Braunschweigs Taormina – Connection: Sommerfelds Milleniumstheorie falsch?

By Hoffer

Glaubt man dem Herren aus dem linken Lager, dann ist der europaweit höchste Müllberg in einer Großstadt vor allem dadurch zustande gekommen, dass der Betreiber desselben mit Parteispenden an die CDU  gearbeitet hat. Das kann schon deshalb nicht sein, weil eine Parteispende (genau genommen eigentlich zwei, nämlich die von Frau Lindemann und ihrem ehrenwerten Gatten zu gleichen Teilen) in der nahezu lächerlich geringen Höhe von ca. 23000 Euro niemals ausgereicht haben kann, irgendjemand von der CDU zu bestechen, damit Herr Lindemann einige Millönchen am Müllablagern verdienen kann. Das kann schon deshalb nicht sein, weil die CDU überhaupt nicht bestechlich ist, Herr Sommerfeld!

Denn überlegen wir mal: Wie wenig hätte Veolia für den Erwerb der Nutzungsrechte am städtischen Abwassersystem (samt folgendem Schattenhaushalt  durch geheime Verschuldung der Stadt und Forfaitierungstricks) aufwenden müssen, wie wenig hätte der Schlosspark gekostet, wenn man als Versorgungs- oder Handelsunternehmen  sich so billig erhebliche Vorteile hätte verschaffen können? Da würde sich doch ehrliches Verhandeln, präzises Abwägen der Unfähigkeit seiner städtischen Gesprächspartner, die Einbeziehung der Credit Swiss mit ihren schweizer Möglichkeiten doch überhaupt nicht lohnen. Nicht, dass diese Unternehmen je an solche Machenschaften auch nur hätten denken wollen –  aber wenn solche Billgtricks aus der Korruptionskiste in Braunschweig wirken würden, wäre man ja schon aus Rücksichtnahme auf die Aktionäre gezwungen gewesen, das irgendwie zu berücksichtigen. Aber nein –  so läuft das in Braunschweig nicht! Vom BKB-Vertrag bis zu den Verträgen der geplanten Privatisierung des Resteigentums der Stadt – da läuft nichts mit Bestechung, damit das klar ist. Normale Unfähigkeit genügt.

Einen Kommentar schreiben

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.