Archiv für die Kategorie ‘1’

Die Volkswagen AG lügt zwecks Umsatz?

Dezember 10, 2009

‘Als globales Unternehmen setzt sich VW an allen seinen Standorten
gleichermaßen für die Belange des Artenschutzes ein. Wir respektieren Sinn und Zweck von geschützten Biotopen. Ausgewiesene Naturschutzgebiete und Nationalparks dürfen wirtschaftlich nicht genutzt werden…………’

Das ist ein offizielles Statement der Volkswagen AG, ein Auszug aus einer längeren Stellungnahme zur Firmenpolitik.

Wie verträgt sich das mit dem Wunsch von Volkswagen, den ‘alten’  Wald (artenreich über- und unterirdisch) bei Waggum teilweise zu vernichten, damit eine überflüssige Landebahn für VW-Manager in die Natur hineinbetoniert werden kann? Richtig: Überhaupt nicht.

Darf man jetzt also sagen: Im VW-Konzern gehört Lüge zur Geschäftspolitik? Darf man fragen: Decken Herr Piëch und Herr Winterkorn, die Hauptverantwortlichen des VW-Konzerns, diese Form der Geschäftpolitik, wollen sie ihrem Unternehmen gar schaden?

Oder ist die Nichtbeachtung  der Naturschutzbelange – wie in Waggum – weltweites Firmenkonzept?

Darauf sollte jeder seine eigene Antwort finden, vor allem die beiden Herrn  Piëch und Herr Winterkorn.

Übrigens findet sich das VW-Statement im Einklang  mit dem Bundesnaturschutzgesetz, das bekanntlich im Nationalpark Harz durch die Landesregierung (Wulffs CDU und FDP) durch Forstwirtschaft und Jagd – wirtschaftliche Nutzung –  permanent mißachtet wird.

Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt…

November 20, 2009

….kurz DLR genannt, entblödet sich nicht, selbst wahnwitzige ‘Argumente’ für die Zerstörung des Waldes bei Waggum zwecks Landebahnverlängerung in aller Öffentlichkeit anzuführen: Man brauche bei der DLR  eben ein ‘Sicherheitspuffer’ , weil man ständig an seinen Flugzeugen herumschraube und man sich längere ‘technischen Abnahmen’  nicht erlauben könne . Eine derartig holzköpfige ‘Argumentation’ einer wirklich angesehenen Forschungseinrichtung ist wohl nur vergleichbar mit den früheren  Ungefährlichkeitsbeteuerungen des Helmholtzzentrums bezüglich der Einlagerungssicherheit von Asse II und dem Schließungskonzept nach Bergrecht.

Selbstverständlich schraubt die DLR nicht an sicherheitsrelevanten Merkmalen ihrer Forschungsflugzeuge herum, andernfalls müßten sich die Anwohner des Flughafens nicht nur Umwelt-Sorgen machen. Und was mögen die Investoren denken, die das von der Stadt Braunschweig neu ausgewiesene Handelsgebiet in der Anflugschneise besiedeln sollen? Jedenfalls hat Herr Stefan Levedag von der DLR auch Beruhigendes gesagt: Nur 800 Meter Landebahn würden in Zukunft gebraucht. Dann brauche man die Verlängerung der Bahn doch gar nicht,  so Frau Marion Korth in der Neuen Braunschweiger… Antwort: siehe oben.

Deutsche Forschungseinrichtungen sind scheint’s auch nicht mehr das, was sie mal waren. Was auch daraus hervorgeht, dass DLR-Forscher (oder VW-Manager?) nur dann gut forschen können, wenn sie um 10 in Paris sind und abends wieder zurück, was sie zwar schon heute könnten, aber – weil sie offensichtlich Internet und Telefon nicht haben  – nicht machen können oder so oder wollen, wegen Fehlzeiten oder,  so jedenfalls Herr Levedag.

Nicht vergessen: Kein einziger Arbeitsplatz wird durch Waldvernichtung und Startbahnverlängerung geschaffen. Und die Volkswagen AG mit dem grünen Image und Herrn Winterkorn an der Spitze will die Waldvernichtung vor der eigenen Haustür. Und Herr Piëch auch.

Nationalpark

August 19, 2009

Stadt der Wissenschaft: Braunschweiger Zeitung entdeckt neue Tierart – Sensation für Mitteleuropa

Juni 25, 2009

Ohne großes Aufheben davon zu machen, berichtete die BZ über das Auffinden einer neuen Art in einem Schaufenster. Zunächst hielt man das Tier für einen Steinmarder, dann wurde es aus dem Schaufenster entfernt, ein wenig ernährt und als es nicht mehr schlief, wurde es wieder in die freie Wildbahn entlassen und lief davon – als Wiesel!

Dass die Wissenschaftsredakteure der Braunschweiger Zeitung scharf beobachten können, durfte man vermuten, dass diese zur Spontan-Metmorphose fähige Tierart so beiläufig (‘auch das noch…’) vorgestellt wird, bezeugt die tiefe Bescheidenheit, die sich der Wunder bewußt ist, die unser Schöpfer zu designen vermag. Sie stehen  in der BZ- Tradition,  durch Nichtssagen alles zum Ausdruck zu bringen – denken wir an das Schweigen der BZ über die  Skandale im en nahegelegegenen Nationalpark oder das vielsagende Schweigen zur vom Rat beschlossenen Waldvernichtung bei Braunschweig.

Was?- wer sagt da, von Natur hätten die Redakteure der BZ Null Ahnung und sie seienmsind etwa auf demselben geistigen Niveau wie Herr Sehrt, wenn er den Rathausabriß fordert? Sie seien fahrlässig und ahnungslos, wenn es um Werte an sich gehe, besonders solche der Natur? Nun aber bitte mal halblang!

Jedenfalls soll die neue Art martes metamorphosibilis Rauis ignorans brunswigiansis heißen. Zumindest der geplante Namen wir der Bedeutung der BZ – Entdeckung gerecht.

Wie kaufe ich Verstand?

Mai 29, 2009

Das ist eine schwierige Frage und kommt später dran. Aber wie verkaufe ich Verstand? Blicken wir heute nichts ins Braunschweiger Rathaus sondern in die heutige Anzeigenbeilage der Schloß-Arkaden in der Braunschweiger Zeitung. Bekanntlich kann man einen Kauftempel benennen, wie man will, auch dann Schloss-Arkaden, auch wenn er kein Schloss ist und keine Arkaden hat. Aber das beantwortet die Frage nicht.

Wenn ich meinen Verstand für ein Artikelhonorar verkaufe, kann man zum Beispiel eine Schlossfassade Schloss nennen, obwohl der Auftraggeber des Artikels – ECE – selbst ganz korrekt von Schlossfassade spricht. Und zwar nur wenige Zeilen unter denen des Dr. Wedemeier. Jedoch, der Kreis schließt sich, wenn man bedenkt, dass sie  ja an die Einfältigen gerichtet sind, die Eintritt für die Borekbronce zahlen sollen, Eintritt, den die Stadt für Herrn Borek kassiert; oder die gerichtet sind an die Visionäre im Rathaus oder Königslutter, die statt der Fassade tatsächlich ein Schloss sehen.

Erfreuliches aus der Natur – Teil 2 – Blumen

Mai 5, 2009

 Eigentlich geht es mit Teil 1 los!

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Haben Sie alle Pflanzen erkannt? Dann wissen Sie mehr als ich.

Erfreuliches aus der Natur – Teil 1

Mai 5, 2009

Wer nicht oft genug einen Blick über die Stadtgrenzen hiaus wirft, könnte hier mal nachsehen, was sich zwischen Weihnachten und heute zwischen Braunschweig und Harz auf  Wiesen und in Wäldern entwickelt hat und meist schon wieder verblüht ist. Und wer mir sagen könnte, was das für eine enzianblaublühende Pflanze ist, die als vorletzte in Teil 2 (vor dem Bärlauchwald) abgebildet ist, dem wäre ich dankbar.

Die Blühfolge ist in etwa chronologisch und alles was  in diesem Jahr wegen der superwarmen Tage im April zu schnell vorbei.

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Die Jäger und ihr Schutzpatron Hubertus

Oktober 31, 2008

Morgen, am 8.11. um 17 Uhr will die Braunschweiger Jägerschaft unter Anführung ihre Vorsitzenden, des CDU – Landtagsabgeordneten Hennig Brandes, dem heiligen Hubertus huldigen und Probst Hofer hilft ihnen im Dom dabei.

Wie der Heilige wollen sie in Zukunft der Jagd entsagen und all Büchsen und Flinten vor dem Altar niederlegen, wo sie ein kleiner Bagger zu Schrott fahren wird. Nur allzulange sind die braunschweiger Jäger  dem heiligen Hubertus nicht gefolgt und haben auf Deubel komm raus die Jagd ausgeübt, dass sich der Heilige wie wüst im Grab hin und her wälzte. Es ist schön, dass er jetzt zur Ruhe kommen soll und seine Botschaft nun endlich auch bei Probst Hofer und der Braunschweiger Jägerschaft angekommen ist. Zwar hat keiner dieser Jäger einen Hirsch mit leuchtendem Kreuz gesehen, nur Herr Hofer soll darunter leiden, dass er gelegentlich Sterne sieht. Aber nur zu gut ist ihnen das Abschlachten der Hirschpopulation auf dem Brocken in Erinnerung.  Und auch all die anderen Tötungsversuche  der Jägerschaft – vom Harz über das Europareservat Riddagshausen bis in die Heide  – sind in frischer Erinnerung. Nun endlich wollen sie es ihrem Heiligen nachtun und gänzlich auf die Jagd verzichten.

Was wollte Solschenizyn Braunschweig sagen

August 7, 2008

Dass vergangenes und fortlaufendes und geplantes Unheil nicht vergessen werden darf. Deshalb muss der Braunschweiger Privatisierungswahn, die Adelshudelei, die Verlogenheit, nicht nur im Umgang mit Braunschweiger Müll, mit Steuergeld in Land und Stadt,  etc. pp. immer wieder ans Tageslicht gehoben werden.

Da kann man noch soviele Visionen haben. Vor der Wahrheit schützt kein Wahn, lieber OB, liebe Claqueure im Rat.

Carsten Müller: Ein Leuchtturm der CDU

Juni 7, 2008

Warum hatte man so lange nichts von ihm gehört? Genau – die Sache mit der Bankleitzahl hatte seine gesamte geistige Kapazität in Anspruch genommen. Dafür ist auch etwas Rechtes herausgekommen und Herr Hoffmann soll ihm bereits anerkennend  auf die Schulter geklopft haben.

Aber der müllersche Ideenbrutkasten soll noch mehr geleistet haben! So hört man, dass in Zukunft hinter dem Schriftzug Landessparkasse ein Ausrufezeichen stehen soll. Sehr pfiffig! Dann, damit man nicht so leicht darüber hinwegliest, soll hinter jedem der Buchstaben ein Punkt stehen. So einen Genius muß man erst mal haben! Bekanntlich hat die Sache mit dem Punkt die FDP damals vor der 5%-Hürde gerettet und würde folglich auch der Braunschweiger Sparkasse mindestens ein oder zwei oder schlimmstenfalls überhapt keine Kunden in die Nord-LB Schalterhalle spülen. Nun ist Carsten Müllers think-tank aber völlig leergelaufen und zum Glück sind ja bald Parlamentsferien, da kann er wieder auftanken,  der unermüdliche Christdemokrat.