Archiv für November 2009

‘Ich habe eine Gute Nachricht für Sie….’ sagt Herr Raue bei seinem Ausscheiden als Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung

November 27, 2009

Wir werden Sie vermissen, Herr Raue. Denn bei Ihnen wußte man, woran man ist. Beraubung der Bürger mittels Privatisierung ist gut, Naturzerstörung auch, Nationalpark Harz als Bonzenjagdrevier wird gar nur erwähnt, wenn ein eigener Redakteur irgendwie drauflosballert, sonst nicht und  schließlich verstummt auch noch Herr Ahlers, weil er nix mehr über Asse II schreiben soll? Wer würde nicht gern weiter devotes Journalistengetue im Rat beobachten, Hoffmann-Schleimerei in der BZ genießen? Und dann erst das Schloßgefasel immer wieder, Kaufhaus hin oder her: ‘Und das Ganze nennen wir Schloss’. Keine Stimme den Bürgerinitiativen, denn ‘die haben ja ihre eigenen Kommunikationswege’ – da sollte man lieber nichts drüber schreiben in der BZ, dem lokalen Monopolblättchen. Oder gar die Herausforderung unserer Zeit, die Monopolisierung des Lebensmittelmarktes durch einige Genkonzerne, deren Gifte auf die neuen Pflänzchen abgestimmt sind. Wer würde nicht gerne  weiter in der BZ lesen, wie schon Studenten durch die Genkonzerne manipuliert werden und kritische Stimmen von einem BZ-Chefradakteur totmoderiert werden, wie erst jüngst, am 12.10.09 in der hiesigen Universität. Kein Wort über die Hoffmanns dieser Welt mit ihren Kumpels aus der Braunschweiger Hautevolaute, die den Genmanipulateuren in Üplingen im wahrsten Sinne über die Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz das Feld bereiten, indem sie es an diese Konzerne verpachten? Tja und auch über den Imageschaden, den VW-Bosse ihrem Konzern bereiten, der mit supernatürlichen Frühlingswaldbildchen für richtig grüne Ökoautos wirbt, wird lieber nicht geschrieben – obwohl VW  maßgeblich dazu beiträgt, eben einen solchen stadtnahen Wald zu vernichten, Arbeitsplätze gefährdet, weil die Leute sich von Lügenwerbung abgestoßen fühlen und lieber was anderes kaufen..

Kurzum Herr Raue, wir werden Sie vermissen, sowohl in dem, worüber Sie unvollständig, falsch oder mit verschrubelter Rabulistik (‘Und das Ganze…’) schreiben oder schreiben lassen wie auch in dem, worüber Sie schweigen lassen.

Also, es war gut, dass Sie auf dem Grenzstreifen gewandert sind – aber wird der Osten sich freuen, wenn Sie dorthin abbiegen?

Klüfte und Spalten im Berg und in der Rechtsprechung

November 27, 2009

Weil der Bergstock ‘Schacht Konrad’ Klüfte und Spalten enthält, ist er nicht als Endlager für hochradioaktiven Abfallstoff vorgesehen. Das macht ihn auch für alle anderen strahlenden Substanzen ungeeignet.

Ungeeignet für den Schutz der Bevölkerung und ihres Lebensraumes ist auch die deutsche Rechtsprechung. Der hat immer Nachrang, wenn es um  Interessen ‘der’  Wirtschaft oder  ‘der’ Wissenschaft geht – und seien sie noch so vorgeschoben. In dieser Kombination – getragen von unfähigen Politikern – hat das Interesse der Bevölkerung an nicht gefährdeter Gesundheit und nicht gefährdeter Umwelt keinerlei Chance.

Daß sich Wirtschaftsinteressen brutal ihre Profitintansprüche zu sichern wissen, weiß hier jeder. Da sind die Atommülleinlagerung in  Asse II wider alles Wissen um die fehlende Standfestigkeit des ausgehölten Salzstocks oder die geplante Vernichtung der biologischen Umwelt durch VW-Interessen lokale Besispiele. Dass ‘die’ Rechtsprechung sich zum Büttel dieser Interessen macht, ist auch nicht neu – nur das Urteil des Bundesverfassunmgsgerichts gegen Herrn Traube und seine Kinder. Und dass ‘die’  Wissenschaft diese Vorgänge unterstützt (s. z.B. Helmholtzzentrum bei AsseII) ebenso. Und von Politikern erwartet man mittlerweile eigentlich nichts anderes. Besonders in Braunschweig.

Also kann eigentlich niemand nicht enttäuscht sein, wenn man sich nicht zufällig doch noch ein paar Illusionen gemacht hat.

Apallisches Syndrom im Braunschweiger Stadtrat und bei VW – schlimmer als die Schweinegrippe

November 24, 2009

Wenn jemand alles mitbekommt, aber keine Signale aussenden kann, dann ist das ein furchtbares Schicksal. Aber gibt es das auch nicht nur bei Einzelpersonen – wie Rom Houben – sondern auch bei bestimmten Gtuppen der Bevölkerung?

Leider ja. Obwohl jedes einzelne Mitglied des Braunschweiger Stadtrates weiß, dass zum Beispiel das Zubetonieren des Waldes bei Waggum für eine verlängerte Landebahn nicht einen einzigen Arbeitsplatz schafft, sind zumindest CDU-, FDP- und SPD mit genau diesem Argument dafür. Jeder bei der DLR, immerhin eine Bundesbehörde, weiß, daß Forschung auch ohne die geplante Naturvernichtung geht – trotzdem ist die dafür. Auch Herr Piëch und Herr Winterkorn wissen, dass Naturvernichtung dem geplanten, marketingmäßig bereits beworbenen ‘günen’ Image von Volkswagen schaden muß, wenn wegen einiger unbedeutender Managerflüge der Konzern nichts gegen die  naturzerstörerische Landebahnverlängerung unternimmt.

Aber warum versucht niemand aus diesem Kreis der Hauptverantwortlichen etwas gegen die beschlossenen und abgesegneten Planungen zu unternehmen? Richtig – es ist das Apallische Kollektivsyndrom. alle Deutungsversuche in Richtung kollektive Dummheit, ökologische, markttechnische Unwissenheit , Unfähigkeit, Fehlentscheidungen zu korrigieren greifen da zu kurz. Dafür sind zu viele gut ausgebildete, in ihren Fachgebieten oft fachlich sehr qualifizierte  Menschen betroffen. Es kann nur das VW-Braunschweigische-apallische Syndrom sein: Nichts sagen können obwohl man es besser weiß.

Die ganze Schönheit des Sports

November 23, 2009

Nur zu oft tritt das ästhetische Moment einer Sportart hinter der oberfächlichen Betrachtung des Spielgeschehens zurück. Deshalb ist es gut, wenn die Braunschweiger Zeitung diesen fruchtbaren Moment in aller Anmut auch bildlich unterstreicht. Denken wir an Judith und Holofernes, an Caravggio, wie er die  Entleibung des bösen Generals durch Judith mittels einen eines sauberen Schnitts ins Bewußtsein des Betrachters zu heben weiß – noch kann der Bösewicht es nicht fassen, was passiert, Blut spritzt schon, aber in seinen  Blick schleicht sich eine böse Ahnung ein….

Ganz anders die  Darstellung des Fußballereignisses auf der heutigen Frontseite des Sportteils in der BZ. Hier verzichtet die bildliche Darstellung darauf, das Splittern des Kieferknochens eines anrennenden Stürmers unter dem Fußballschuh des wissend dreinblickenden Torhüters darzustellen. Wenn wir den Fotogtafen schon nicht kritisieren wollen, sei dennoch die Bemerkung erlaubt: Caravaggio hätte das etwas anders dargestellt.

War der Sportfotograf also bestochen? Kein Kunstkenner? Was war der Judaslohn des Torhüters? Oder sollte nur sinnbildlich auf eine gewisse Fangemeinde bei fröhlichen Begegnungen mit den Fans anderer Vereine hingewiesen werden?

Wie auch immer, wir können jedenfalls froh sein, dass keiner der Beteiligten bestochen war, auch der Fotograf nicht.  Dafür gibt es aber bei Graff einen vorzüglichen neuen Bildband samt Biografie  über Caravaggio – unbedingt kaufen.

Syngenta und Monsanto…

November 21, 2009

Beide Konzerne (und einige andere) verkaufen genverändertes Saatgut. Die daraus wachsenden Pflanzen halten das  von den gleichen Unternehmen hergestellte und verkaufte Schutzgift aus, alle anderen Pflanzen, Unkräuter aber nicht.

Die Konzerne verdienen doppelt, am Saatgut und am Gift, die langfristige Wirkung auf z.B. die menschliche Gesundheit? Wird die Zukunft zeigen. Falls sie beeinträchtigt wird: Pech gehabt, liebe Menschheit.

Wie wecke ich den Bedarf an so einem Risikogut? Indem ich ‘Versuchsanbauflächen’ schaffe (Üplingen) oder indem ich als Futtermittel soviel Saatgut in ein Land bringe (etwa MIR604), dass irgendjemand das dann schon aussäen wird. Die Pollen gehen auf die nicht- genveränderten Pflanzen über und schon haben die Konzerne Anspruch auf  Lizenzgebühren auf alle Pflanzen, die die Genveränderung enthalten.

Ohne diese auch von Deutschland geförderte Patentierbarkeit des Lebendigen, gäbe es solche Ansprüche nicht. Und wohl auch keine genveränderten Pflanzen. Diese aberwitzige Rechtskonstruktion muß weg. Schreiben Sie Ihrer Bundestagsabgeordneten oder Ihrem Bundestagsabgeordneten.

Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt…

November 20, 2009

….kurz DLR genannt, entblödet sich nicht, selbst wahnwitzige ‘Argumente’ für die Zerstörung des Waldes bei Waggum zwecks Landebahnverlängerung in aller Öffentlichkeit anzuführen: Man brauche bei der DLR  eben ein ‘Sicherheitspuffer’ , weil man ständig an seinen Flugzeugen herumschraube und man sich längere ‘technischen Abnahmen’  nicht erlauben könne . Eine derartig holzköpfige ‘Argumentation’ einer wirklich angesehenen Forschungseinrichtung ist wohl nur vergleichbar mit den früheren  Ungefährlichkeitsbeteuerungen des Helmholtzzentrums bezüglich der Einlagerungssicherheit von Asse II und dem Schließungskonzept nach Bergrecht.

Selbstverständlich schraubt die DLR nicht an sicherheitsrelevanten Merkmalen ihrer Forschungsflugzeuge herum, andernfalls müßten sich die Anwohner des Flughafens nicht nur Umwelt-Sorgen machen. Und was mögen die Investoren denken, die das von der Stadt Braunschweig neu ausgewiesene Handelsgebiet in der Anflugschneise besiedeln sollen? Jedenfalls hat Herr Stefan Levedag von der DLR auch Beruhigendes gesagt: Nur 800 Meter Landebahn würden in Zukunft gebraucht. Dann brauche man die Verlängerung der Bahn doch gar nicht,  so Frau Marion Korth in der Neuen Braunschweiger… Antwort: siehe oben.

Deutsche Forschungseinrichtungen sind scheint’s auch nicht mehr das, was sie mal waren. Was auch daraus hervorgeht, dass DLR-Forscher (oder VW-Manager?) nur dann gut forschen können, wenn sie um 10 in Paris sind und abends wieder zurück, was sie zwar schon heute könnten, aber – weil sie offensichtlich Internet und Telefon nicht haben  – nicht machen können oder so oder wollen, wegen Fehlzeiten oder,  so jedenfalls Herr Levedag.

Nicht vergessen: Kein einziger Arbeitsplatz wird durch Waldvernichtung und Startbahnverlängerung geschaffen. Und die Volkswagen AG mit dem grünen Image und Herrn Winterkorn an der Spitze will die Waldvernichtung vor der eigenen Haustür. Und Herr Piëch auch.

Warum macht Fußball depressiv?

November 18, 2009

An sich ist das für Braunschweiger eine klare Sache, aber daran, an die kommende Fußball-WM in Südafrika,  hat wahrscheinlich doch keiner sofort gedacht. Deshalb nachfolgend die ganze Information:

Hallo ihr lieben!

Je mehr ich mich mit den menschen beschäftige, desto bekloppter kommen sie mir vor. Bitte unterschreiben!!!! Tieropfer für die fußball-wm! Als wenn die neuen bordelle nicht reichen an abartigkeit….

Grüße

sabine

 Petition in diesem Zusammenhang kann von einer e-mail Adresse immer nur einmal eingegeben werden; link kann aber natuerlich weitergeschickt werden an Freunde (Internet-Anschluss, Maus links clicken auf link.).  Am 16.11. schon 3109 Unterschriften. Hier noch einmal der link.

http://www.thepetitionsite.com/1/Stop-2010-World-Cup-Animal-Sacrifice

 Sozialistische Tageszeitung • Montag, 16. November 2009


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Meinung/Kolumne

14.11.2009

Fragwürdig Tieropfer zur Fußball-WM?

Michael Skriver über die Forderungen südafrikanischer Traditionalisten

ND: Traditionalisten wollen während der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika in sämtlichen Stadien sogenannte Opferkühe schlachten, um das Wohlwollen der Ahnen zu sichern. Ist so ein Ansinnen ernst zu nehmen?
Initiator ist immerhin der Makhonya Royal Trust, dem die Koordinierung aller kulturellen Aktivitäten zur WM übertragen wurden. Und der für Traditionsangelegenheiten zuständige Minister Sicelo Shiceka erklärte seine volle Unterstützung. Auf einer Versammlung traditioneller Führer in Pretoria behauptete er, das Schlachtritual betone die afrikanische Identität. Als Mitglied des ministeriellen Komitees für die WM-Vorbereitung will er den Veranstalter, also die FIFA, dafür gewinnen. Besonders grotesk: Mit dem Treffen, auf dem Shiceka sprach, sollte Nelson Mandela geehrt werden – der Mann, der seiner Hoffnung Ausdruck verliehen hat, dass auch solche Gewalt bei der WM keinen Platz hat. Übrigens gab es bereits beim Bau der Stadien Tieropfer.

Wie sind die Reaktionen von Tierschützern im Lande?
Die südafrikanische Tierschutzorganisation SPCA ist offenbar bereits von den Opferpriestern für deren Zwecke vereinnahmt worden. SPCA-Vertreter wollen sich darum kümmern, dass die Tiere vor der Opferung »gut« behandelt werden; die Opferzeremonie selbst fällt nicht in ihre Kompetenz.

Wie muss man sich so ein Tieropfer vorstellen?
Der zentrale Punkt in der afrikanischen Opferphilosophie ist das laute Schreien oder Brüllen des Tiers, damit die Ahnen es hören und erhören – also das Quälen ist unverzichtbar für den Erfolg! Darum werden gern Ziegen genommen, so bei Beerdigungen. Es wird mit Messern auf sie losgegangen; wenn eine Ziege nicht laut genug schreit, kommt die nächste dran.

Gibt es Äußerungen der politischen Führung Südafrikas zu solchen archaischen Praktiken?
Anfang November wandte sich die indische Tierrechtsaktivistin Maneka Gandhi an Südafrikas Präsident Jacob Zuma mit der Bitte, für die Abschaffung eines grausamen Opferrituals einzutreten. Dabei geht es um die Tötung eines Bullen anlässlich eines Erntefestes. Tierschutzgesetze werden auch hier von der Devise angeblicher »kultureller Freiheit« ausgehebelt. Umso mehr überraschte Zumas klare Reaktion: »Während ich Kultur respektiere – dieses Bullen-Tötungs-Ritual verursacht einem unschuldigen Geschöpf extreme Qualen und hat keinen Platz in der modernen Welt.« Wenigstens etwas gute Hoffnung am Kap.

Der Glaube, Gottes Liebe müsse mit Opfern erkauft werden, scheint unausrottbar. Zwar gehören Menschenopfer der Vergangenheit an, Tiere indes müssen weiter leiden und sterben für die Religion.
Dieses fatale Erbe ist auch in Europa präsent. Man denke zum Beispiel an Spanien, wo bis vor einigen Jahren auf dem Lande Bräuche gepflegt wurden, bei denen lebende Ziegen vom Kirchturm geworfen oder lebenden Hähnen die Köpfe abgerissen wurden. Man darf nicht vergessen, dass am Anfang des Christentums das gemarterte Opfer steht – der ans Kreuz genagelte Jesus. Laut Apostel Paulus war das für Gott unverzichtbar zur Rettung der Menschheit.

Wir haben also keinen Grund zu herablassenden Urteilen?
Das verbieten allein die Grausamkeiten in den Tierfabriken, die jenseits alles Religiösen sind. Andererseits sollten unsere afrikanischen Brüder und Schwestern nicht weiter hartnäckig glauben, sie würden ihre Identität verlieren, wenn sie endlich die dunklen Traditionen ihrer Kultur begraben.

Interview: Ingolf Bossenz

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Gülle und Asse II

November 18, 2009

In Schleswig-Holstein und anderen großen Teilen der Bundesrepublik ist das Grundwasser durch Gülleausbringung derart mit Nitrat verseucht, dass Behörden verbieten, es zu trinken (Menschen und Schlagzeilen, NDR, Sendung heute um 21 Uhr). Aus diesem Grund entnehmen die Wasserwerke in S-H ihr Wasser aus großer Tiefe, wo das Grundwasser NOCH  nicht verseucht ist.

Genau diese tiefen Grundwasserschichten werden aber durch Asse II verseucht, wenn man die atomaren Abfälle nicht herausholt.

Dies nicht zu tun ist also schon heute, schon hier, vor jedem Klimawandel  Brunnenvergiftung. Derzeit verantwortlich für das geplante Verbrechen an der Volksgesundheit sind viele führende Politiker – denken wir nur an den mit G, die mit M und besonders viele mit S und SCH. Aber bitte nicht an willige Helfer und Domestiken jener denken, die als Minister, Ministerpräsidenten oder Parteivorsitzende tätig sind oder waren. Sondern an diese.

Was ist los im Rat der Stadt Braunschweig??

November 18, 2009

Noch leicht knirschend hat der Rat der Stadt Braunschweig die Kurve in die richtige Richtung gekriegt: Ganztagesschulen genehmigt und IGS bekommt Oberstufe. Gute Nachrichten. Zumindest Bußgeldbescheid für in jeder Hinsicht illegalen Müllberg mitten in Braunschweig…. Letzteres könnte natürlich nicht klappen, weil ‘die Stadt’  bzw. die Verwaltung anweisungsgemäß nur zu oft Pläne und Verträge gemacht hat, die der Allgemeinheit  schaden und ohne den Wirbel von Links und ohne die aktiv gewordenen Bürger und die BIBS bzw. die verschiedenen Bürgerinitiativen wäre wohl nichts ins Rollen gebracht worden.

Aber immerhin, der Anfang ist gemacht, die Schildbürgerstreiche Rathausabriß und Waldvernichtung in Waggum und weitere Privatisierungsaktionen können noch gestoppt werden, wenn sich das Ratswichteltum aus dem Rathaus endlich endgültig  verabschieden würde. 

Wie schön wäre es, wenn beide, das Ratswichteltum zusammen mit Herrn Hoffmann Hand in Hand das Rathausendgültig verlassen würden. Ein erfreutes ADIEU wäre ihnen sicher. Der hinterlassene Schaden wäre trotzdem groß genug.

Die dritte Leiche….

November 15, 2009

…kommt direkt aus Braunschweig. Drei Stunden hat es gedauert bis DREI (!) Kopfschüsse glaubwürdig appliziert waren. Und dann das lange Liegen, mitten im Winter, das alleine reicht in Braunschweig – denkt man an die letzte – für eine Ehrenbürgerschaft. Liegt er nun besoffen da? Entdeckt Gabriel seinen größten Förderer im Januar dieses Jahres, in gewohntem Zustand? Nein – es ist die Dritte Leiche. Gabriel spielt überhaupt nicht mit, weil er damit zu tun hat, dass Bundesgesetze nicht durchgesetzt werden. Aber Ruhm und Ehre überfluten jetzt das Kanzlerfeld. Wohnt die Dritte Leiche dort? Oder ist das nur eine weitere Spielstätte für den heutigen Tatortkrimi? In Braunschweig sind die Straßen jedenfalls leergefegt, heute läuft er nämlich. Auch die sitzen vor dem Fernseher, die das Privileg genießen durften, sich mit der Dritten Leiche ablichten zu lassen. Jetzt war sie im Bild. In einer riesigen Bluuutlache.

Da sage noch einer, Braunschweig sei kein Ort der Hochkultur! Was brauchen wir da noch Schulen? Privatisiert sie. Die Dritte Leiche reißt alles wieder raus!