Archiv für September 2009

Flughafenausbau und Waldvernichtung

September 29, 2009

Noch einmal für alle CDU-, FDP-, SPD-Mitglieder und -Wähler:

Der Ausbau der am Flughafen Waggum ansässigen Unternehemn und  der Unternehmen, die wegen des hohen wissenschaftlichen Niveaus, das in Braunschweig schon ansässig ist, sich am Flughafen niederlassen wollen, hat absolut NICHTS mit der Länge der Start- und Landebahn zu tun.

Es wird auch kein einziger Arbeitsplatz erhalten, weil lie Landebahn länger ist. Nicht ein einziges VW-Werk wird nach Rumänien verlegt, weil einige planungsunfähige VW-Manager lieber von Waggum als von Hannover nach Brasilien fliegen wollen. Wahrscheinlich gibt es diese Personen auch überhaupt nicht, sondern sie sind – wie so manches Schloss – ein Wahgebilde in den vernebelten Gehirnen derer sind, die den Zusammenhang mehr-Beton-gleich-mehr Arbeitsplätze herstellen.

Hätte Carsten Müller sich so geäußert, könnte er sich wahrscheinlich über sein verlängertes Bundestagsmandat freuen. So ist ‘Alter Wald’ mit seinem unersetzbaren milliardenfachen Leben in Gefahr – ihr Ratswichtel.

Warum mußte Carsten Müller als Direktkandidat scheitern?

September 29, 2009

Zunächst standen seine Chancen, diesmal gegen Carola Reimann zu gewinnen nicht schlecht. Dann aber passierte etwas, was man seinem schlimmsten Feind nicht wünschen kann. Er bekam ‚Hilfe’ von der falschen Seite. Das war so, als ob man einen Arzt empfiehlt mit den Worten: Da musst du hingehen, dann bekommst du Pest und Cholera. Eine ähnliche Wirkung hatte wohl die Empfehlung von Oberbürgermeister Hoffmann, die er per Anzeige vor einer Fassade in der Brauschweiger Zeitung in letzter Minute aussprach: .Bürger wählt Müller – er ist mein Mittäter.

 So etwas ist tödlich für jeden Direktkandidaten. Noch schlimmer wäre es nur gewesen, wenn Journalist Meyer sich positiv über ihn geäußert hätte.

Jagd im Nationalpark Harz

September 27, 2009

Vom 15. bis 25. war Jagdruhe. Ab Montag wird wieder geschossen, auf Rotwild. Obwohl die Paarungszeit noch nicht vorbei ist und die Jagd während dieser Zeit zum Beispiel in Schweden streng verboten ist, gilt da als unanständig. Wer dort (…iin USA, in Kanada, in der Schweiz, in Italien, kurzum weltweit) in Nationalparken jagt, gilt als Krimineller.

Das Bundesnaturschutzgesetz fordert dementsprechend , die ‘natürliche Dynamik’ zu gewährleisten. Wichtige Verbände Harz fordern, diesem Gesetz, zumindest für die Kernzonen der Nationalparks nachzukommen. Diejenigen, die maßgeblich dagegen verstoßen sind aber Landesbeamte und die stützen sich auf Landesgesetze, die sie sich selbst zum Nachteil der natürlichen Dynamik zurechtgeschustert haben – unter Zustimmung des Landesparlamente, in  denen die Naturschutzhoheit umgesetzt wird. Die zustimmenden Parlamentarier eint fundamentale ökologische, biologische Ahnungslosigkeit oder das Interesse an der Jagd. Die Folge ist ein unglaublicher Ausrottungsfeldzug gegen die einzige in Deutschland verbliebene Großwildart. Sie ist auf 80 % ihres ursprünglichen Ausbreitungsgebietes bereits ausgerottet (s.a. Ausbreitungskarte bei der Deutschen Wildtierstiftung- rotwild.org). Die Ausrottung geht weiter, denn außerhalb der vorgegebenen Rotwildgebiete MUSS in Deutschland laut bestehender Ländergesetze abgeschossen werden. Da wollen die führenden Herren, wie  Nationalparke (und die an ihrer Spitze stehenden Forstbeamten wie Herr Pusch im NP Harz) nicht nachstehen. Im Niedersächsischen Teil des NP Harz wurden unter Einsatz von fast 300 Schützen im letzten Jahr mehr als 64 % mehr Rotwild abgeschossen als auf irgendeiner anderen Fläche des Gebietes für das der Rotwildring Harz zuständig ist (an dessen Spitze steht selbstverständlich ein Förster). Herr Sander und seine Mitarbeiter lassen sich von den Schützen auf der Nase herumtanzen, im Park macht man sich über diese ‘Regierung’ lustig (…haben doch nichts zu sagen…). Da ist das Jagdverbot auf Rehe schon eine Herkulestat.

Wie  Touristen sagten: Nochmal kommen wir nicht in den Harz. Man sieht und hört nichts vom Wild, obwohl Brunftzeit ist. Da fahren wir dann doch lieber wieder in die Schweiz. Da versteht man, dass ein Nationalpark nicht zum Schießplatz auf  Wild degradiert werden sollte. Wie auch sonst überall in der Welt.

Ein NP-Förster: Mir doch egal. Wenn ich schießen soll, dann schieße ich eben… Und: ….sonst nicht.

Einer der Nationalparkschützen zu einem Mitjäger: Du, da (im Nationalpark Harz) kannst du abschießen soviel du willst….

Die Lösung des Arbeitslosenproblems

September 27, 2009

Nach einem Gespräch mit Carsten Müller, dem wiedergewählten Bundestagsabgeordneten, wurde folgendes klar: Der Ausbau des Flughafens bringe Arbeitsplätze. Ausbau des Flughafens heißt: Forschungsinstititut für Fahrzeugtechnik in Zusammanarbeit mit der TU Braunschweig, Ausbau des Avionikclusters (Flugelektronik) mit vermehrter Flugsimulation am Komputer etc. Dafür stehen über 60 Millionen Euro bereit und es werden folglich wohl Arbeitsplätze entstehen. Das ist bekannt, kann aber nur klappen, so die Meinung von Karsten Müller, wenn zu gleich pro künftigen Arbeitsplatz Natur und auch nach seiner Meinung wertvoller Wald  zubetoniert wird.

Zwar könnte man meinen, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Aber der Glaube hat schon vielen geholfen, die Sünde der Naturvernichtung zu begehen und trotzdem ein reines Gewissen zu haben, es alles richtig zu machen. Die hellsten en Köpfe unter den wirtschaftlich bewanderten CDU – Politikern haben nun ihre logischen Schlüsse schon gezogen: Auf Millioneninvestitionen in Arbeitsplätze kann man eigentlich verzichten, so die Wirtschaftexperten der CDU - warum nicht einfach nur den Wald abhacken (er muß allerdings besonders wertvoll und als lange bestehendes Ökosystem unersetzbar sein!) und zubetonieren und pro Quadratmeter entsteht irgendwie ein Arbeitsplatz.  Das beweist doch Waggum! Die Braunschweiger Wirtschaftexperten sagen es doch, dann muß es doch stimmen!

Und es gibt noch viel Wald in Deutschland. Und viele Arbeitslose. Aber nicht mehr lange. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Experten im künftigen Regierungshandeln durchsetzen werden. Hartz IV – Empfänger, Arbeitslose: Kauft Betonaktien so lange ihr noch arbeitslos seid. Oder mindestens einen Volkswagen, denn der VW AG habt ihr euer Glück mitzuverdanken.

Alter Wald – die Vernichtung des natürlichen Erbes

September 25, 2009

…..damit ein paar Manager von VW, die nicht in der Lage sind, ihre Zeit vernünftig einzuteilen, nicht nach Hannover müssen – obwohl sie das schon jetzt nicht tun, wenn sie nach irgendwo in Europa fliegen wollen. Nur nach Übersee gehts über Hannover und diese Herren, die bekanntlich erkleckliche Summen verdienen, sind für diesen seltenen Fall zu unfähig, sich darauf einzurichten? Diesen Eindruck versuchte jedenfalls der VW-Vertreter vor dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg zu erwecken, als es um die ‘Notwendigkeit’ der Startbahnverlängerung ging.

Auch die Journalisten von der Braunschweiger Zeitung – und damit die gesamte Öffentlichkeit – sollen für dumm verkauft werden, wenn man ihnen vorrechnet, dass für die zerstörten 23 Hektar Alten Waldes 92 andere Hektar mit Minibäumchen bepflanzt werden. Diese könnten bestenfalls 1 bis 2 Prozent der Klimaleistung erbringen, die der von Volkswagen und den Braunschweiger Ratsleuten von FDP, CDU und SPD abzuhackende Wald erbringt. Dazu kommt, dass Alter Wald das einzige einigermaßen intakte Ökosystem Mitteleuropas darstellt, samt Bodenbewachsung, Humus, Bakterien und Pilzen in milliardenfacher Ausprägung. Zu behaupten, dies könne man ausgleichen, ist eine brutale Verdummung, die auf einer fundamentalen Unkenntnis biologischer Prozesse beruht.

Wo bleiben all die klugen Wissenschaftler unserer Bundesinstitute, die auf diesen Teil des von Manlik unf Co. (auf der Basis von Ignoranz kann er prima ‘gelassen’ bleiben) herbeigeführten Wald – Gaus aufmerksam machen?

Wo bitte bleibt der Protest all der hochkarätigen, oft ethisch doch so  hochwertigen Mitglieder und Vorstände und Aufsichtsräte der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz, der ein Teil des Waggumer Waldes gehört?

Wer bricht die Ignoranz und Unkenntnis der Verantwortlichen von VW? Wenn die schon nicht erkennen, dass Naturvernichtung unter Zustimmung des VW-Konzerns dem VW-Absatz mit Sicherheit schadet, Arbeitsplätze gefährdet etc., wer weckt sie dann aus der technokratischen Ignoranz, die zwar Luftwiderstandsbeiwerte zu verbessern vermag, aber nichts über den Wert des Lebendigen weiß?

‘Braunschweig’ hat schon viel getan, um sich zum Deppen der Nation zu machen durch Parkvernichtung, Schloßgefasel, Privatisierung, Müllberg in der Stadt, Schweigen zum Asse II – Skandal, Rathausabriß, Mißachtung von politikinteressierten Schülern etc. Jetzt ist der Ruf der Wissenschaftler dran, die sich zum beabsichtigten Umweltskandal ausschweigen bzw. nicht gehört werden, jetzt werden aktiv Arbeitsplätze bei VW vernichtet – denn nie im Leben wird sich jemand noch einen ‘grünen’ VW kaufen, wenn diese Firma doch absolut nichts tut, um vor der eigenen Haustür ein wenig Natur zu erhalten. Da ist nichts unmöglich.

Peinlich – soviel Unfähigkeit in der Region Braunschweig. Und bitteschön – Herr Hoffmann, der Oberbürgermeister mag auch diesen Skandal angeleiert haben und er und sein Manlik mögen sich über das Urteil in Lüneburg gefreut haben (na dann dürfen wir doch!) , aber dass es zu dieser üblen Naturvernichtung kommt, verdanken wir der gesamten Rats-CDU, der hiesigen FDP, auch der gesamten Rats-SPD, aber auch einigen der ansonsten so kompetenten Wissenschaftler der hiesigen Bundesinstitute, die sich ebenso durch Schweigen hervortun wie die Herren Winterkorn und Piech. Da sollte doch der Harvester dreinfahren.

Widerlich – trotzdem: 1933 war schlimmer

September 24, 2009

Braunschweig hat eine gewisse Tradition im Umgang mit Oppositionellen. Die blitzt natürlich manchmal ein bißchen durch, gerade wenn ein wenig braune Tradition im Spiel ist. Wie wir sie ja bei früheren NPD-Funktionären vermuten dürfen.

Dann wird nicht etwa für die Neue Oberschule  die Möglichkeit in Betracht gezogen, einen KfW-Kredit zur Schulsanierung heranzuziehen, dann freut sich die SPD nicht etwa, im Rahmen der kleinsten demokratischen Einheit, wie sie Stadtparlamente darstellen, jungen Menschen, künftigen Eliten,  ein Forum für durchaus gut und demokratisch begründete Teilhabewünsche eine Äußerungsmöglichkeit im Rathaus zu schaffen – nein, sie will ja mitregieren indem sie mit CDU und FDP stimmt und mit jenem Privatisierungs-Oberbürgermeister, der Braunschweigs Vermögen nur zu oft schon in fremde Hände hat gleiten lassen.  Schüler Kusch ist die Devise.

Dass die Braunschweiger CDU oder FDP die Chance, demokratisches Verständnis zu zeigen, nicht erkannt hat, wundert nun überhaupt nicht. Für die SPD, die ja noch Mitglieder haben mag, die über 1933 Bescheid wissen, und wie es losging, sei an dieser Stelle aber ein besonders intensiv empfundenes Pfui Deibel zugerufen.

Noch eine Anmerkung: Sollte neben Herrn Dr. Ahlers in der Braunschweiger Zeitung  jetzt auch Herr Fiene als Ehrenretter deutlicher freie Hand bekommen? Das wäre zu wünschen.

Im Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft Braunschweig – Wolfsburg

September 24, 2009

Da ist Reinhard Manlik Aufsichtsratsvorsitzender. Direkt neben ihm haben  Herr Piech und Herr Winterkorn von der Volkswagen AG  Platz genommen bzw. der Vertreter der  VW AG. Die ist mit 37.5 % an der Flughafengesellschaft beteiligt und bemüht sich ansonstern darum, ein ‘grünes’ Image aufzubauen.

Nachdem Herr Piech und Herr Winterkorn lange beraten hatten, wie sie diesem Image eine wirklich solide Grundlage verschaffen könnten, fand folgender Dialog zwischen beiden statt:

Piech: Es ist ganz klar, wir sind nur glaubwürdig und können nur dann nicht als kapitalistische Aasgeier gelten, die sich ihre Umweltleichen selbst herstellen, wenn wir unser grünes Image auf soliden Grund stellen.

Winterkorn: So ist es, sonst glaubt uns doch keiner. Und einige Tausend Auto weniger zu verkaufen…, schon jetztm ist Toyota…

Piech: Dann sind wir uns also einig, solider Grund kommt immer erst ein Stück unter der Oberfäche zum Tragen…

Winterkorn: …und deshalb werden wir uns – indem wir nicht dagegen vorgehen – dafür einsetzen, dass nicht nur die 60 000 Bäume zur Startbahnverlängerung abgeholzt werden, sondern auch der Waldboden tief genug weggebaggert wird  und der Beton für die Landebahn wirklich festen Grund hat.

Piech: Sehr richtig. Im übrigen liegt dem natürlich auch ein dialektisches Prinzip zugrunde…

Winterkorn: Ich dachte, wir als Naturwissenschaftler hätten das nicht nötig…

Piech: Sollte jemand wie Sie aber drüber Bescheid wissen….also zum Beispiel, wer f ü r Umweltschutz ist, so wie wir es anstreben, der muß an gewissen Stellen auch mal Natur radikal zerstören, damit unsere  grüne Imagekampagne  um so deutlicher  hervorsticht…

Winterkorn: Ach so. Gerade wenn wir  zum Beipiel ein großes Stück Wald bei Waggum zerstören, also Naturfrevel übelster Sorte direkt vor unserer Haustür betreiben, dann wird unser Konzern um so glaubwürdiger  in seinem Kampf gegen CO2, Klimakatastrophe, Ökoautos der Konkurrenz etc. Sollten wir nicht – nur so eine Idee – aus diese, Grund nicht den ganzen Sunder abholzen….jedenfalls noch ein paar tausen Hektar Wald mehr?

Piech: Gut mitgedacht, aber ist überhaupt nicht nötig, um uns als radikale Umweltsünder zu brandmarken. Trotzdem: Ich schätze Sie sehr wegen Ihres schnellen scharfen Verstandes, Winterkorn.

Winterkorn: Und deshalb wird unser Vertreter im Aufsichtsrat der Flughafen AG also f ü r die Waldvernichtung stimmen. Herr Piech, Sie sind genial…

Piech: Ich weiß.

Flughafengesellschaft Braunschweig-Wolfsburg

September 23, 2009

Nachdem Herr Manlik noch am 12.9.09 erklärt hatte ‘vorerst keine Fällung`’ bis Rechtssicherheit (BZ vom 12.9.09 , Seite 15)  äußerte er sich gestern gegenteilig. Nachdem CDU, FDP und auch SPD Braunschweig durch allerlei Privatisierungen schon ausreichend geschadet hatten, soll nun auch noch VW mit seinem grünen Image kaputt gemacht werden. VW-Motto?:  Wir pflanzen anderswo Bäumchen, vor unserer Haustür vernichten wir Natur mittels 37,5%- Anteil an der Flughafen AG.

Das war wohl zu erwarten.

Verwaltung der Stadt Braunschweig verhindert Rathausabriss – empörend

September 22, 2009

Schon zuckten während der heutigen Ratssitzung die Abstimmarme der CDU-FDP-Mehrheit – ja wir wollen Schilda übertreffen und unser äußerst solides – bester Stahlbeton, kein mistiger Plattenbau – Neues Rathaus abreißen! Das verhaßte (jedenfalls bei uns) Symbol früherer SPD-Herrschaft. Herr Sehrt am Stammtisch: Ja ich will! Und was geschieht?

Herr Lehmann erhebt sich, geht tigergleich ans Rednerpult und verkündet: Wir haben nix, keine Kosten für die verschiedenen Varianten, ja noch nicht einmal die Varianten geschweige denn irgendwelche ansonsten konkrete Vorstellungen, keine Kenntnisse  bestehender Gutachten. Und der Herr Sommerfeld streut auch noch – wenn auch in akzeptabler Kürze – Salz in die Wunde, spricht sinngemäß von Chaos.

Was ist los? Sollte der Verwaltung bzw. denjenigen, die dort zu bestimmen haben, etwa Bedenken gekommen sein, so wie Herrn Piech und Herrn Winterkorn, wenn sie Herrn Manlik sagen lassen: Erstmal den Waggumer Forst und 60000 Bäume nicht abholzen lassen – schädigt das VW-Image? Wollen Herr Lehmann oder gar Herr Hoffmann sich auch mit dem Heilgenschein ökologischer und ökonomischer Vernunft schmücken?  Nach all dem gewesenen und geplanten Privatisieren?  PPP – Projekt für Schulen, TOP 14? Damit auch unsere Enkel noch was zum Abzahlen haben. So wird es nichts mit dem Heiligenschein!

Gentechnik in der Magdeburger Volksstimme: Bettina Koch spricht.

September 22, 2009

Versucht man, etwas über diese Dame, eine Journalistin, die für die Magdeburger Volksstimme schreibt, herauszubekommen, etwa darüber, was sie zu der PR-Veranstaltung für Gentechnik in Üplingen zu sagen hat, findet man zunächst nichts, dann aber etwas über einen früheren Artikel in der Volksstimme, bei dem sie von ‘Feldbefreiern’ in Anführungsstrichen schreibt und dass diese Steuergeld kaputtgetrampelt hätten, als sie ein Feld mit genverändertem Weizen kaputtgetrampelt hätten.

Sollten in Üplingen nur solche Journalisten eingeladen gewesen sein, die allem Genverändertem unkritisch gegenüberstehen?

Wie aber ist der Standpunkt der Braunschweiger Verpächter des Landes, auf dem das alles stattfindet? Was sagt eigentlich Carola Reimann dazu? Sagte sie nicht sinngemäß: Ich bin stolz eine Gentechnikerin zu sein? Bis Sonntag kann die SPD noch an ihrem Standpunkt feilen.