Archiv für Juni 2008

Deutschland – Spanien: Rückblick von vorgestern auf das Spiel von gestern war falsch!!!

Juni 30, 2008

Deutschland hat KEIN Tor geschossen!

Kein nächtliches Hupen wg. unbändiger Freude nötig!

Deutsch – Nationales jetzt beschädigt ??????

Braunschweig im Fußballfieber: Ein Rückblick auf die schönsten, typischen Szenen im Spiel Deutschland gegen Spanien am kommenden Sonntag

Juni 28, 2008

Anspiel durch Klose, gibt zurück an Ballack, der treibt den Ball Schweinsteiger vor die Füße, langer Querpaß zu Podolski, kein Abseits, Casillas muß sich eigentlich nicht recken, denn der Ball trifft Rosetti an der Pfeife und Marchena klärt souverän auf Torres, der an Hitzlesberger vorbeischießt – aber wo ist der Ball? Torres jetzt frei vor Lehmann, Lahm stürmt heran, er weiß nicht warum, denn er sieht den Ball auch nicht – da läßt Torres ihn aus der Hose heraustropfen, Spannenschuß ins rechte obere Dreieck - Tor für Spanien, Lehmann machtlos.

Wie wir alle wissen, war dies der Anfang einer der größten Tragödien der deutschen Fußballgeschichte (12 : 1 für Spanien!) – nur vergleichbar mit dem Abstieg der Braunschweiger Löwen in die fünfte Bezirksklasse 2009. Trotz des Gegentors von Lahm in der 32. Minute (Lehmann an Metzeler, der zu Lahm, Ball zu Ballak,zu Podolski,  Lahm überspurtet Podolski, der stößt Fabregas um, aus Versehen, Lahm spurtet immer noch, stößt Senna weg,  nimmt die Bombe von Podolski mit der Brust, dreht sich blitzschnell und guckt dabei Ramos böse an und spitzelt mit der Hacke über den mittlerweile aus dem Tor gelaufenen Casillas ins spanische Tor, unhaltbar, es sei denn Casillas wäre im Tor stehen geblieben) nahm das Verhängnis seinen Lauf. Gegen die spanische Technik des Ballverschiwindenlassens war kein Kraut gewachsen.

Merkel später dazu: Beim unserem Gegentreffer habe ich gejubelt, so als wenn Gabriel seine natürliche Trägheit abgelegt hätte und sich plötzlich darauf besonnen hätte, was seine eigentliche Aufgabe ist, nämlich Bundesgesetze durchzusetzen. Das Beispiel zeigt aber schon, wie falsch meine Einschätzung des Spielverlaufs war…. Netzer, etwas abgeklärter: Ich habe ja gleich gesagt, die Spanier haben einfach die bessere Technik, aber an den Hosentrick habe ich auch nicht gedacht, obwohl ich ihn bei Seeler vor 43 Jahren auch schon gesehen habe…..

Vor allem die Braunschweiger Fans waren ziemlich enttäuscht und haben vor lauter Frust kollektiv gegen die Schloßfassade gepinkelt, was den gewünschten Effekt, nämlich durch eine Großleinwand vor dem Kaufhaus mehr Kunden ins ECE zu locken, nicht gerade befördert hat. Hoffmann: Ich bin enttäuscht, dass unsere neuen schwarzen Sheriffs keine Fähnchen dabei hatten, mit denen sie, ähnlich wie bei den Hundehaufen, das Gepinkelte hätten markieren können. Unter diesen Umständen wollten die Polen nun auch nicht mehr die Quadriga ausliefern, was dazu führte, dass Meyer und Zauner nun ihre Kommentare zum Jubelfest der siebten Quadriga-Einweihung erneut umschreiben müssen. Dazu Duin: Es ist immer gut, wenn man Wichtig von Unwichtig nicht unterscheiden kann, dann braucht man sich nicht so aufzuregen. Deshalb bin ich auch sehr, sehr ruhig – trotz des Hosentricks.

 

 

Netzer

Wilderei im Nationalpark Harz: Geldstrafe genügt

Juni 27, 2008

Das war jedenfalls die Auffassung der Braunschweiger Staatsanwaltschaft. Durch Zahlung eines nicht unerheblichen  Geldbetrages sei das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung zu beseitigen und mit der Schwere der Schuld sei es ja auch nicht so weit her.  Daher wurde also §153 a des Strafgesetzbuches zur Anwendung gebracht, was Herrn S., den früheren Forstbeamten und Wilderer, sicher sehr erfreut hat.

Es sollte aber daran erinnert werden: Im Harz und im Nationalpark herrscht das, was man eine Ausrottungsideologie nennen könnte, wenn einem der offizielle Ausdruck ‘Reduktionsjagd’ nicht gefällt und man eher der Meinung zuneigt, besonders in Nationalparken sollte die Natur, wie es das Bundesnaturschutzgesetz verlangt (BNatSchG § 24 (2)), sich selbst überlassen bleiben. Hat man sich aber unter Umgehehung ökologischer ethologischer, rechtlicher, wirtschaftlicher oder ethischer Überlegungen erst einmal mit der Idee angefreundet, das Bundesgesetz sei blödsinnig,  und man sollte es lieber mißachten, Hunde sollten in Forst und Nationalpark das Restwild aufstöbern und vor die Büchsen der über 400 Schützen treiben, die allein im Nationalpark Harz ihr Unwesen treiben, damit auch ja kein Naturtourismus aufkommen kann, absolut kein Wild für die Öffentlichkeit sichtbar ist und der Fremdenverkehr  auch wirklich schnell zusammenbricht etc. pp. – ja dann darf man sich nicht wundern, wenn ein einzelner, ’sehr erfahrener, verdienstvoller’ aber wohl auch autoritätsgläubiger ehemaliger Forstmann der Versuchung erliegt, die Ausrottungsideologie zu übernehmen und noch einen draufzusetzen und eben mal während der Schonzeit in einem fremden Revier (das er aber 30 bs 40 Jahre lang persönlich betreut hatte und schon deshalb überhaupt nicht wie seine Westentasche kennen konnte) eben dieser Ideologie genügen wollte. Hat er also gemacht, geringe Schuld, nicht so schlimm, durch Geldzahlung zu heilen.

Was bleibt? Ein schaler Nachgeschmack, weil dieselbse Staatsanwaltschaft uneidliche Falschaussagen eines Forstbeamten vor Gericht schon mal nicht verfolgen mochte, obwohl ein wahrhaftiger Amtsrichter als Zeuge zur Verfügung stand. Und weil die Ausrottungsideologie immer noch in die Jagdpraxis umgesetzt wird (s. Veröffentlichung des Rotwildringes Harz, 2008). Im Nationalpark sei man zwar am Überdenken, vor allem die Jagd in den Kernzonen stehe in der Diskussion - mal sehen, was dabei rauskommt. Ansonsten sind sich die leitenden älteren Herren unwidersprochen einig: Gerade der jüngere, besonders fitte Nachwuchs, sei erst mal tüchtig abzuschießen, denn das genetische Potential der einzigen Harzer autochthonen Groß-Tierart Rotwild sei nicht besonders zu schützen, sondern habe u.a. hinter der Freude am Abballern zurückzustehen, ökologische, ethologische, ethische und andere Überlegungen hin oder her, wer hat die schon?

 

Helmholtz – Zentrum: Wie arbeitet der hochkarätige Wissenschaftler? Aus der wissenschaftlichen Arbeit in Asse II

Juni 25, 2008

Das außerordentlich angesehene Helmholtz – Zentrum, das die vorläufige aber dennoch endgültige Endlagerung in Asse II systematisch wissenschaftlich überwacht und begleitet, sollte einen kleinen Einblick in das methodische Vorgehen der dort beschäftigten hochkarätigen Wissenschaftler geben – sonst weiß doch die Öffentlichkeit überhaupt nicht, wie verantwortungsvoll nicht nur Politiker wie Schavan, Gabriel (‘….bis zum Jahresende will Gabriel die Debatte ruhen lassen … ‘- BZ vom 25.6.2008, S. 10) und Sander mit dem Problem der dauerhaften Grundwasserverseuchung und anderen Gefährdungen durch Atommüll umgehen und sie im Griff haben, sondern auch die Wissenschaftler des Helmholtzinstitutes sollten sich zur Beruhigung der Bevölkerung frei heraus äußern können. Denn immerhin sind ihre ‘Paten’ Einstein, Planck und wohl auch Goethe – das verplichtet!

Wie kommt also Herr Haury, der Sprecher des Helmholtz – Zentrums zu seiner Überzeugung ‘die Lauge sei keine Gefahr’ – obwohl sie cäsiumverseucht ist und in einen tieferen Stollen abgepumpt werden mußte. Nun, er weiß – hier wurde wissenschaftlich gearbeitet. Kann man die These widerlegen, dass irgendjemand nur mit einer Badehose bekleidet in die in den Stollen in 950 Meter Tiefe ohne besondere Genehmigung eingeleitete Cäsiumlauge hineinspringt um sich verstrahlen zu lassen? Für den Nichtwissenschaftler: ‘Menschen baden in der Lauge und werden verstrahlt“  – wenn man diese These widerlegen könnte und auch nur ein einziger Mensch in dieser Lauge schwimmen würde, dann wäre damit die Aussage nicht mehr richtig, diese Lauge sei keine Gefahr für Menschen und Herr Haury hätte gelogen. Hat er aber nicht, weil im Beobachtungszeitraum kein einziger Badegast den Cäsiumstollen besucht hat.

Damit ist klar: Nur  wissenschaftliche Kompetenz und Methodensicherheit führt zu wissenschaftlich einwandfreien Aussagen bei Pressekonferenzen. Womit man zugleich deutlich macht: Ohne wissenschaftliches Denken und Handeln geht es nicht. Wir können uns also nicht nur durch das verantwortungsvolle Schaffen unserer Politiker, sondern auch durch das wissenschaftliche Handeln unserer Wissenschaftler absolut sichr und geborgen fühlen. Also, Herr Haury: Einstein, Planck und Goethe wären stolz auf Sie und das Helmholtz-Zentrum.

Schavan, Gabriel, Sander: Asse II ist keine Gefahr!

Juni 25, 2008

Jüttner: Jo, jo, finde ich auch. Weil das ganz sicher so ist, jedenfalls im Moment, jedenfalls bis zur nächsten Wahl, wird jetzt erst mal eine ‘Expertengruppe’ gebildet. Die soll dann wahrscheinlich wissenschaftlich streng abgesichert feststellen, dass zwar Asse I und Asse III bereits abgesoffen sind und Asse II das niemals tun wird, gerade weil schon jetzt radioaktiv verseuchte Lauge einfach in ein anderes Stollensystem gepumpt wurde und im übrigen kein Mensch Trinkwasser aus 800 Metern braucht - auch nicht in 1000 oder 100 000 Jahren und Wasser aus dieser Tiefe sowieso kein wichtiges Lebensmittel ist und es auch nie sein wird. Und deshalb ist alles ganz prima und man kann Politiker ruhig wieder wählen, die so auf das Wohl ihrer Wähler bedacht sind und so klar denken. Aber das haben wir doch schon immer gewußt, dafür brauchen wir doch keine Expertengruppe.  Jedenfalls können wir den genannten Politikern voll vertrauen, allen, und wir freuen uns angesichts dieser sicheren Situation schon auf die Schließung von Asse II nach Bergrecht. Blödes Atomrecht, brauchen wir hier nicht.

Schon aus diesem einleuchtenden Grund haben sich die wichtigen, hochqualifizierten Experten Schavan, Gabriel, Sander nicht auf  die Schließung von Asse II nach Atomrecht geeinigt. Da fällt den Helmholtzern in München aber ein Stein vom Herzen und schicken gern einen Experten in die Expertengruppe (oder bilden sie der Einfachheit halber komplett selbst).

Mittwoch, nachts……

Juni 24, 2008

Die Straßen liegen still und ruhig da.

ABER DANN: Was man nicht im Hirn hat, muß man in der Hupe haben.

Braunschweig: Ausplünderung der NIWO geht weiter

Juni 24, 2008

Obwohl der Geschäftsleitung der Nibelungen – Wohnbau GmbH jeder Cent für eine zeitgemäße Anpassung an den derzeitigen Wohnungsbedarf fehlt, entzieht die Stadt der Gesellschaft erneut viele Millionen. Aber wofür?

Damit das Stadion für den Braunschweiger Drittligisten ausgebaut werden kann. Damit Herr Borek die Folge-Kosten für die ECE Plumppferde mit jener Dickmadam (KG 235) hinten dran nicht selbst bezahlen muß. Dafür läßt Herr Hoffmann als Verwaltungschef schon gerne mal weiteres öffentlich-städtisches Eigentum über die Privatisierungs-Klinge springen. Spätestens dann, wenn die NIWO mangels Ausplünderungsmasse einem ‘Investor’ überlassen wird.

 

ASSE II in Berlin: Lügt er schon oder schwatzt er noch?

Juni 24, 2008

Krisengipfel in Berlin zu ASSE II: Schavan, Gabriel und Sander reden über die Grundwasserverseuchung durch die unsachgemäß eingelagerten atomaren Abfälle im absaufenden Salzbergwerk ASSE II, lügenhaft als Versuchsendlager deklariert. Während Frau Schavan als für Asse II verantwortliche Bundesforschungsministerin die Schließung des Bergwerks nach Bergrecht fordert – mit der jetzt schon sicheren Konsequenz, dass das Niedersächsische Tiefengrundwasser für alle Zeiten atomar verseucht wird und darin, wie sie unwidersprochen betont,  mit Umweltminister Gabriel einer Meinung ist – heuchelte dieser bisher herum und nennt das, was er gemäß Frau Schavan regierungsintern selbst ausdrücklich unterstützt, nach außen hin einen Skandal, einen Umweltskandal allererster Güte. Nun wird es sich in Berlin zeigen, ob Herr Gabriel nicht nur einen dicken Bauch sondern auch ein wenig Charakter hat und fordert: Wenn Asse II geschlossen wird, dann nur nach Atomrecht – was voraussichtlich zur Rückholung des Strahlenmülls führen wird.

Ansonsten wäre klar, dass Herr Gabriel seine Niedersachsen nur für blödes Stimmvieh hält, das nicht merkt: Hier ist ein Schwätzer am Werk, der atomare Umweltvergiftung in Niedersachsen zwar mit markigen Worten geißelt aber keinesfalls gewillt ist, sie zu verhindern.

Dass Herr Gabriel nicht willens oder nicht fähig ist, deutsches Bundes-Umweltrecht in deutschen Nationalparken durchzusetzten, hat er bereits mehrfach schriftlich bekundet. Daher gibt es im Nationalpark Harz nach wie vor Jagd und Försterei, was den Steuerzahler jährlich viele Millionen Steuergeld kostet, den Naturtourismus kaputt macht und die Stimmung unter den Nationalparkmitarbeitern vergiftet. Da helfen dann auch nicht die angeforderten Psycholgen, die da Abhilfe schaffen sollen – nur der bedingungslose Stopp von Forstwirtschaft und Jagd. Somit kommt dann auch Herr Sander ins Spiel und es läge an ihm, dem Jagdwahnsinn im Nationalpark ein Ende zu machen – mal sehen.

Jedenfalls: WÄHLER – HÖRT DIE SIGNALE !

ECE begünstigt Braunschweiger Innenstadt

Juni 22, 2008

Nun war ja nach 20 Uhr sowieso nichts mehr los im ECE und deshalb war es wirtschaftlich sinnvoll, zu diesem Zeitpunkt zu schließen. Außerdem: Diese ewigen Pleiten, fehlende Umsätze, peinlich, peinlich, Leerstände…. Und nun die gute Nachricht. Bettina spricht es deutlich aus: Gewinner ist die Innenstadt. Weil Kunden, die nach 20 Uhr nicht ins ECE gehen das Ruder in der Innenstadt rumreißen und da auch nicht hingehen. Pleiten, Leerstände, fehlende Umsätze, alles vorbei dank ECE.

Aber stellen wir uns vor: ECE wäre überhaupt nicht gebaut worden. Gute Luft durch Schloßpark, die Innenstadt brummt vor lauter Umsätzen etc. – das wäre nicht zum aushalten gewesen. Deshalb MUSSTE der Schloßpark weg, ECE gebaut werden, einige Innenstadtgeschäftsaufgaben her, fehlende Umsätze geschaffen werden. Und fromm blickt der OB dazu nach Süden, wo die Schweizer Banken sind: Zu viel gute Luft schadet!

Von Braunschweiger Forschern des Stadtmarketing neu entdeckt: Im Brautzimmer der rekonstruierten Schlossfassade hatte einst Barbarossa mit Brunhilde und Walhalla zugleich Sex und Heinrich der Löwe sah zu!!!!

Juni 13, 2008

Nachdem das Braunschweiger Stadtmarketing bereits mittels unermüdlichem Forscherdrang die Tatsache herausgefunden hatte, dass Heinrich der Löwe zu seiner Zeit ausgiebig im ECE geshoppt hatte und nebenbei sogar auch residierte (s. Einkaufsführer ‘Braunschweiger Anziehungskraft, Ausgabe Frühling/Sommer’, Seite 3) , war es dem Forscherteam der Braunschweiger Stadtmarketing GmBESCHRÄNKTER Haftung ein Leichtes, durch Berücksichtigung aller vorliegenden und nicht vorliegenden Tatsachen den oben geschilderten Tatbestand zu sichern und zu beschreiben. Geschäftführer Leppa und Herr von Carolath sollen stolz aber dennoch bescheiden dem Oberbürgermeister die genannte Denkschrift im Ledereinband übergeben haben, worauf dieser in ebensolcher Bescheidenheit geäußert haben soll: Das habe ich alles bereits im Rahmen meiner Visionen gesehen. Deshalb ist mir das nicht neu. Allerdings hatte ich Heinrich den Löwen nicht gleich erkannt sondern hatte erst gedacht, es sei Herr L. (Name und Berg bekannt) oder Herr W. von der Stadt…d (Name und Organisation der Plansche bekannt) oder der Oppositionsführer (Name und Parteizugehörigkeit (SPD?) auch bekannt). Aber ich bin selbstverständlich nicht vollkommen.

Das glauben wir allerdings nicht.