Wenn eine ganze Volksvertretung die Rechte des Volkes aus den Augen verliert und einfach so vor sich döst – nur vergleichbar mit Herrn Gabriel, wenn er die Durchsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes in den Ländern nicht als seine Aufgabe ansieht – dann schlägt die Stunde der Gysis und Gauweilers, um das Grundgesetz und die Rechte des deutschen Volkes zu verteidigen, Klage beim Bundesverfassungsgericht einzureichen und glorreich ein Urteil zu erstreiten, das den Bundestag bzw. seine Mitglieder zwingt, das zu tun, wofür sie bezahlt werden, nämlich zum Wohle der Bevölkerung zu handeln – auch gegenüber ‘Europa’.
Ist es dieselbe Dösigkeit, die zur fahrlässigen Untätigkeit der Bundestagsabgeordneten geführt hatte, die auch die Redakteure deutscher Zeitungen, auch der ‘Süddeutschen’, selbstverständlich auch der ‘Braunschweiger Zeitung’, dazu geführt hat, die Rolles Gysis zu verschweigen? Gysi und Gauweiler sind nämlich gemeinsam die Verteidiger des Grundgesetzes, diejenigen, die durch ihr Handeln auf die Untätigkeit und wohl auch Unfähigkeit der Bundestagsabgeordneten hingewiesen haben. Nur diesen beiden ist es zu verdanken, dass deren Dämmerschlaf nun durch Arbeit für ein Beigesetz unterbrochen werden muß. Gysi zu verschweigen und alles Lob Herrn Gauweiler zukommen zu lassen, ist eine Infamie, die sich auch die Braunschweiger Zeitung nicht entgehen läßt.
Der Respekt, den sich Gauweiler und Gysi gegenseitig zollen, kommt am besten in dem Handschlag der beiden nach der Karlsruher Urteilsverkündung zum Ausdruck, gesendet im Fernsehen und nachzubeschauen u.a. in Gauweilers u-tube-Auftritt, s.a. BIBS-Forum, Link von Liziefer.