Unsere Badbank

By Hoffer

Dank der geschickten Wirtschaftspolitik von CDU und SPD dürfen wir alle uns jetzt freuen und Bankier nennen. Sie machen also nichts falsch, wenn Sie in Zukunft auf Ihre Visitenkarte nach Ihrem Namen als Berufsbezeichnung Badbanker schreiben. Das ist sehr gut für das persönliche Ansehen und das Selbstbewusstsein, denn so angesehene Institute wie die Hypo-Real-Estate- Bank oder die Commerzbank und auch viele andere Banken haben ihre Einlagen bei uns Badbankern. Nun gut, das hat uns schon und wird uns noch einige hundert Milliarden kosten, aber dafür geht es unseren Kunden wieder gut und sie können so weitermachen wie bisher. Auch unsere Enkel werden von dem geschickten Deal noch profitieren, weil noch in dreißig Jahren Gelder auf die Konten unserer Badbank fließen werden – haben unsere Kunden fest versprochen!

 Ganz sicher werden sie sich an ihr Versprechen halten! Jedenfalls dann, wenn sie dazu Lust haben. Sonst natürlich nicht. Aber warum sollten die Aktionäre unserer Kunden eines Tages sagen: Jetzt wollen mal lieber wieder Dividende haben und nichts mehr an die Badbank , an Dich, an mich, zurückzahlen? Gerade, weil unsere Kunden mit uns, mit unserer Badbank,  überhaupt keine Verträge gemacht haben, die sie wirklich zu irgendwas verpflichten oder die uns Badbankern etwa Eigentumsrechte zusichern, falls sie doch wieder Gewinne machen, werden sie sich an ihr Versprechen halten und uns alles zurückzahlen. Denn wir wissen: Unsere Kunden kennen das Gesetz der Ehre, haben sie schon oft gezeigt. Darauf können Sie Giftpapier essen! Und wg. der Rückzahlung unserer Milliarden, die wir den jetzt wieder Goodbanks für Ihre Giftpapers für unsere  Badbank geben mußten, wie das geklappt hat: Fragen Sie Ihren Urenkel, wenn der erst mal dreißig ist!

Eine Antwort schreiben

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.