Recht kundig berichtet heute Herr Andreas Schweiger in der Braunschweiger Zeitung über genveränderte Lebensmittel in der Region. Was er eigentlich noch sagen will: Gentechnisch veränderte Pflanzen, etwa solche von Monsanto, widerstehen Radikalherbiziden wie Roundup von Monsanto, während alle anderen Kräutlein samt Beifauna drauf gehen. Allerdings entwickeln diese Kräutlein Resistenzen, die dann wieder mit anderen Radikalherbiziden, etwa von Monsanto, bekämpft werden müssen.
Mittlerweile ist aber das eigentliche Ziel der grünen Gentechniker dann schon erreicht. Durch Pollenflug tragen auch ursprünglich genunverseuchte Lebensmittelpflanzen die Gene der genveränderten Pflanzen. Auf all diese Pflanzen hat die genmanipulierende Firma, das könnte Monsanto sein, ein patentgeschütztes Monopol und kann so doppelt kassieren: für ihr Herbizid und für das Lebensmittel selbst, egal ob das Saatgut bei ihr gekauft ist oder nicht.
An dieser Stelle kann man von Weltmonopol auf Grundnahrungsmittel sprechen. Deutsche Gerichte verurteilen den Widerstand gegen ein solches Weltmonopol mit dem Argument, die Verseuchung sei bereits erfolgt und deshalb sei zum Beispiel Feldbesetzung gegen genveränderte Pflanzen strafbares Handeln.
Und deshalb ist die Möglichkeit, Lebendiges zu patentieren, der eigentliche Irrsinn, dem sich Deutschland nicht widersetzt. Die Helfershelfer gegen sich regenden Widerstand, sitzen auch in Braunschweig.
Auch als Chef einer Behörde, erst recht als Abgeordneter ist man – egal auf welcher Ebene – natürlich auch nicht unabhängig oder kann Geld schon ganz gut gebrauchen