauptverwaltungsbeamten…(Hoffmann)  Vielmehr
 ist, da weder die Zuständigkeit des Rates noch die des Bürgermeisters
 gegeben ist, der Verwaltungsausschuss … zur Entscheidung berufen“…,
 so lautet die Antwort der Rechtsaufsicht des Innenministeriums vom
 17.04.2008.

Liebe Braunschweiger. So einen Mann habt ihr gewählt. Der Antrag auf Benennung eines Kriegschiffes mit dem Namen Braunschweig war eine der ersten Alleinamtshandlungen des Mannes. Toll. Mußte später sofort wiedergewählt werden. Aber ist das schlimmer als – bei der Weggabe des Braunschweiger Abwassersytems an lachende Veolia-Aktionäre -  die Errichtung eines Schattenhaushaltes mittels Forfaitierung? – Na bitte.

Nachtrag zur Biodiversitätsmesse: Jagd und das Töten von Tieren ist Naturschutz

April 23, 2008

Sagt der Bayerische Jagdverband. Hat Hasso Wege drauf aufmerksam gemacht.

 Quelle:  http://www.jagd-bayern.eu/index.php?id=107

Financial-Times-Beilage über Braunschweig (am 27.3.08)

April 23, 2008

Nicht jeder liest das rechtzeitig. Aber für die anderen ist das ganz gute Werbung für die Stadt, zumal der Fassadenblödsinn ziemlich deutlich wird. Was aber fehlt fast ganz und ist auf zwei Zeilen untergebracht? Natürlich die Natur. Für jede Stadt eines der Hauptargumente unter den weicheren, die Spitzenkräfte anziehen könnten. Riddagshausen, ein kaum erschlossenes Naturkleinnod von europäischem Rang: Warum keine intimen Beobachtungsmöglichkeiten, warum keine naturgerechte, zeitgerechte und zugleich schonende und aufklärende, informierende Erschließung? Geht nicht. Dann könnte Herr Brandes, der jagende Landtagsabgeordnete, doch nicht in Ruhe seine Flinte schwingen und elitär seinen Alleinnutzungsanspruch verwirklichen. Dann wäre es auch nicht möglich, Bäume laut Plan so zu beschädigen, dass sie wohl eingehen werden, wie gerade begonnen. Dann müßte ja die Verwaltung der Stadt ihre Planung ändern – ich bitte Sie! Anschauungsuntericht zur Zeit in Rid.

Dann kein Wort über die Rieselfelder, die ein Anziehungspunkt für ganze Heerscharen von Zugvögeln sind und für Ornithologen sein könnten, wenn man nur ein wenig dafür tun würde oder das Naturkleinnod auch nur nennen würde.

Ganz zu schweigen von dem theoretisch den Naturtourismus anlockenden Nationalpark Harz. Aber natürlich wäre dessen Nennung kontraproduktiv jedem Naturkenner gegenüber, weil dort zur Zeit noch Jagd und Holzwirtschaft dominieren, Tiere abgeschossen statt  beobachtet werden. Aber nicht mehr lange. Im restlichen Harz schweigen teilweise bereits die Büchsen: Alles Rotwild abgeschossen.

Dass die durchgeführte und geplante Park- und Waldvernichtung Braunschweigs in der PR-Beilage der Financial Times nicht erwähnt wird, wäre einer Reklameschrift kaum dienlich. Die Erwähnung dieses Tatbestandes würde aber die Naturferne der Ratsmehrheit schön unterstreichen. Und für manche wäre es ja vielleicht sogar ein Argument, sich in Braunschweig niederzulassen.

PS: Wie man wahrscheinlich hören wird, soll Herr dirk Warnecke, der Geschäftsführer von  ’projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH’ nach lesen dieser Zeilen sofort seinen Sessel verlassen haben werden, um sich über die Bedeutung des Attraktionsfaktors Natur ein wenig zu informieren, um bei der nächsten PR-Aktion besser drauf zu sein. Veolia hat das natürlich nicht nötig, weil die schon den Dreh mit der Stromproduktion zwecks Fernwärme durch eine neues Kohlekraftwerk ohne ein altes abzuschalten gefunden haben mögen. Geht aus der wahnsinnig kritischen, klimaschonenden, anzeigenfreundlichen  Berichterstattung der BZ irgendwie hervor. Ruhe da BIBS! schallts aus der Chefredaktion.

Morgen in der Braunschweiger Zeitung: Fregatte Emden macht vor, was auf Korvette Braunschweig zukommt

April 23, 2008

Also zum Beispiel am Horn von Afrika. Priraten schießen auf japanischen Öltanker – Kapitän ganz aufgeregt, die Emden schickt einen Hubschrauber vorbei, Piraten erschrecken und machen sich fertig für den nächsten Überfall, wo kein Hubschrauber in der Nähe ist. Dann, gleich hinterher. Frachter sieht Fregatte, Fregatte sieht die Emden. Große Aufregung. Frachterbesatzung macht sich verdächtig und zückt eine Panzerfaust. Das erkennt der Kapitän der Emden und fährt woanders hin, damit der Frachter in Ruhe irgendwo seine Waffen an Land bringen kann, wo dann ein Terrorist sie entgegennehmen kann, etwas Terror ausübt um dann von der mittlerweile eingetroffenen Braunschweig eins auf die Mütze zu bekommen.

So wird Deutschland auf den Weltmeeren immer wichtiger und wir Braunschweiger können sagen: Wir werden dabei gewesen sein. Woran man sieht: Tradition ist wichtig.

Stolz durchpflügt die Braunschweig alle Weltmeere – internationaler Terrorismus künftig ohne Chance

April 21, 2008

Und weil das so ist, sind selbstverständlich sowohl der Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig (als NamensPATE) – Herr Dr. Hoffmann von der CDU,  aber auch der Oppositionsführer, Herr Pesdischeck von der SPD ebenfalls  sehr stolz und sagen das auch. Das bringt der SPD als anerkannter Partei des Friedens bei den nächsten Stadtratswahlen bestimmt viele Stimmen und der CDU sowieso. Auch der Symbolcharakter ist hoch, wie Herr Hoffmann betonte (und wie hoffentlich auch alle alle anderen mitreisenden Vertreter und Repräsenrantern Braunschweigs zumindest insgeheim deutlich zum Ausdruck gebracht haben, obwohl sie in unserem treuen Heimatblatt leider nicht erwähnt werden, da liegt bestimmt eine gaunerhafte Verschwörung vor – Omerta? – das Gesetz des Schweigens? Bei der BZ?).  Genug der Spekulationen, gewiss werden sich die anderen Stadvertreter noch zu Wort melden, wenn über die kommenden Kampfeinsätze der Braunschweig zu berichten sein wird.

Selbstverständlich ist die Begeisterung in Israel – als Zielort der ‘Braunschweig’ – schon jetzt ungewöhnlich hoch, hat doch der Name Braunschweig dort einen ausgezeichneten Ruf. Wäre es überhaupt zur Staatsgründung gekommen, wäre da nicht die Stadt der Bewegung gewesen? Hätte man in Braunschweig nicht rechtzeitig jenen deutschen Staatsmann überhaupt zum Deutschen gemacht, dem letztlich Israel seine Gründungsenergie verdankt?  Und ist es nicht ein echtes historisches Highlight, wenn sich ein Braunschweiger Oberbürgermeister schon auf die Feier des 60-jährigen Bestehens des Staates Israel freut, der selbst den historischen Zusammenhang kennt, ja sich sogar zeitweilig den Traditionen eng verpflichtet wußte, denen dieses Gründungsbewußtsein seine Entstehung verdankt?  Jedenfalls sind Stolz und Freude nicht nur einseitig auf seiten Hoffmanns, Pesdischecks und allen mitreisenden, leider bescheiden namenlos im Hintergrund bleibenden anderen Stadvertretern ausgeprägt vorhanden, sondern auch in Israels Warmwasserhafen.

Nun blicken wir aber in die Zukunft. Wie schon die ‘Braunschweig’ der kaiserlichen Flotte 1908 wird auch das heutige Schiff (leider nur eine Korvette, keine Fregatte!) den Genesungsprozeß der Welt vorantreiben. Dafur! Kampfeinsatz! Terroristen morden und vergewaltigen in einem Flüchtlingslager. Auftag der Nato: Dem muß ein Ende bereitet werden. Der heimlich in den Nüstern eines der Reitpferde der Mordbande angebrachte GPS-Sender verrät die Zielkoordinaten. Reichweite der Bordraketen: Ausreichend! Feuer frei! Dieses seegestützte Verhindern weiterer Mordtaten in Dafur findet weltweit Beachtung. Nächster Einsatz: Simbabwe. Mugabe versucht das Wahlergebnis durch Neuauszählung zu fälschen. Die Koordinaten des Wahllokals sind bekannt. So geht das nicht! Feuer frei! Die ans Terroristische grenzende Auszählungspraxis hat ein schnelles Ende! Zauner berichtet, informiert von Frau Hoffmann, die aus Versehen an Bord geblieben ist, weil sie sich unter Deck verirrt hatte. Eine Rakete ist noch über. Da! ein neuer Kampfauftag. In einer Kolonie von Kaiserpinguinen ist eine Revolte ausgebrochen. Die Unruhen drohen auf Europa überzugreifen. Auch hier, im südatlantischen Kaltwassergebiet,  kann die Braunschweig rasch für Ordnung sorgen.

Lesen Sie Ihr Heimatblatt. Solche dramatischen Berichte werden uns in Zukunft begleiten. Aber nur, wenn Herr Zauner am Ball und Frau Hoffmann an Bord bleiben. Und alle Steuerzahler fleißig ihre Steuern abführen – denn umsonst ist nur der Terrorismus, nicht aber seine Bekämpfung durch Korvetten.

Die Braunschweiger Demoiotie

April 18, 2008

Nun gibt es sone und solche Unternehmer und Herr Knapp gehört wohl eher zur ersten Kategorie. Trotzdem spielt er antidemokratischem Gebaren in die Hände, wenn er an den öffentlichen Gremien vorbei sich von Leuten wie Herrn Hoffmann Vorteile verschafft – auch wenn er dafür sorgen will, dass sein Geld – der Kaufpreis für Rimpaus Garten –  sinnvoll für arme Kinder ausgegeben wird. Dass dies nötig ist, verdanken wir aber auch einer Stadtverwaltung, einem Rat. Der sich darüber hinaus immer weiter entmündigt hat und noch soll, insbesondere dort, wo es um die Verschleuderung öffentlichen Eigentums geht. Wie gesagt, vielleicht sollte er sich doch lieber ganz abschaffen, wenn er sich von der Verwaltung auf der Nase herumtanzen ließ und läßt wie es ihr beliebt. Unter diesen Umständen brauchen die Bürger keinen Rat. Und will man wirklich glauben machen, eine Verwaltung brauche Bürger?

Ein erster Schritt zu Selbstabschaffung wäre die Bevollmächtigung der Verwaltung, des OB, sämtliches öffentliche Eigentum der Stadt Braunschweig im Wert von nicht über 50 Milliarden freihändig zu verschenken und die Annahme kleiner Gefälligkeiten im Wert von nicht über 50 Millionen zu legalisieren. Wichtig wäre aber auch, darauf müssen Bürger und Rat bestehen, dem OB/der Verwaltung aufzuerlegen – und zwar unabdingbar – bei Entgegennahme der kleinen Gefälligkeit den Blick nach Süden zu richten, wo Credit Swiss den Sitz hat. Letzteres ist unbedingt nötig und wäre sicher auch bei der Abgabe des Schlossparks für ein Kaufhaus bereits angebracht gewesen bzw. soll sich bewährt haben.