Archiv für Juli 2009

Der kluge Professor Mojib Latif und der Wald in Braunschweig-Waggum

Juli 14, 2009

Es ist ein Verdienst der Braunschweiger Zeitung – offensichtlich gibt es dort Abteilungen, die vom Muff der Lokalredaktion unberührt bleiben – Leute wie Herrn Weber vom BUND oder – heute – Herrn Latif, den Klimaforscher, umfangreich zu Wort kommen zu lassen.

Wie sieht es aber mit der Qualität der Fragesteller aus? Wer sucht die aus? Ist es ein Zufall, dass Herr Latif zwar über den Wahnsinn der Regenwaldurwäldervernichtung spricht, er aber von keinem der Fragesteller nach dem Wahnsinn der Waldvernichtung in Deutschland, speziell in Braunschweig gefragt wird? Von Lesern der Braunschweiger Zeitung? Natürlich weiß Herr Latif  nichts über die geplante Waldvernichtung  im Braunschweiger Stadtgebiet zwecks überflüssiger Landebahnverlängerung, er müßte gefragt werden. Ohne Zweifel – er sprach von dem Vorbild, den die Industrienationen bieten sollten – würde er die provinzielle ökologische (und auch ökonomische) Engstirnigkeit mancher Braunschweiger, insbesondere  derer im Stadtrat, ansprechen. Frau Worzyna von der Uni hätte ihn  fragen können, Herr Knolle vom Nationalpark nicht, denn er muß überall affirmativ sein, wenn er seinen Posten  im Nationalpark Harz behalten will, wohingegen die Herren Henties und Frau Nolte unter diesen Hemmungen nicht leiden dürften.  Wurden sie entsprechend gebrieft? Von wem? Oder können sie von sich aus ‘die simpelsten Zusammenhänge’  nicht erkennen?

Aber, wie Herr Latif richtig sagt, die simpelsten Zusammenhänge werden nicht hergestellt, nicht vor Ort und nicht in der großen Politik. Pfui deibel.

Willkommen Wolf

Juli 13, 2009

Der NABU sorgt dafür, dass der Wolf wieder bei uns leben kann.

So inseriert der NABU. Aber worüber schweigt er? Etwa über den Satz: Die einzige noch in Deutschland lebende Großwildart, nämlich das Rotwild, ist uns allerdings völlig wurst. Dafür tun wir lieber nichts, weil sie schon auf 80% ihres ursprünglichen Verbreitungsgebietes ausgerottet ist. Auch gegen die Jagd auf Rotwild sogar in deutschen Nationalparken machen wir nichts, denn sonst könnten die Länder uns scheel ansehen und keine Nationalparkhäuser mehr zur Verfügung stellen, besonders die Jäger in der Regierung könnten  sauer werden. Denn Staatsknete ist uns so wichtig, dass wir über die Ausrottungsstrategien der Nationalparke, besonders im NP Harz, lieber gar nichts wissen wollen, geschweige etwas dagegen tun.

Damit diese ergänzende Anzeige und nicht nur das Wolfwillkommeninserat erscheinen kann, sollte man dringend eine kleine Spende für den NABU locker machen. Aber mit Verwendungshinweis.

Ethik und Naturzerstörung

Juli 13, 2009

Wie positiv ist es doch, wenn die Europäische Union (EU), die Bundesrepublik Deutschland und Niedersachsen (über die N-Bank) Geld locker machen, damit die Wirtschaft floriert. Und wie beiläufig wird dabei dann so getan, als sei dieses Geld dafür da, einen Wald mit 60000  Bäumen zu vernichten, weil es heißt (Braunschweiger Zeitung v. 10.7.09), dieses Geld fließe auch in den ‘Forschungsflughafen’, also – so der erwünschte Eindruck beim Leser, in eben dieses Baum- und Waldvernichtungsprojekt und in den Beton der statt des Waldes einzurichtenden Startbahnverlängerung. Obwohl doch klar ist, dass die ‘Forschung’ (gemeint ist die der DLR, so weit derzeit noch in Braunschweig ansässig) nur am Computer stattfindet, wo es um die Simulation kritischer Flugzustände (AM COMPUTER!)  geht. Die EU wird, wie man hört, nämlich keinen einzigen Cent in Startbahnbeton stecken und sei das noch so sehr der Wunsch Braunschweiger Rathausrumpelstilzchen im Stadtrat. Und sogar die ‘Forschung’ per Großflugzeug mittels eines vor sich hingammelnden und offensichtlich überflüssigen Altgerätes könnte ohne weiteres mit der bestehenden Landebahn bewerkstelligt werden, wie ein fachkundiger Pilot dem OVG Lüneburg  erklärte.

Und die Verlogenheit geht weiter, wenn man dann das Bild des ‘Forschungsflughafens’  betrachtet. Es ist Lüge durch optisches Verschweigen. Denn das Bild soll den Eindruck erwecken, dies sei der so weiter bestehende Flughafen, obwohl nach dem Willen von CDU, FDP und OVG Lüneburg der Forschungsflughafen für PC-Simulation erst fertig ist, wenn der nicht im Bild befindliche Wald vernichtet ist.

Ja, da ist von Ethik keine Rede, sondern von einer subtilen Lesermanipulation. Und das vollständig unter Verzicht auf den verlogenen, jahrzehntelangen  Mißbrauch des Wörtchens ‘Forschung’. Diese Stichwort braucht offensichtlich nur zu fallen, etwa im Gerichtssaal des OVG Lüneburg, dann steht sogar der Richter stramm wie der Braunschweiger Bürger wenn Victorialouise vorbeigeht. Vergessen ist die Helmholtzgesellschaft und ihre unselige Rolle beim Asse II - Gangsterstück, um nur ein Beispiel zu nennen.

Nun aber kommt Herr Weber ins Spiel, der frühere BUND-Vorsitzende, jetzt der der BUND-Stiftung Naturlandschaft. Ferner des Vereins Freilicht- und Erlebnismuseums Ostfalen. Dieser  verdienstvolle Mann hat dazu beigetragen, dass das wertvolle Naturgebiet ‘Schimmerwald’ am Harzrand nicht einem Zoo zum Opfer gefallen ist (dort sollte, statt im Nationalpark, ‘natürliche Naturdynamik’ stattfinden, so der damalige NP-Direktor Dr. Barth). Auch seine Verdienste um den Geopark überragen alles, was sonst den Leuten  geologische, landschaftsgestaltende Naturdynamik nahe bringen kann.

Wie sieht es aber sonst mit der von ihm mehrfach erwähnten Ethik aus? Da trübt sich das Bild. Im BUND hat er nicht dafür gesorgt, dass das Bundesnaturschutzgesetz so in Landesrecht umgesetzt wird, dass im Nationalpark Harz natürliche Dynamik herrscht und nicht Försterei und Jagdprivilegien im Nationalpark Harz für einige Beamte festgeklopft werden.  Es ist nicht bekannt, dass er sich gegen  die Beibehaltung  von Naturzerstörung im NP durch Jagd und Försterei (oder gegen die Errichtung von Beschneiungsanlagen) irgendwann eingesetzt hat. Da bleibt schon viel Ethik auf der Strecke. Und kein Wort gegen die von Braunschweig (und VW?) geplante und durchgesetzte Waldvernichtung in Waggum. Sollte er, der ehemals so effektive Naturschützer, sein Pulver verschossen haben und sich jetzt nur noch in unverbindlichem Ethikgeschwätz verlieren?

Naturethik, wie sie im Braunschweiger Stadtrat offensichtlich nie vorhanden war, wie Herr Weber sie aber in Teilbereichen durchaus praktizierte und durch Taten krönte? Meinte er, über konkrete Naturvernichtung lieber schweigen zu sollen, um sie zu verhindern? Fiel er auf den Reporter der Braunschweiger Zeitung rein, der ihm keine entsprechenden Fragen stellte, stellen durfte? Fürchtete er um Staatsknete für den Geo-Park, wenn er sich konkreter, ethischer äußert? Hat er das Bundesnaturschutzgesetz §24 (2) nicht gelesen, nichts von Lindemann oder Elton? Klären Sie doch selbst die Rätsel indem Sie ihn fragen.

Prinz Ernst August von Hannover – kämpft wie sonst kein anderer Mann in Kenia

Juli 12, 2009

Diese erfreuliche Nachricht entnehmen wir der Braunschweiger Zeitung vom 10.7.09, Seite 5. Mit seinem selbstlosen  Auslandseinsatz  dürften alle anderen Bemühungen diese Blattes und der derzeitigen Ratsmehrheit und des Oberbürgermeisters mehr als gerechtfertigt sein, unserem Hochadel, insbesondere kaiserlichen Geblütes, einen neuen, besseren, ja hervorragenden Platz im Herzen, aber auch auf Plätzen von uns Braunschweigern einen  angemessenen Ort einzuräumen. Refeudalisierung  darf kein Schimpfwort mehr sein! War die Überlassung des Gestaltungsrechts des Ruhfäutchenplatzes für einen Braunschweiger Bürger – freilich, nicht irgendeines, sondern eines, der sozusagen durch seine enge familiäre Bindung  an kaiserliches Geblüt-  zwecks Kreuzritterverehrung  nur ein blasser Versuch, Feudalprivilegien wieder einzuführen, so ging die quasi Verschenkung eines innerstädtischen Parks zur Errichtung einer feudalen Großfassade schon eher in die richtige Richtung.

Auch das schon Erreichte, was Herr Noske dankenswerter Weise am 8.7. in der BZ zusammenfaßt, verdient Beachtung, wenn er über Sissy schreibt, die mit der großen Nase: Vic(k)torialouise also: In der Tat nehmen wir – so hoffentlich auch jetzt – beim Lesen ihres Namens ‘innerlich Haltung an’, ‘wühlen uns Emotionen auf’, ist sie ‘Herzogin der Herzen’ , fühlen wir uns echt ‘als Untertanen’, wenn wir uns ihr zackiges Zuwinken vorstellen, sie, deren kaiserlich Geblüt in Form von Wilhelm II Millionen in den Tod schickte und sie, die alles wieder gut machte, indem  sie die nur verkrüppelten Untertanen im Lazarett besuchte. Diese ‘erlesene  Gesellschaft’ weiß immer noch zu kämpfen, wie sonst kein anderer Weißer in Kenia. Die Würde der weißen Rasse wurde gewahrt!

Dennoch gibt es einen Wermutstropfen. Weil Prinz Ernst August von Hannover gerade aufgrund seiner Boxkunst nun auch in Zukunft wohl kaum bei Queen Elizabeth II zum Tee eingeladen wird – es wurde bereits auf diesen tragischen Zusammenhang hingewiesen -  sollte man ihm unter Wiederbelebung des echt deutschen Untertanengeistes selbst zum Tee einladen, liebe Braunschweiger! So etwas darf nicht nur den Ratsmitgliedern von FDP und CDU vorbehalten bleiben!!! Und auch nicht nur unserem Oberbürgermeister!!!! Auch nicht der Lokalredaktion der Braunschweiger Zeitung! Oder – wie erst neulich in Berlin – in primitiven Ersatzhandlungen zum Frühstück im Zusammenhang mit dem Bundespräsidenten enden!!!

Tiger – Kinder bekommen falsche Namen – Chance verpaßt?

Juli 11, 2009

Welche Chance hätte sich da geboten! Leider gibt es gerade in Braunschweig sehr viele Menschen, die weder niedlich noch selten noch hübsch oder doch zumindest für die Gemeinschaft vorteilhaft sind. Daher wäre es ein Akt der Menschlichkeit gewesen, den Tiger-Babys andere Namen zu geben, nämlich solche, die genau jene Personengruppe ohne großen Aufwand in Verbindung mit den genannten Attributen bringt.  Um wieviel sinnvoller als die gefundenen – wer hat die bloß ausgesucht, wollten Sie so heißen? – wären doch Namen wie  wie Gert, Carsten, Ralle, Richard, Otto, Inge, Josef oder – bei Bedarf – deren weibliche Form gewesen!

Hätte diese Benennung nicht ein wenig Glanz, Harmlosig- und Liebenswürdigkeit auf  menschlichen Träger dieser  Namen  werfen können? Warum hat die Brauschweiger Zeitung, sonst doch Einszueinssprachrohr all jener Bedürftigen, hier wieder einmal versagt. Hat sie? Eindeutig: Nein. Einer der Beteiligten: Was wir vorhatten, ging aus Tierschutzgründen nicht.

Damit war das Thema aus gutem Grund vom Tisch.  

Erst später auch daran wprde erinnert, würden die Gefahr für den Bürger und sein eigentum sein Haus, sein Leben etc. deutlich geworden – also alles ganz wie im Leben.

Frohe Botschaft für Freunde der Startbahnverlängerung

Juli 8, 2009

Manche Menschen mögen es für Wahnsinn halten, einen wertvollen Wald mitten in Europa zu vernichten, wo wir doch sorgenvoll nach Indonesien blicken – dem Land mit der drittgrößten CO2-Emission weltweit, jedenfalls so lange dort noch die Wälder und Sümpfe brennen, damit dort Palmölplantagen entstehen können, für Öl, das wir in Europa  entweder in Form von Margarine essen oder dem Benzin beimischen, damit alles ökologischer wird.

Aber es gibt auch eine freudige Nachricht. Dabei ist nicht an die Freude eines Ratsrumpelstizchens gedacht, das nach Bekanntwerden der OVG – Entscheidung : ‘Kahlschlag erlaubt’ durch die Ratsversammlung hüpfte oder an Herrn Lehmann, der mit freudebebender Stimme die entsprechende OVG-Presseerklärung verlas oder an Herrn OB Hoffmann, der mit dem ebenfalls freudig erregten Herrn Meyer von der Braunschweiger Zeitung die Nachricht besprach. Wer wollte darüber noch etwas lesen, wo doch bekannt ist, dass die Freude am Vernichten von Natur (innerstädtischer Schlosspark)oder die Verschleuderung  von  bürgerlichem Vermögen durch Verkauf oder PPP fester Bestandteil ihrer Persönlichkeiten sein soll?

Aber nun die frohe Botschaft an alle, die zwischen Waggum und Wolfsburg wohnen und auf dem Weg zur Arbeit oder sonstwohin regelmäßig die L 293, die  spätere Grasseler Straße, benutzen müssen, um nach Braunschweig zu kommen. Sie alle haben eine  Sorge weniger, wenn im Oktober mit dem Abhacken des Waldes der Bau der Landebahnverlängerung  beginnt. Denn ganz sicher müssen sie pro Fahrt etwas über 5 Kilometer weiter fahren als bisher, mit der Rückfahrt zusammen also mindestens 10. Da auch ein Kleinwagen bei realistischer Berechnung ungefähr einen Euro pro Kilometer kostet und ein Arbeitnehmer vielleicht 250 Tage im Jahr arbeitet, brauchen sich  L293 -Benutzer um jährlich 2500 Euro weniger keine Sorgen mehr zu machen.

Bedanken Sie sich also bei allen, denen Sie Ihre Sorgenminderung verdanken, vielleicht doch lieber in schriftlicher Form, beim Oberbürgermeister, bei Herrn Manlik von der Flughafengesellschaft, den Aktionären dieser Gesellschaft und nicht zuletzt den  Mitgliedern des Stadtrates von CDU und FDP, dass Sie in Zukunft oft mehr als einen Monat länger arbeiten müssen als jetzt, damit sie weiter mit dem Auto nach Braunschweig fahren können; dass Sie sich keine Sorge mehr machen müssen, wie gebe ich das Geld aus, das ich beim Nichtausbau sonst zur Verfügung hätte – richtig – soviel Zeit haben Sie ja nicht mehr, weil Sie einen  Umweg fahren müssen und dann auch noch in Waggum im Stau stehen. Auch auf Ihre Altersvorsorge, für die Sie das Geld sonst vielleicht genommen hätten, können Sie sich jetzt um so mehr freuen, weil sie später beim Geldzählen nicht soviel  Zeit vertrödeln. Auch steigt natürlich die Freude, weil Sie den Kredit für Ihr Häuschen dann nicht so schnell abzahlen können und insofern länger etwas davon haben. Auch Ihre Kinder brauchen dann nicht mehr so lange zur Schule zu gehen oder gar zu studieren, weil die Verknappung Ihres Einkommens beides unmöglich machen könnte und insofern Überqualifizierung verhindert wird.

Sicher gibt es für die Nutzer der L 293 noch weitere Vorteile  und das ewige Gemecker über Naturvernichtung zu Gunsten einiger Profiteure wird dadurch mehr als ausgeglichen. All dies haben Sie jenen zu verdanken, die mit dem Argument, Forschung müsse sein, beim OVG Lüneburg durchgekommen sind – obwohl doch bekannt ist, dass die DLR für ihre Computerforschung (denn das tut sie in Braunschweig) überhaupt keine längere Landebahn benötigt und Forschungsflüge auch mit Großflugzeugen zu machen wären, sowohl aus rechtlichen wie aus technischen Gründen – hat ein DLR – Pilot in Lüneburg gesagt. Aber wahrscheinlich war das auch so ein Miesepeter, der Ihnen, liebe Mitbürger zwischen Waggum und Wolfsburg, nur die Freude am geringeren Einkommen bzw. den höheren Ausgaben nicht gönnen wollte.

PS: Falls Sie die Strecke noch 10 weitere Jahre befahren wollen, kostet Sie das übrigens 25000 zusätzliche Euro.

Unsere Badbank

Juli 6, 2009

Dank der geschickten Wirtschaftspolitik von CDU und SPD dürfen wir alle uns jetzt freuen und Bankier nennen. Sie machen also nichts falsch, wenn Sie in Zukunft auf Ihre Visitenkarte nach Ihrem Namen als Berufsbezeichnung Badbanker schreiben. Das ist sehr gut für das persönliche Ansehen und das Selbstbewusstsein, denn so angesehene Institute wie die Hypo-Real-Estate- Bank oder die Commerzbank und auch viele andere Banken haben ihre Einlagen bei uns Badbankern. Nun gut, das hat uns schon und wird uns noch einige hundert Milliarden kosten, aber dafür geht es unseren Kunden wieder gut und sie können so weitermachen wie bisher. Auch unsere Enkel werden von dem geschickten Deal noch profitieren, weil noch in dreißig Jahren Gelder auf die Konten unserer Badbank fließen werden – haben unsere Kunden fest versprochen!

 Ganz sicher werden sie sich an ihr Versprechen halten! Jedenfalls dann, wenn sie dazu Lust haben. Sonst natürlich nicht. Aber warum sollten die Aktionäre unserer Kunden eines Tages sagen: Jetzt wollen mal lieber wieder Dividende haben und nichts mehr an die Badbank , an Dich, an mich, zurückzahlen? Gerade, weil unsere Kunden mit uns, mit unserer Badbank,  überhaupt keine Verträge gemacht haben, die sie wirklich zu irgendwas verpflichten oder die uns Badbankern etwa Eigentumsrechte zusichern, falls sie doch wieder Gewinne machen, werden sie sich an ihr Versprechen halten und uns alles zurückzahlen. Denn wir wissen: Unsere Kunden kennen das Gesetz der Ehre, haben sie schon oft gezeigt. Darauf können Sie Giftpapier essen! Und wg. der Rückzahlung unserer Milliarden, die wir den jetzt wieder Goodbanks für Ihre Giftpapers für unsere  Badbank geben mußten, wie das geklappt hat: Fragen Sie Ihren Urenkel, wenn der erst mal dreißig ist!

Nationalpark Harz – Naturschutz auf neuen Wegen

Juli 6, 2009

Innovativer Naturschutz aus konservativem Denken? Also von einer Nationalparkverwaltung, die sich nicht an das Bundesnaturchutzgesetz hält, weil die Natur nicht weiß, wie natürliche Entwicklung geht und ihr durch Försterei und Jagd (65% mehr Abschüsse als irgendwo sonst) auf die Sprünge geholfen werden muß? Weil Natur sich nicht alleine entwickeln könne, die, wenn überhaupt, alles  zu langsam macht? Eine Verwaltung, die es für ‚natürliche Auslese’ hält, die stärksten und kräftigsten jüngeren Tiere abzuschießen, so ganz anders als Herr Darwin sich das gedacht hatte? Wer nun glaubt, da könne wohl kaum innovativer Naturschutz entstehen – der sieht sich jetzt getäuscht!

 Nun gut, es gibt ein Management , dass sicherstellt, dass die Feuersalamander zum Beispiel im Kalten Tal bei Harzburg massenhaft überfahren werden. Absurd der Gedanke, den Lieferverkehr für die Waldgaststätten so zu organisieren, dass nur noch wenige Fahrzeuge die Straße benutzen, eventuell durch Sperrung oder Errichtung einer elektronische Schranke nur für Berechtigte, die sich vorsichtig genug bewegen, um die streng geschützte Tierart vor der flattened  fauna – Form zu bewahren. Aber jetzt kommt die kreative Schöpferkraft der NP-Verwaltug zum Zug.

 Wenn auch die seltenen Tiere nicht gerettet werden sollen – was wäre derzeit absurder in einem deutschen Nationalpark – dann ist doch der gute Eindruck zu schützen, dessen jeder Nationalpark beim steuerzahlenden Publikum bedarf – auch der Nationalpark Harz. Wie unschön jene plattgefahrenen Kadaver auf dem Asphalt! Welche Beleidigung fürs Auge! Hier muß der spezifische Nationalparkschutzgedanke der Nationalparkverwaltung ran! Wofür gibt’s Ranger, freiwillige Helfer, Idealisten? Wofür Spachtel? Wofür deutsche Gründlichkeit? Mit dieser wird dem Nationalparkgedanken dann Genüge getan. Auf deutschem Asphalt und trotz der Gefahren, die von den in vierminütigem Abstand vorbeisausenden Autos  für die Spachteltruppe ausgehen! Beim Einsatz für natürliche Dynamik läßt sich die Nationalparkverwaltung die Butter nicht vom Brot nehmen! 

Sollte der Nationalparkdirektor Pusch etwa den Umweltministerposten in Hannover anstreben?? Er tut jedenfalls dafür, was er vermag.

Gauweiler, Gysi und die Braunschweiger Zeitung

Juli 6, 2009

Wenn eine ganze Volksvertretung die Rechte des Volkes aus den Augen verliert und einfach so vor sich döst – nur vergleichbar mit Herrn Gabriel, wenn er die Durchsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes in den Ländern nicht als seine Aufgabe ansieht – dann schlägt die Stunde der Gysis und Gauweilers, um das Grundgesetz und die Rechte des deutschen Volkes zu verteidigen, Klage beim Bundesverfassungsgericht einzureichen und glorreich ein Urteil zu erstreiten, das den Bundestag  bzw. seine Mitglieder zwingt, das zu tun, wofür sie bezahlt werden, nämlich zum Wohle der Bevölkerung zu handeln – auch gegenüber ‘Europa’.

Ist es dieselbe Dösigkeit, die zur fahrlässigen  Untätigkeit der Bundestagsabgeordneten geführt hatte, die auch die Redakteure deutscher Zeitungen, auch der ‘Süddeutschen’, selbstverständlich auch der ‘Braunschweiger Zeitung’, dazu geführt hat, die Rolles Gysis zu verschweigen? Gysi und Gauweiler sind nämlich gemeinsam die Verteidiger des Grundgesetzes, diejenigen, die durch ihr Handeln auf die Untätigkeit und wohl auch Unfähigkeit der Bundestagsabgeordneten hingewiesen haben. Nur diesen beiden ist es zu verdanken, dass deren Dämmerschlaf nun durch Arbeit für ein Beigesetz unterbrochen werden muß. Gysi zu verschweigen und alles Lob Herrn Gauweiler zukommen zu lassen, ist eine Infamie, die sich auch die Braunschweiger Zeitung nicht entgehen läßt.

Der Respekt, den sich Gauweiler und Gysi gegenseitig zollen, kommt am besten in dem Handschlag der beiden nach der Karlsruher Urteilsverkündung zum Ausdruck, gesendet im Fernsehen und nachzubeschauen u.a. in Gauweilers u-tube-Auftritt, s.a. BIBS-Forum, Link von Liziefer.