Archiv für Mai 2008

Bienen in Essehof

Mai 30, 2008

Summ, summ, summ, Bienchen bist zu dumm.

Der Touristenregion Harz gehen die Touristen aus – der Harz verkommt

Mai 30, 2008

Um das zu erreichen, wie kriegt man das hin? Braucht man dafür einen Harzer Verkehrsverband und viele Gemeindedirektoren? Unterstützung aus der Politik, die Worte von Staatsssekretären, untätige Ministerpräsidenten? Anrainernde Bundesminister? Auf jeden Fall ist es aber erforderlich, dass man vor Ort Attraktivitätskonzepte, auf die man  seit Jahren – genau genommen seit 1993 – hingewiesen wird, systematisch ignoriert, zumal, wenn man einen Nationalpark in seiner Mitte hat, also ein Gebiet, das anderwo, wo man nicht gleichermaßen ignorant und verantwortungslos ist, eine Hauptattraktion darstellt. Wenn man an verantwortlicher Stelle sitzt und systematisch und über Jahre hinweg glaubt, mit handfester Erinnerung an die Tradition des Frauenverbrennens das Fremdenverkehrsgewerbe besser beleben zu können als mit der Forderung nach einem ‘Erlebnisweg Wildtiere  im Nationalpark’ (siehe www.buergerinitiative-nationalpark-harz.de) , wer sich im Harzer Verkehrsverband einen Geschäftsführer leistet, der  Vorschläge zum Naturerlebnis, wie es das Bundesnaturschutzgesetz in Nationalparken einfordert, mit der Bemerkung abtut, das sei Sache der Nationalparkverwaltung, da wolle man sich nicht einmischen, wer als verantwortlicher Redakteur der Lokalpresse (Goslarsche Zeitung, Braunschweiger Zeitung etc. ) nicht in der Lage ist, sich sachlich mit dem Thema auseinander zu setzen, der darf sich nicht wundern, wenn man als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer im Harzer Verkehrsgewerbe tätig ist, über die Klinge springt.  Denn von den jagenden und försternden Nutznießern der Situation ist, wie die Jahre zeigen, keine Hilfe zu erwarten. (Auf den vagen Hoffnungsschimmer aus dem Landesumweltministerium sei hingewiesen).

Wie sieht es in Touristengebieten aus, in denen Nationalparke die wesentliche Attraktion des Fremdenverkehrs sind? Dort werden die fundamentalen Forderungen, die – national und international – an Nationalparke gestellt werden müssen, schlichtweg beachtet. Keine Forstwirtschaft, keine Jagd sind dort selbstverständlich und die sich selbst überlassene Natur wirkt wie ein Magnet auf Touristen und natürlich besonders  Naturtouristen. Da ist die Natur selbst und völlig kostenfrei ihre eigene Gegenwart und ihr eigenes Museum (im Harz ist ein mit Steuergeld herzustellendes ‘Welterbemuseum’ die neueste Schnapsidee). Der natürlichen Dynamik überlassene Gebiete, wie etwa der Schweizer Nationalpark, bekommen von der International Union for Conservation of the Nature (IUCN) sogar noch das Wildnissiegel. Was zusätzlich internationale Aufmerksamkeit und Attraktivität sichert. Die Folge: Kein Touristenmangel, Wohlstand bei den Anliegern, Arbeitsplatzsicherheit.

Nun noch einige eher allgemeine Bemerkungen zum Wesen des Menschen und mir ist nicht ganz klar, warum mir die ausgerechnet an dieser Stelle einfallen. Dummheit, Borniertheit,  Unfähigkeit, neue Ideen aufzugreifen, Verharren im Sumpf überholter Vorstellungen, Niedertracht, Besserwisserei, menschliche Unzulänglichkeit, Verrat alter Freundschaften, Angsterzeugung und Zittern vor Angst, Egoismus und immer wieder Dummheit - kurzum alles, was dem verstockten Egoisten das Leben schön macht und andere zur Verzweiflung bis in den Selbstmord treibt (s. Braunlage) – all das kann man auch im Harz beobachten. Und da sollen dann auch noch mehr Touristen kommen? Aufs Wasser? Höchstens wohl ins Wasser. 

“Gegengewicht zum Gebiet Schlossarkaden entwickeln“ – Braunschweigs famoses Stadtmanagement

Mai 30, 2008

Wie machen es unsere Bürgervertreter (von Oberbürgermeister Hoffmann bis zum  Kulturdezernenten Lazny , sozusagen als letztes Glied in der Kette), dass sie nicht nur vom Geld der Bürger gut leben sondern auch noch wichtige Aufgaben wahrnehmen? Zunächst einmal muß eine Aufgabe her, das ist doch logisch. Zum Beispiel muß man das Verkommen eines Innenstadtbereichs verhindern. Das ist natürlich nicht einfach. Zunächst einmal muß man dafür sorgen, dass er verkommt. Also schließen wir erst einmal eine gut gehende und völlig neu organisierte städtische Institution, zum Beispiel die öffentliche Stadtbücherei, sponsern mit Bürgergeld noch einen Einzelhandelskonzern an entgegengesetzter Stelle, hacken beiläufig einen Innenstadtpark um  und siehe da: Der Bereich um die ehemalige Bücherei verliert an Attraktivität, wie auch andere Teile der Innenstadt. Der Vorteil: Nun gibt es für Herrn Lazny (pars pro toto) etwas zu tun und er kann den angerichteten Schaden zunächst mal feststellen. Da ist schon mal was geschehen. Dann gilt es, eine Lösung zu suchen, wieder ist was passiert. Dann kann man noch lange warten und darüber nachdenken, wie kompetent die Stadtverwaltung doch ist. Schon wieder ist etwas passiert und der Bürger ist froh, dass für das Gehalt, das er anderen bezahlt, auch wirklich gute Arbeit geleistet wird. Und zwar für dreißig Jahre. So lange muß die Stadt ECE nämlich Miete für die neuen  Räume der Stadtbücherei am Bohlweg zahlen. So gibt es also auch in Zukunft was zu tun für die Verwaltung, die sich mit weiterem Nachdenken über weiteres Privatisieren ppp herumquält und wie man den dadurch angerichteten Schaden wieder gut macht, zum Beispiel. 

 

Ratgeberseite Tiere: Was soll ich tun, wenn mein Mäuschen zu dick ist?

Mai 28, 2008

Schon um der einseitigen Berichterstattung über zu dicke Vögel (Was soll ich tun, wenn mein Vogel zu dick ist, BZ v. 27.5.08) entgegenzuwirken, hier eine Anfrage aus dem Säugetierbereich.

Seit einiger Zeit beobachte ich, dass mein Mäuschen immer dicker wird. Sein Fell ist sehr struppig und war früher glatt und fein, alle mochten es. Es wird aber auch immer länger und krisseliger und man kann die Nase kaum noch erkennen. Am Po hat es ein Lipom, das auch nicht sehr schön ist und stört mich sehr. In der Fußgängerzone machen die Leute schon abfällige Bemerkungen und ich schäme mich und ich traue mich mit meinem Mäuschen kaum noch vor die Tür. Was soll ich bloß tun?

Liebe Frau X (Name verändert)! Solche Fragen gehören nicht in die Öffentlichkeit. Wozu gibt es Hausärzte, Tierärzte, Psychiater, PSYCHOLOGEN! Besprechen Sie das doch mit denen. Natürlich könnte ich auf Ihre Frage antworten. Aber das tue ich nicht, sondern rufe Ihnen nur ein klares Pfui Deibel zu und bitte Sie, mich in Zukunft mit solchen Anfragen zu verschonen. Sonst sage ich einem Rechtsanwalt Bescheid, zum Beispiel dem von Herrn Lindemann! Oder dem Tierschutzverein!

Die Quadriga kommt – Gott sei Dank! – Ein Vorausblick

Mai 27, 2008

Leute – putzt eure Gamaschen, holt die alten Flinten hervor zum Ehrensalut. Meyer und Zauner wetzen bereits die Feder für den Ehrentag, an dem die endgültige Belastungsprobe für die Schloßfassade stattfinden wird. Wie wird die Begeisterungsprosa aussehen?

Brunonia auf dem Wagen – das schwerste Weib Deutschlands auf gebrechlichem Gefährt und auf schwankender Fassade hinter mächtig stampfenden Rossen – Braunschweig-Walhalla auch hier als Vorbild für Deutschland, so mag es bald von der Frontseite unseres Heimatblattes prangen. ‘Ein  schönes Bild und eine noch schönere Vorstellung, ein Weib voller Kraft und mit wahrhaft ansehnlicher Ausstattung  (Körbchengröße 212!!) auf Sturmfahrt gen Westen, dem Welschen entgegenstürmend, dass es vor Walkürenangst zu schlottern beginnt. Erinnerung an GROSSE DEUTSCHE ZEIT.  Und das Staatsorchester unter dem Dirigat von Borek spielt auf: Tatäterätäätä, tatäterätää, tätärarätäärä, tätätettetä…. Nicht nur jene wackeren, buntberockten Traditionsmannen werden mit feuchter Wange den Gewehrkolben trotzdem an dieselbe legen, nicht um amerikanische Freiheitskämpfer abzuschießen, wie einst, sondern zum Ehrensalut den stampfenden Rossen. Da wird einem warm ums Herz, die Federn der  Meyers und Zauners fliegen nur so dahin über die Notitzseiten…. und auch der Oberbürgermeister tatäretätää  kann nur mit größter Mühe eine Träne der Rührung unterdrücken. Obwohl er stolz wie Brunonia selbst dasteht, so dass man seine schwarz-weiß-rote Krawatte gut sehen kann.

Aber es gibt auch Wermutstropfen. Soll man wirklich an unbedarfte Unfähigkeit glauben, wenn ein Ostvolk im ostischen Betrieb angeblich absichtsfrei diesen germanisch-braunschweiger Ehrentag so lange mit allerlei Ausreden, wie volltrunkenen LKW-Fahrern,  zu verhindern wußte? Daher soll die Brunonia wahrscheinlich gar nicht nach Westen fahren, sondern erst nach Osten, um den polnischen Gießern walküremäßig zu zeigen, wo der Hammer hängt….

(Nein, ich werde auf keinen Fall einen Informanten preisgeben, der mir angeblich Auszüge aus den angeblichen bereits verfaßten Jubelartikeln von Zauner und Meyer zur großen Brunonia-Feier zugespielt haben soll. Nein, zu solchen Gerüchten sage ich nix).

 

Etwas für die Stadt tun – Vorbild Lindemann

Mai 27, 2008

Ohne persönliche Aufopferung kommt man in Braunschweig nicht weit. Und es gibt Politiker, die das nicht zu schätzen wissen. Weiß denn Herr Sommerfeld nicht, welche Opfer es kostet, ein Konto einzurichten, auf das jeder, der irgendwie Bauschutt etc. ablagen will, sein Schärflein, also einen Betrag zwischen ca. 5 und 20 Euro pro cbm, einzahlen muß. Und das über viele Jahre, für viele, viele hunderttausend Kuibkmeter? Wieviel Mühe es macht, aus einem Müllberg ein Bauwerk werden zu lassen, noch dazu ein kulturell nicht nur großes, sondern auch wertvolles taorminagleiches Amphitheater nach klassischem Vorbild? Das ewige Zählen der Millioneneinnahmen unter den Augen einer Stadtverwaltung, die sie aber immer zu hat?  Das ist kein Spaß, Sie linker Herr!  Allein das Zählen der Ziffern vor dem Komma – wie leicht kann man sich da vertun! Und so jemand, der sich jahrelang mit Einnahmen in dieser Höhe herumquälen mußte, der noch die Zeit fand, höchste Kultur, von unterwärts beheizt, zu schaffen, was selbst einem wahrhaftigen Opernsänger aus der eigenen Familie so imponierte, dass er sogar einen Leserbrief schrieb, soviel Edles Gemüt nicht zu erkennen und ihm alles andere als ein ehrendes Gedenken errichten zu wollen, obwohl das doch angebracht wäre angesichts der Höhe und Größe dessen, was jenes edle Vorbild zum Wohle aller zu errichten sich aufopferte, wie sogar sein eigener Rechtsanwalt unmißverständlich deutlich machte, so jemand mit Müll auch nur in einem Atemzug zu nennen – pfui deibel.

Und den Umweltschutz, den dieser kulturell vorbildliche Herr Lindemann erst ermöglichte! Wie so manches Würmchen, das umweltschädlich im Krautgärtlein der staubverwöhnten anrainernden Kleingärtner ins brunnengeschöpfte Gießwasser beißen mußte, blieb uns durch den Opfergang jenes Herren und seiner unermüdlichen Helfer in der Stadtverwaltung erspart. Aber genug der Verdienste-Aufzählung jenes hochverdienten Mitbürgers (Vorschlag: Ehrenbürger!), dessen Anwalt nun auf all jene pflichtvergessenen Bürger einen kleine Warnschuß abgeben mußte, die wahres Verdienst um die Menschheit und ihre kulturellen Höhepunkte nicht erkennen, selbstlose Kontoführung und all die anderen Verdienste nicht würdigen wollen.

Wer würde sich jetzt wundern, wenn Herr Lindemann angesichts all dieser Infamität ringsum am liebsten feststellen würde – oh, das Konto ist leer, die Firma ist pleite, Gütertrennung, sollen jene den Berg abtragen, deren Verwaltung mir beim Aufschütten desselben stets freundlich zugeschaut hat. Bürger – zählt schon mal eure Kröten!

PS: Wer sagt da was von Giften im Untergrund? – Noch nie was von Geothermie gehört?

 

 

Transrapid, Gentechnik, Atomtechnik, Restrisiko…..

Mai 25, 2008

Wie hieß es doch so richtig am 24.9.2006 an dieser Stelle? ‘Auf einer Teststrecke, auf der ein neues Verkehrssystem erprobt werden soll, werden nicht alle Sicherheitssysteme eingebaut, etwa solche, die einen Zug (bei Streckenblockierung) automatisch stoppen’. Das hat sich durch das Urteil des Landgerichts Osnabrück gegen die beiden Betriebsleiter bestätigt. Fahrwegsperren mußten extra ‘gesetzt’ werden und konnten und wurden folglich auch abgeschaltet. Derart stümperhaftes Verkaufsmanagement spricht eine eigene Sprache und Kostet Tote. Zu bemerken ist eigentlich nur, dass es solche idiotensichere Techniken, in Braunschweig von Siemens entwickelt, seit Jahren gibt. Sollten 23 Menschen gestorben sein, weil irgendwer Siemens nicht ausreichend geschmiert hat, und deshalb dieses Sicherheitssystem nicht eingebaut wurde? Na denn wohl nicht? Es bleibt ein Restrisiko.

Genau. Genau wie bei der Gentechnik, wie bei der Atomtechnik.

PS: Da soll einer den Gesamtkupfervorrat der Welt aufkaufen, denn er will drei Kilometer Transnarapidstrecke bauen. Immer noch besser dafür als für Führungsringe bei Artelleriegeschossen.

W

Ein schwieriger Kriminalfall

Mai 20, 2008

Es gab einmal einen Mann, der stand ganz stolz auf seiner Müllkippe, die er selbst – als Chef der Verwaltung – durch Nachlässigkeit oder  Unfähigkeit oder Absicht ermöglicht hatte. Niemand wollte den Müllberg mitten in der Stadt haben, auch wenn der Mann immer wieder rief: HO, ho – das ist ein schöner Skiberg. Eines Tages wurde der Mann aber nicht mehr gesehen und sein Rufen (manchmal rief er auch: Ich habe eine Vision) fehlte vielen Bewohnern der Stadt, der er einen Skiberg geschenkt hatte (und auch sonst so manche Vision, wie die von der Schuldenfreiheit).  Was hat der nicht alles geleistet? Wir sind eine Stadt im Glück und haben nichts mehr und können deshalb froh sein wie Hans aus dem Märchen. Wo ist er bloß? Wo mag er wohl sein, auf Mallorca vielleicht?

Aber nein, es war ganz anders. Und wer sich den traurigen, aber kriminaltechnisch interessanten Teil dieses Kriminalmärchens nicht zutraut, der muß jetzt aufhören zu lesen. Also: Weil der Mann ein paar Tage nicht mehr aus seinem grünen (innen) Häuschen herausgekommen war, um seine Fanpost hereinzuholen und auf seine Müllkippe zu gehen oder Visionen zu haben, wurde der Postbote stutzig und rief die Polizei. Die mußte aber aus Hannover kommen, weil wieder keine Beamte da waren, wegen der Kosten, die CDU und FDP lieber in dem Ort mit der Müllkippe einsparen wollte, und deshalb dauerte es ein paar Tage. Aber dann stellte man betrübt fest: Der Mann konnte überhaupt nicht mehr auf die Müllkippe steigen, denn er war eines natürlichen Todes gestorben – oder doch nicht? Jedenfalls wollte man wissen, was passiert war. Todeszeitpunkt?  fragte der Kommissar. Keine Ahnung sagte der Zahnarzt vom ärztlichen Notdienst (die anderen Doktoren waren wegen der besseren Bezahlung nach Schweden gegangen), die Zähne hat er sich jedenfalls heute nicht geputzt. Das sehe ich, weil die Lippen weg sind.

Oho, sagte da der Kriminalkommissar, da müssen wir Herrn Benecke fragen, vielleicht hat der…? Als er durch die Tür ins Innere des grünen Häuschens trat, wichen alle erschrocken zurück, denn er krempelte sich seine Ärmel hoch und man konnte seine Tätowierungen sehen. Die hatte er, damit alle Maden in seiner Nähe in eine Schreckstarre fallen und besser eingesammelt werden können. Nach nur kurzer Betrachtung rief er aus: Wo ist die Katze? Alle schauten recht erstaunt, denn sie hatten den Artikel in der Braunschweiger Zeitung nicht gelesen. Sonst hätten sie gewußt, dass nicht Würmchen sondern Katzen die Lippen ihrer Herrchen oder Frauchen abknabbern, wenn sie erst mal tot sind, und Hunde sich vor allem an das Fleisch der Hände halten, aber nur bis zum Hemdrand.

Nachdem das alles geklärt war, wollten die Gerüchte nicht verstummen, dass jeder, der mit seinen Lippen besonders viel Blödsinn geredet hat von Katzen nicht mehr besonders gern genommen wird, was aber nicht den Erfahrungen von Herrn Benecke entspricht. Was ist nun wahr?

Biodiversitätskonferenz in Bonn – Artenschutzkonferenz

Mai 19, 2008

Das ‘Grüne Band’ ist eine Idee des BUND, dessen Mitglieder zahlreich sind. Es unfaßt allerdings nicht den Bereich zwischen Grenze von DDR und BRD bis zum ‘zweiten Zaun’ – innerhalb dieses Bereichs wurde zumindest auf Menschen schon scharf geschossen – sondern nur den schmalen eigentlichen Todesstreifen, der oft nicht breiter als 100 Meter war, einschließlich des Bereichs, der geflügt, geeggt und totgespritzt wurde und jetzt der Sukzession überlassen werden soll und teilweise auch wurde.

Nur nicht im Nationalpark Harz. Dort, zum Beispiel am Dreieckigen Pfahl, fühlte sich die Nationalparkverwaltung bemüßigt, die alten Einrichtungen (Plattenweg) zu beseitigen und eine neue Straße anzulegen. Gleich nach der Wende fanden nach westlichem Vorbild (z.B. Bruchberg) massive Ausrottungsjagden im  Grenzgebiet statt, in dem damals schon eingerichteten Nationalpark Hochharz. 54 (!) Stück völlig vertrautes (also für Besucher gut sichtbares) Rotwild wurden da abgeballert.  Hiergegen haben sich weder der BUND noch der Nabu gewandt und wohl außer der Bürgerinitiative Nationalpark Harz auch sonst niemand. Dabei hatte gerade das Gebiet um den Brocken gezeigt, dass ein sich seit Jahrzehnten selbst regulierender, unbejagter Rotwildbestand die ‘natürlichen Dynamik’ in keiner Weise beeinträchtigt, sondern dazu beiträgt, ein Gebiet nationalparkwürdig zu machen.

Man darf gespannt sein, was die genannten Institutionen und Umweltminister Gabriel in Bonn nun zur Durchsetzung internationaler und nationaler Normen (Bundesnaturschutzgesetz § 24) zur Nationalparkbehandlung tun werden. Wahrscheinlich – in der Hoffnung, dass das Versagen in dieser Richtung schon nicht bekannt werden wird – wohl nichts. Die Beschränkung auf ein äußerst schmales  Grünes Band wird wohl das Äußerste bleiben, mal sehen.

Eintracht – Fans – denkt groß – denkt in PR-Kategorien

Mai 19, 2008

Wie schon lange prognostiziert, beschreitet unser Traditionsverein konsequent den Weg in die sechste Liga. Aber denken wir an Hockenheim. Nur der Aufstieg aus dem tiefsten Abgrund sichert heute noch eine umfassende Presseöffentlichkeit.  Ein Klassenerhalt  wäre diesbezüglich ohne Bedeutung. Daher ist nicht Entsetzen angebracht,  sondern sondern ein tiefes Begreifen des eingeschlagenen Weges zum weiteren Wohle Braunschweigs. Ein von der Verwaltung und ihren Führungskräften ermöglichter einmalig hoher Müllberg im Stadtgebiet genügt da nicht, auch wenn es in Wirklichkeit Kunst ist (Taormina, Millenium) und Herr Hoffmann und Herr Zwafwelink, wie man hört, einen Ruf an die HBK als Ehrenprofessoren bekommen haben sollen. Und Kunst darf man nicht verändern, sonst gibts Copyrightärger.