Archiv für August 2008

Öffentliches Eigentum richtig verscherbeln ohne dass es einer merkt

August 27, 2008

In dieser Disziplin ist Braunschweig Spitzenreiter. Was an bürgerlichem Eigentum wurde nicht schon alles verscherbelt und die alten Eigentümer hatten nichts davon außer Nachteilen und fanden das auch noch gut? Genau. Braunschweiger Bürger, repräsentiert durch CDU-Sehrt, finden das ganz prima. Denn er weiß: Jeder Kapitalgeber, der zum Beispiel auf eigene Kosten ein Schuldach erneuert, möglichst mit der eigenen Firma, möglichst zu überhöhten Preisen, wird der Stadt nicht etwa völlig überhöhte Zinsen in Form von Leasingraten,  die die Stadt zu zahlen hat, einfordern und der Bürger hat dann nicht nur kein eigenes Schuldach mehr, sondern muß gewaltigen Kapitalzins zahlen – nein, dieser Investor ist ein reiner Heiland und wird Leasingraten einfordern, die so klein sind, dass man sie überhaupt nicht sieht!! Da ist Braunschweig clever, hat es zum Beispiel aus dem Verkauf der Stadtwerke gelernt.

Ja, ja, solche Wirtschaftexperten wie Herr Sehrt sind sehr wichtig für eine Kommune. Höchste geistige Brillanz, fundamentale Vorbildung, geistige Präsenz statt ganz normaler Dämlichkeit zeichnen solche Experten aus. Da hat Herr Hoffmann leichtes Spiel und endlich fließt wieder mal Geld, ganz anders als im Museumsstreit oder beim NTH-Gequatsche. Da lohnt sich die Mühe jetzt schon eher.

Stratmann: Wer wird Leiter des neu zu gründenden Instituts für Denkmalpflege und Archäologie?

August 27, 2008

Darüber sage ich nichts. Aber es wird auf jeden Fall ein guter Kumpel. Schließlich soll niedersächsisches Steuergeld nicht sinnlos verschleudert werden.

Amerikanische Tränen

August 27, 2008

Gewiß war es sehr schön, als Michelle Obama und Ted Kennedy in Denver auf die Tränendrüse drückten. Gewiß haben auch einige Mütter in Georgien oder Süd-Ossetien oder in Rußland mitgeweint, weil sie wegen der erschossenen Söhne sowieso dabei waren. Aber hat auch Saaskawili mitgeweint, weil die Amerikaner ihm nicht geholfen haben, als die Russen ihn aus Südossetien wieder rausgeworfen haben? War das nicht anders verabredet? Nun müsssen wir uns alle –  und auch Frau Merkel - mit der Sache herumschlagen. Das ist zum Weinen. Kein Wort davon in der BZ.

Braunschweiger Zeitung bestätigt: Wir tun was wir können, um die Babymenge klein zu halten

August 27, 2008

Woher diese Babyfeindlichkeit kommt (wurden wichtige BZ – Redakteure zu früh entwöhnt????) kann hier nich geklärt werden. Aber die heutige Ausgabe zeigt ganz klar: Braunschweiger Frauen soll das Babykriegen vergällt werden. Die Beweisfotos finden sich heute sogar auf der Titelseite. Dass es durchaus auch Fotos von Babys gibt, die sofort den Kinderwunsch wecken, zeigen einige der Bilder. Aber gerade die Vermischung mit Fotos, auf denen die Kleinkinder so fotografiert sind, dass man sofort an Kretins denkt, setzt die Taktik fort, jungen Frauen den Kinderwunsch auszutreiben.

Hier ist ein bevölkerungspolitisches Umdenken in der Redaktion erforderlich (oder der Fotograf ist auszutauschen)! Auch wenn miserable Berichterstattung des Heimatblattes durchaus zu erwarten ist – ja, es gibt Ausnahmen – dieser Eingriff in die Braunschweiger Zukunft geht zu weit!!!

Noch ein Wort zur NTH

August 26, 2008

Bekanntlich ist die ETH das große Vorbild. Nämlich die höchst angesehene Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich. Wenn man nun in Niedersachsen ein wenig abkupfert und das eigene Gebilde ohne eigenes Personal und ohne Studenten NTH nennt, mag das noch hingehen. Wenn man aber die Niedersächsische Technische Hochschule meint gründen zu sollen und nichts weiter im Sinn hat, als sich an einen großen Namen anzuhängen,  um  inhaltlich einen akademischen Eindampfungsprozess einzuleiten, Studiengänge abzuschaffen, ganze Lehrstühle zu schließen (wie z.B. Geologie in Clausthal), Lehrstühle bis auf ein nichtssagendes Korsett auszudünnen (Physik von Braunschweig nach Hannover, was brauchen Braunschweiger Bauingenieure, Maschinenbauer fundierte Physikkenntnisse?) – dann, ja dann wird deutlich, dass sich die derzeitige Landsregierung einen Dreck um die Basis unserer Zivilisation, um Bildung und Wissenschaft schert. Denn das Verantwortungsbewußtsein, das eine zukunftsgerichtete Bildungspolitik erfordert, sieht anders aus. An der Bildung, besonders der Hochschulbildung zu sparen, ist der Gipfel der Verantwortungslosigkeit. Schon seit Jahren fehlt gut ausgebildeter Nachwuchs und schon bei Vor-Diplomanden wird versucht, sie an Unternehmen zu binden.

Nun nimmt ja auch die Braunschweiger Zeitung (gestern) ein wenig Stellung und nennt die Ziele der NTH: Entwicklungsplanung, Vernetzung der Forschung, Harmonisierung der Studiengänge. Wenn man davon absieht, dass Wissenschaftler im Allgemeinen auch ohne NTH durchaus in der Lage sind,  Entwicklungen zu planen und Forschung zu vernetzen, bleibt übrig, die ‘Harmonisierung’ der Studiengänge, im Ergebnis sprich deren Abbau.

Aber auch, wenn die Hochschulpolitik von Bund und Land miserabel ist und nur lächerliche, immer weiter gestrichene Beträge zur Verfügung gestellt werden – die Rettung naht schon. Zum Beispiel aus Indien, wo es zahlreich hochqualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchs gibt oder dito aus China. Aber ob diese Leute den blöden Deutschen wirklich aus der Patsche helfen wollen??? Darüber könnten Frau Schavan und Herr Stratmann schon mal ins Grübeln geraten.

Blitzinterview zur Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH)

August 25, 2008

Guten Morgen Herr Oberbürgermeister. Wie wollen Sie verhindern, dass Braunschweig wieder einmal den Kürzeren zieht?

 Wie? Ich?

Natürlich. Sie haben doch dafür gesorgt, dass Braunschweig einen großen Teil seines Eigentums an Konzerne verloren verloren hat – Abwasserrechte, Grüne Lunge – da waren Sie doch auch verbal groß hereusgekommen Wunder von Braunschweig und so….Sie haben doch schon kein Wort für Braunschweig im Museumsstreit eingelegt, aber jetzt auch noch die NTH nur nach Hannover…..da werden sie jetzt doch endlich mal was FÜR Braunschweig…..?

Nun Moment mal! Wenn es darum ging, das Eigentum Braunschweiger Bürger an Konzerne zu übereignen, dann war da immer sehr viel Geld im Spiel (frommer Blick in Richtung Schweiz, wo CS residiert, dann auch noch einer nach Westen, Richtung Paris). Im Museumsstreit ist das nicht der Fall! Daher….

Wollen Sie damit sagen…..

Daher – bitte lassen Sie mich ausreden – sind meine Interessen, äh, die Braunschweigs in diesen letztgenannten Fällen völlig anders gelagert. Letztlich geht es doch um Folgendes….

Ohne Moos nichts los….?

Also jetzt reicht es aber, immer diese….. ich muß jetzt ins Bad, lassen sie sich einen Termin geben, so geht das nicht….

Aber Sie sind doch in letzter Zeit nur noch in Gifhorn, Ihren Wohnsitz in Braunschweig haben Sie doch schon aufgegeben…….

Unsinn. Gifhorn ist natürlich gesünder, weil die Asse-Lauge da erst hinkommt, wenn ich nicht mehr bin, ganz anders als in Braunschweig. Zu dem Thema sage ich ja auch nichts. Ich handele und ziehe weg. Aber selbstverständlich bin ich trotzdem immer wieder mal im Braunschweiger Rathaus……merken Sie sich den Adelsgehubertermin demnächst im Stadtrat ruhig mal vor….

Herr Oberbürgermeister, vielen Dankfür das Gespr…….. (aufgelegt)

(Übrigens soll TU-Präsident Jürgen Hesselbach Herrn Erich Barke darüber informiert haben, dass die TU Clausthal in aller Welt noch bekannter und noch berühmter ist als die TU Braunschweig, weil so viele Professoren und Ingenieure dieser Universitäten dort draußen tätig sind, während Hannover nur im Adelsdevotionalienhandel einen gewissen Ruf hat, weil dort seltsame Fürsten herkommen und eine gewisse Atomverseuchungstoleranz regierungsseits rein endlagermäßig eine gewisse Strahlkraft hat, die international Aufsehen erregt).

Deutsche Seehelden kreuzen weiter stolz vor Madagaskar und Mogadischu

August 23, 2008

Bekanntlich lauern dort fortwährend Gefahren, denen die deutsche Bundesmarine mit schwerem Gerät, Fregatten und Korvetten, zu trotzen weiß. Wer erinnert sich nicht an den heldenhaften Einsatz der Fregatte Bremen vor Mogadischu, die sogar unter Beschuß einer großkalibrigen Fausfeuerwaffe geriet, als sie versuchte, ihrem humanitären Auftrag gerecht zu werden. Mit Stolz weist die Bundesmarine auf die verschiedenen, höchstes seemännisches Vermögen erfordernden Wendemanöver der Bremen bei dieser Gelegenheit.

Nun ist auch die Korvette Braunschweig einsatzfähig und man kann nur wünschen, dass die Braunschweiger Prominenz, die sich von der vollen Funktionsfähigkeit dieses wunderbaren Geräts erst kürzlich überzeugen durfte, der Mannschaft viel Mut für die künftigen Aufgaben in tropischen Gewässern zuzusprechen vermochte. Denn – und darauf dürfen wir Braunschweiger gemeinsam mit unserem verehrten Oberbürgerbürgermeister, aber auch dem Oppositionsführer der SPD, also Herrn Hoffmann und Herrn Pesdischeck, dem glänzenden Juristen und dem bedeutenden Pädagogen, durchaus stolz sein, denn die Aufgaben der Marine im quallenverseuchten Pazifik vor Afrikas unwirtlicher Küste stellen eine Herausforderung bisher nicht bekannter Qualität dar.

Sind es nicht einfache Menschen, unerfahren in der Seefahrt (der christlichen ohnehin, denn meist handelt es sich um Muslime) von der Natur benachteiligt, dem Meere eigentlich fremd, die sich mit ungeheurem Mut, wie ihn hierzulande wohl kaum ein Binnenländer, etwa ein Braunschweiger, zu zeigen die Stirn hätte, die sich in einfachsten Schlauchbooten hinauswagen in die tosende See, um ihr kärgliches Leben – und das ihrer oft hungernden, in ärmlichsten Verhältnissen dahinfristenden Frauen (ja, das n ist berechtigt, Muslime, s.o.) und der folglich zahlreichen Kinderschar – auch das ist verständlich, denn nur zu oft fällt der Strom aus! – ein wenig durch jene Gaben zu erleichtern, die ihnen von den vorbeifahrenden Ozeanriesen aus den reicheren, begünstigteren Ländern dieser Welt, oft nur ungern überlassen werden. Erst jüngst waren es vier Frachter, die sie an Bord gebeten haben, während die vielen anderen achtlos, ja Menschenverachtend, vorbeirauschten.

Pfui Teufel!

Nun aber kommen die Fregatte Bremen und die Korvette Braunschweig ins Spiel. Wie leicht kann die dünne Gummihaut der Schlauchbötchen, denen sich jene Afrikaner in ihrer Not anvertrauen, porös werden, brüchig sogar bis hin zu einer Undichtigkeit, die das Bötchen in den Schlund der Meereswogen zieht?  Wo bleibt da Hilfe, wo Menschlichkeit? Aber hier wird die Bundeswehr, besser als irgendanderswo ihrem humanitären Schutzauftrag gerecht, hier ist sie gefordert, hier kann sie zeigen, was Humanität ist. Rettung naht durch die gut ausgebildeten Nato-Truppen aus der Unendlichkeit des Pazifik.

Und nun ein Wort an all die Kritikaster, die es nicht nur ablehnen, dass unser Oberbürgermeister, angeblich sogar jenseits der Legalität, das beschriebene humanitäre Projekt tatkräftig unterstützte, indem er Braunschweig die Ehre antat, dieser Korvetten-Schiffsklasse (leider nicht der Fregattenklasse) den Namen Braunschweig  anzutragen, den sie nun stolz in die Weltmeere hinauszutragen sich anschickt. Stellt ihr Kritikaster euch doch das glückliche Leuchten in den vielen, vielen Äuglein  der Piratenkinder und der zahlreichen Piratenfrauen vor, wenn ein schneidiger Offizier oder Reserveoffizier der Bundeswehr den andernfalls von Haien und Quallen zerschredderten Piraten zurückbringt. Heil und unversehrt! Dieses Glück in den Augen der kleinen Wesen entschädigt für alle Anfeindungen. Einen kleinen Abglanz dieser Freude brachten jene Braunschweiger mit in unsere Stadt, als sie vom persönlichen Probeschießen (das mußte sein, denn wie soll man sich sonst gegen die Störer des geplanten humanitären Einsatzes wehren?) zurückkehrten.

Noch eine persönliche Bemerkung: Die Bundeswehr täte Unrecht, wenn sie denjenigen Braunschweiger Bürgern, die auf der Braunschweig persönlich und aus humanitären Gründen Schüsse abgegeben haben, diese in Rechnung stellen würde, da eine Granate oft einige Tausend Euro kostet. Das wäre das falsche Signal!

Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung: Braunschweig nicht zukunftsfähig – Nur Platz 162 – Wo bleiben die Babies??

August 22, 2008

Gewiß, es gibt vorläufig noch unbestätigte Vermutungen, die zu der beschämenden Bilanz führen: Zu viele Wahnsinnige auf den Straßen, die Visionen haben  (‘Ich sehe ein Schloß’ obwohl weit und breit keins da ist). Andere vermuten, dass potentielle Mütter nicht glauben, es lohne sich nicht für etwaigen Nachwuchs, in einer Stadt zu leben, in der dem Bürger nichts mehr gehört (‘Braunschweiger Privatisierungswahn’). Wieder andere hielten es angeblich für selbstverständlich, dort keinen Nachwuchs in die Welt zu setzen, wo Müllhalden zu Hochkultur erklärt werden (‘Millenium’). Andere wieder sagen nur ein Wort: Hoffmann.

Eine kleine, ungenannt bleiben wollende Forschergruppe (aus dem Helmholtz-Zentrum vermutlich, dem wir doch so viel Wahres zu verdanken haben s. Asse II – Sicherheitsannalysen) hat aber nun einen vorläufigen Geheimbericht vorgelegt, der das Rätsel um die ausbleibenden Babies ein wenig lüftet. Nach umfassender Recherche – so weit die Zeit das zuließ – bei gebärfähigen Frauen in der Region Braunschweig stellte sich heraus, dass 84,3% dieser Damen die Braunschweiger Zeitung lesen (bzw. sich vorlesen ließen). Hiervon 96,2% besonders den Teil, in dem die frischgeborenen Babies mit Bild vorgestellt werden. Das wieder führte bei 98% dieser gebärfähigen Frauen dazu, dass sie lieber keine Babies kriegen wollten, weil die Gefahr zu groß sei, dass sie ähnlich aussehenden Nachwuch bekommen könnten. 1,9 % einer kleinen Restgruppe wollte sich die Sache für den Fall nochmal überlegen, dass nur noch gute, ansprechende  Baby-Bilder gezeigt würden. Null komma 1 Prozent war blind und konnte sich Nachwuchs durchaus vorstellen.

Bemerkenswert ist, dass die gebärfähigen Frauen, die die Braunschweiger Zeitung nicht kannten, durch die Bank behaupteten, sie wollten 1,6 oder gar 1,7 Babies bekommen.

Ich glaube, damit ist klar, wer am Niedergang der Region Braunschweig die Schuld trägt. Hier sollte die WAZ personelle Konsequenzen ziehen und sich überlegen, ob sie nicht Herrn Ahlers die Chefredaktion überträgt.

Frau Cerny, Herr Gauß und die mathematische Blödheit in Schulbehörden – des Rätsels Lösung

August 20, 2008

 Naturwissenschaftlich ausgebildeten bzw. interessierten Menschen ist bekannt, dass viele biologische Merkmale normalverteilt sind. Das gilt auch für Leistungen aller Art, auch Schulleistungen. Ist die pädagogische Betreuung sehr gut und die Lernziele werden im Idealfall von allen Schülern erreicht, sind auch diese Leistungen höchstwahrscheinlich nicht gleich- sondern normalverteilt – nur eben auf hohem Niveau. 
Beispielsweise könnten die erzielten Leistungen die Bewertungen 1 bis 1,9 im klassischen Notensystem erreichen. Dann wird es wenige Schüler geben, die der Note glatte eins teilhaftig werden und wenige mit eins Komma 9, die meisten werden so um 1,5 liegen und schon nähern wir uns der Normalverteilung.

Dabei kann es die natürlich nie in einer einzigen Schulklasse möglich sein, dass die erzielten Werte genau der Idealkurve entsprechen, weil Werte aller Art, die normalverteilt sind, nur dann die berühmte Glockenkurve ergeben, wenn mindestens 2000 gleichartige Werte erfaßt sind. Auch deshalb ist die ministerielle Vorgabe ‘In einer Klasse (oderauch in den Klassen einer Jahrgangsstufe) müssen die Schulnoten 1 bis 6 normalverteilt vorkommen’  reiner Blödsinn.
 
Wer aber nun herzhaft ungebildet  ist und zwar seinen Faust kennt, nicht aber die Statistik, der sagt sich, was denn was denn, die Notenspannbreite geht doch von 1 bis 6, da muß was faul, fies oder hinterhältig sein, nicht ich bin mathematikblöd sondern die tüchtige Frau Cerny ist irgendwie asi.
 
Und damit ist sie geliefert. Denn was zählt ist auch im Schuldienst nicht unbedingt Leistung sondern Rang, Direktorenrang, Schulratsrang etc. Und ich möchte wetten: Keiner der letztgenannten Amtsträger  ist Mathematiker. In diesem Falle wird man leichter Direktor, Schulrat etc. Mit dem Faust in der Tasche, läßt sich leichter faseln und kulturministerielle Vorgaben gelten als göttlich.
 
Aber vielleicht hat in der Landesregierung doch schon ein Umdenken stattgefunden (Ruhe da, hier wird nicht gelacht!!!) und die fehlenden 3000 Lehrer werden deshalb nicht eingestellt, weil es nicht so viele Cernys gibt. Sie sind zu selten, dann schon lieber überhaupt niemand einstellen. Und was ist mit den doch schon vorhandenen Cerny-gleichen Pädagogen, die in der Lehrer-Gaußkurve so selten vorkommen?  Ab damit in die Gesamtschulen, da stören sie den Sozialfrieden nicht. Das soll so sein im Franzschen Feld – der mehrfach ausgezeichneten Gesamtschule.
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Was haben das Weltkulturerbe Rammelsberg und Asse II gemeinsam?

August 17, 2008

In das Weltkulturerbe Rammelsberg wird Abfall  gekippt, weil dies nach Bergrecht beschlossen wurde. Wäre es nach Umweltrecht – also mit rechten Dingen – (zu)gegangen hätte die Öffentlichkeit, die Bürger und die Umweltverbände beteiligt werden müssen. Nie und nimmer wäre es zur Verfüllung der sogenannten Schiefermühle im Bereich des WKE Rammelsbergwerk mit Abfällen, etwa mit Autobahnbaustellenabfall gekommen. Der Rat der Stadt Goslar, genau: CDU- und FDP-Mehrheit, waren begeistert, denn statt vorzeigbaren Weltkulturerbes klingen jetzt die Kassen.

Übrigens: Auch die UNESCO war rechtzeitig informiert, hat aber nichts unternommen. Vielleicht läuft schon das Projekt: Weltkulturerbeaufwertung durch Müllablagerung. Bergrecht und Geld in die richtigen Kanäle machts möglich. Sollte Herr Lindemann mal drüber nachdenken – oder hat er schon?

Na ja – und in Asse II favorisieren Frau Schavan und Herr Gabriel sowieso das Bergrecht. Ja der Mann aus Goslar -  hat auch nix  gemacht gegen Müll im Kulturerbe. Da kann er sich bei Asse II rein kulturmäßig-bergrechtlich gesehen treu bleiben.

Aber jetzt eine ganz andere Frage. Ist das Anagramm von Sigmar Gabriel ‘Ich mach nix’ oder ‘Ich tu nix`? Inhaltlich wäre das natürlich falsch, weil Herr Gabriel sich ja für die bauliche Verschandelung des Wasser- und Landschaftsschutzgebiet um  Steinberg und  Königsberg, beide nächst Goslar, seiner Heimatstadt, ich bin gerührt, mein lieber mein Herzbube, durchaus einsetzt, wie man hört. Egal, hier geht es ja ums Bergrecht.  Und dafür ist er.